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10 Ausflugstipps zum goldenen Herbst

Bald schon lockt der Herbst in seinen schönsten Farben – und mit kulinarischen Höhenflügen. Zehn Ideen, wohin die Reise gehen könnte.

Zusammengestellt von Fabian Rottmeier

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Walliser Bilderbuchherbst

Wer lieber auf der Sonnenseite des Lebens steht, ist im Walliser Lötschental bestimmt nicht ganz falsch. Wie das Foto beweist, ist die Bergwelt zwischen den Berner und Walliser Gipfeln herrlich anzuschauen. Wer Ende Oktober per Postauto ins vielgepriesene Tal reist, dürfte in den optischen Genuss von goldgelben Lärchenwäldern kommen. Sehr zu empfehlen ist die vierte Etappe des Lötschberg-Panoramawegs auf rund 2000 Metern. Die gemütliche, einfache Wanderung führt über neun Kilometer und in zweieinhalb Stunden von der Lauchernalp zur Fafleralp – stets am Sonnenhang, versteht sich.

Alle weiteren Infos finden Sie hier und hier.

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Das Blauburgunderwunder

Ein blaues Wunder haben wir alle schon einmal erlebt. Aber ein Blauburgunderwunder? Eine Wanderung durchs Schaffhauser Blauburgunderland ist im Herbst besonders reizvoll. Der Anblick der Rebberge hat dann etwas wunderbar Mediterranes. Los gehts etwas ausserhalb von Siblingen, via Hallau erreicht man dann nach 15 Kilometern und 3 Stunden und 40 Minuten Gehzeit Trasadingen.

Alle Infos finden Sie hier.

© Region Solothurn Tourismus / Marco Faggi

Die mystische Verenaschlucht

Solothurn ist alleine schon wegen seiner hübschen Altstadt einen Ausflug wert. Ideal kombinieren lässt sich dies mit einem Spaziergang zur nahegelegenen Verenaschlucht, die man vom Zentrum aus zu Fuss in etwa einer halben Stunde erreicht (alternativ per Bus Nummer 4 Richtung Rüttenen bis zur Haltestelle St. Niklaus). Wer dem Bach entlang in die Schlucht spaziert, gelangt zur Einsiedelei St. Verena samt Verena- und Martinskapelle, Eremitenhäuschen sowie zwei Grotten (und ja, es gibt auch ein Restaurant dort). Es ist ein Kraftort, der im Herbst noch zusätzlich an Mystik gewinnt. 

Alle weiteren Infos finden Sie hier.
Mehr über die Einsiedelei erfahren Sie hier.

© Stadt Baden

Ab in Teufels Keller

Tausende von Aargauer Schulkindern haben den Ort auf ihrem Schulreisli schon besucht – nicht wenige mit einem etwas mulmigen Gefühl. Klingt ja auch furchteinflössend, der Name Teufelskeller. Die gleichnamige Felssackung liegt am Badener Kreuzliberg, dessen märchenhaftes Waldgebiet seit über 30 Jahren unter Naturschutz steht. Im Felssturzgebiet prägen alte Baumriesen, bis zu 20 Meter hohe Felsbrocken und dunkle Höhleneingänge das Bild. Wenn im Herbst dann noch die Blätter unter den Füssen rascheln, ist das Stimmungsbild perfekt. 

Infos zu einer etwas mehr als einer Stunde dauernden Wanderung durch den Teufelskeller, vom Bahnhof Baden aus startend, finden Sie hier.
Infos zu einer längeren Wanderung von Stetten nach Baden finden Sie hier.
Eine Teufelskeller-Sage lesen Sie hier.

© Schweiz Tourismus /Mattias Nutt

Über Stock und Wein – im Thurgau

Weinfelden heisst nicht umsonst so. Wer hier am Bahnhofschalter nach einem «Wein-Rucksack» fragt, wird nicht schräg angeschaut. Für 25 Franken erhält man ein Stoffsäckli, gefüllt mit einem Rebkernbrot, einem Weinglas und … einem Code. Diesen löst man auf dem «Weinweg» am «Weinsafe» ein. Und geniesst einen Schluck Thurgau. Die Gehzeit beträgt etwa 2 Stunden und 15 Minuten (9 km), Start und Ziel ist der Bahnhof Weinfelden.

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Immer schön den Farben nach

Wer einfach immer dorthin reisen möchte, wo die Wälder gerade mit den intensivsten Farben locken, kann sich am sogenannten Laub-Tracker orientieren. Dieses digitale Hilfsmittel zeigt an, an welchen Orten sich die Laubblätter und Baumnadeln zu welchem Zeitpunkt am stärksten gelb, orange und rot verfärben. Zum Laub-Tracker von Schweiz Tourismus gehts hier.

© Mischa Christen

Die Plastikkühe sind los!

Wer sagt denn, Kühe seien träge? Die Flumser jedenfalls nicht. Beim alljährlichen «Alpchäsmärt» gibt nämlich das Vieh den Ton an. Der Höhepunkt des traditionellen Anlasses ist normalerweise ein Kuhrennen, das jedoch in diesem Jahr nur mit «Plastik-Hüpf-Kühen» für Kinder ausgetragen wird. Lustig dürfte es jedoch trotzdem werden. Und sonst gibts immer noch feinen Alpkäse zu kaufen und zu degustieren.

Alpchäsmärt, 17. Oktober, Alp Tannenboden, Flumserberg, ab 10 Uhr. Weitere Infos gibts hier.

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Ein Hoch auf die Kastanie

Das über drei Wochen dauernde Bergeller Kastanienfestival ist nicht nur schmackhaft, sondern auch lehrreich. Es gibt neben wissenswerten Vorträgen etwa auch eine Wanderung durch den Kastanienwald, ein gemeinsames Kastanienschlagen, einen Sauerteig-Workshop, Kastanien-Tavolate oder Degustationen.

17. Kastanienfestival im Bergell, noch bis 24. Oktober. Zu den Infos und zum Programm.
Ein Marroni-Cake-Rezept finden Sie zudem hier.

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Auch im Aargau fliesst der Most

Gibt es im Herbst etwas Besseres als Most, frisch ab Presse? (Okay, heisse Marroni vielleicht). An den Mosttagen im Hof des Aargauer Schlosses Hallwyl bieten Marktstände Mitte Oktober regionale Hochstamm- und Wildobstprodukte an. Für Kinder steht eine Handsaftpresse zur Benützung bereit. Auch für Verpflegung, Weindegustationen, ein Glücksrad und für Musik ist gesorgt.

Mosttage mit Herbstmarkt, 16. und 17. Oktober, 10 bis 17 Uhr, Schloss Hallwyl, Seengen, Infos: museumaargau.ch, Covid-Zertifikat ab 16 Jahren obligatorisch.

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Trüffelduft liegt in der Luft

Herbstzeit ist auch Trüffelzeit. In der Westschweiz bietet sich eine Reise zu den folgenden beliebten Trüffelmärkten an: 

  •  30. Oktober im waadtländischen Winzerdorf Bonvillars über dem Neuenburgersee. Höhepunkt: Das Käsefondue mit frischen Trüffeln, das traditionell mit zahlreichen Pferdekutschen serviert wird. 
  • 13. November in Biel
  • 20. und 21. November in der mittelalterlichen Altstadt von Murten

In der Deutschschweiz noch eher unbekannt sind die Trüffelmärkte in Baar am 9. Oktober oder Bremgarten BE am 16. Oktober.

Weitere Infos und Marktdaten lesen Sie hier.


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