38. Lost in Translation Aus «Staatsmann im Sturm»

Am nächsten Morgen wird im Bundeshaus die Rede übersetzt. Etter erhält den verdeutschten Redetext knapp eine Stunde bevor er ihn verlesen muss. Er bringt noch ein paar Korrekturen und stilistische Retouchen an. Die meisten Schweizer hören um 12 Uhr 45 – unmittelbar nach den in allen Haushalten und Wirtschaften laufenden Mittagsnachrichten – die von Etter gesprochene deutsche Fassung. Der Zuger Bundesrat beginnt:

Eidgenossen, Ihr fragtet Euch gewiss schon, warum ich so lange – während voller sieben Wochen – das Stillschweigen beobachtet habe.

Im Vergleich dazu die Originalversion Pilets:

Confédérés, vous vous êtes demandés, sans doute, pourquoi pendant des semaines – sept bientôt – j’ai gardé le silence.

Schon der erste Satz zeigt den Unterschied zwischen französischer und deutscher Fassung. «Das Stillschweigen beobachtet» ist Papierdeutsch für das alltägliche garder le silence. Pilet sagt «je», weil er sieben Wochen nicht mehr am Radio gesprochen hat. Etter spricht von «ich», obwohl am 10. Mai das Radio nur Pilets kurze französische Ansprache sendete und er selber nichts sagte. Wenn Pilet schon bald beiläufig spöttisch bemerkt, «on a que trop tendance à parler chez nous, ce qui ne fait pas dévier d’une ligne le cours des choses», hat der welsche Zuhörer keine Mühe, dies zu verstehen. Bei Etter heisst dies: «Man liebt das Reden bei uns viel zu sehr, das den Lauf der Dinge um keinen Zollbreit zu beeinflussen vermag.» Der angehängte Relativsatz ist schwer zu entschlüsseln.

Kommentatoren und Historiker werden später die Rede als «sibyllinisch», «orakelhaft », «verschwommen», oder «konfus» bezeichnen. Dies liegt an der wenig eingängigen deutschen Version. Welschen Zuhörern oder Lesern gibt die Rede kaum Rätsel auf. Der Bundespräsident wiederholt Dinge, die er schon früher mit ähnlichen Worten gesagt hat. Seine literarischen oder biblischen Anspielungen gehören für den gebildeten Welschen zu einem bedeutenden Vortrag. Eine Stelle ist Pilet gerne angekreidet worden:

An Euch ist es, nun der Regierung zu folgen als einem sicheren und hingebenden Führer (guide sûr et dévoué), der seine Entscheidungen nicht immer wird erklären, erläutern und begründen können. Die Ereignisse marschieren schnell. Man muss sich ihrem Rhythmus anpassen (il faut adopter leur rythme). Auf diese Art und Weise, und nur so werden wir die Zukunft bewahren können.

Die Übersetzung des Worts «guide« mit «Führer» mag Deutschschweizer Zuhörer an Hitler erinnert haben. Böswillige Gegner des Waadtländer Bundesrats können ihm dieses Wort als Kompliment an den deutschen Reichskanzler auslegen. Bei guide sûr et dévoué denkt Pilet jedoch an einen trittsicheren Bergführer, der den Weg weist. In jugendlichen Liebesbriefen an Tillon, seine spätere Frau, hat er den Abendstern – «unseren Stern», den die beiden einst in inniger Zweisamkeit an den Gestaden des Léman bestaunten – einen guide sûr et confident genannt.

Der Hinweis auf die «schnell marschierenden Ereignisse» und die Notwendigkeit, diesen «Rhythmus» zu «übernehmen», ist Pilet von Historikern als «anpasserisch» übelgenommen worden. Pilet will damit sagen, dass die sich überstürzenden militärischen, politischen und wirtschaftlichen Ereignisse den Bundesrat zu raschem Handeln zwingen. Dass «die Ereignisse schnell marschieren», ist unbestreitbar: Dünkirchen, italienischer Eintritt in den Krieg, deutscher Vormarsch nach Paris, Flucht der französischen Regierung, 40’000 die Schweizer Grenze überquerende Soldaten, Waffenstillstand. Es ist selbstverständlich, dass der Bundesrat sich dem rasanten Rhythmus anpassen und rasch handeln muss. Pilet denkt keinen Augenblick an eine «Übernahme» deutscher politischer Muster oder gar an die Aufgabe der Neutralität.

Pilet las seine Rede in lockerem Ton. Etter hingegen sprach – so Celio später – «wie es seine Art war, etwas feierlich und etwas hart». Hans Konrad Sonderegger wunderte sich im Demokrat und im Landschäftler:

Was war geschehen, dass so feierlich und so beschwörend zum Volk geredet werden musste? Mit Grabesstimme verlas Herr Etter den deutschen Wortlaut: Man hatte den Eindruck, dass unversehens ein ganz grosses Unheil drohe.

Der originelle Freiwirtschafter H.K. Sonderegger, früher Ausserrhoder Ständerat, der jetzt für Basel-Land im Nationalrat sitzt, hat eine eigene, treue Lesergemeinde.

Emil Klöti, damals Zürcher Stadtpräsident, wird sich 1961 erinnern, dass die «durch patriotische Lieder eingerahmte» Rede auf ihn einen «erschütternden Eindruck gemacht» habe:

Ich telephonierte sofort von meiner Wohnung in Zürich aus meinem Parteigenossen Robert Grimm und fragte ihn, was im Bundeshaus vorgehe. Er antwortete: «Nichts. Herr Bundesrat Pilet-Golaz hat schlecht geschlafen und ist um vier Uhr aufgestanden, um die Ansprache zu entwerfen.»

Wegen der mittäglichen Radioansprache musste die reguläre Dienstagssitzung des Bundesrats auf Nachmittag, 16 Uhr, verschoben werden. Zu Beginn fragt Pilet, ob die Ansprache am Abend wiederholt werden solle. Minger: «Ja.» Der Gesamtbundesrat ist einverstanden und nimmt 

zustimmend Kenntnis von der Ansprache des Herrn Bundespräsidenten, die er heute mittag durch das Radio an das Schweizer Volk gerichtet hat (der deutsche und der italienische Wortlaut wurden durch die Herren Bundesräte Etter, bzw. Celio verkündet) und beschliesst deren Wiederholung heute abend.

Etter schlägt vor, dass der General zur bevorstehenden teilweisen Demobilmachung einen «motivierten» Tagesbefehl herausgibt, dessen Text er in «Übereinstimmung mit dem Bundespräsidenten» festlegen soll. Die militärisch Internierten, so Etter, müsse man im Interesse der inneren Sicherheit «absolut beschäftigen». Etter will mit den kantonalen Behörden Kontakt aufnehmen, «um alle öffentlichen Versammlungen zu verbieten». Baumann möchte die Verantwortung für das Verbot nicht den Kantonen überlassen, der Bund müsse handeln. Celio: «Bevor man zur Demobilmachung schreitet, muss man wissen, wie die entlassenen Soldaten beschäftigt werden können, oder man gestehe ihnen Lohnausfallentschädigungen zu.» Celio möchte auch, dass man das Ausland über dessen Haltung zur Schweiz sondiere. Wetter ist gegen eine Befragung des Auslands.

Zum Schluss der Sitzung bringt der Bundespräsident – ganz nebenbei, scheint es – noch die neutralitäts- und innenpolitisch fragwürdige «Freilassung der deutschen Internierten» aufs Tapet. Gemeint sind die 17 Flieger, deren Abschiebung ins Reich Pilet schon zwei Tage vorher eigenmächtig angeordnet hat. Nach einem langen, aufreibenden und aufregenden Tag wird Pilets zweifelhafte Massnahme diskussionslos gutgeheissen.

Wie ist die bundesrätliche Rede aufgenommen worden? In der von der APF erstellten Zusammenfassung der Inlandpresse vom 26, Juni heisst es:

Die an die Eidgenossen gerichtete Ansprache des Bundesrates wird in allen von uns beobachteten Zeitungen vollinhaltlich wiedergegeben. In der sogenannten gouvernementalen Presse fast durchwegs ohne Kommentar, in der oppositionellen mit einigen Bemerkungen.

Aufschlussreich ist der Leitartikel «Autoritäres Regime?» in der Tagwacht, den nur Robert Grimm geschrieben haben kann:

Zu einem autoritären Regime bekennt sich nun auch unser Bundesrat. Wir billigen ihm ohne weiteres zu – nicht aus faschistischen Absichten – sondern weil die Schweiz rings umgeben von autoritären Staaten mit autoritärer Wirtschaft heute wirtschaftlich und neutralitätspolitisch vor allerschwersten Aufgaben steht … Einfach der Regierung vertrauen, an ihre Festigkeit und Zielsicherheit glauben, sie werde es schon recht machen. Wahlen? Volksabstimmung? Vereinsrecht und sonstige Volksfreiheiten? Das Parlament? Wir vernehmen nichts darüber … es steht nichts davon in den Ansprachen der Bundesräte, die gestern am Radio durchgegeben wurden. … Es wird viel geredet – auch an der Landi wurde viel geredet – es wird viel kritisiert, aber das Schweizervolk und das Schweizerland gedeihen dabei. Denn es werkt trotzdem, es, das Land und das Volk. Es opfert auch, die Scherflein der Witwe flossen oft reichlicher als die Opfer der Reichen. Wo hinaus will also der Bundesrat? Im ganzen hätte die bundesrätliche Rede über das Zu-Viel-Reden kürzer sein können und dafür aufschlussreicher.

Die Kritik ist milde. Grimm kennt und begreift Pilets Hang zu einsamem Handeln. Er weiss auch, dass der Waadtländer null Sympathien für den Hitlerismus hat. Seine Kritik, die Rede hätte «kürzer sein können und dafür aufschlussreicher», trifft ins Schwarze.

Auf linker Seite begrüsst man allgemein das Versprechen des Bundesrats, unter allen Umständen – coûte que coûte – Arbeit zu beschaffen. Das Volksrecht dazu: «Das Volk vertraut auf dieses Wort und erwartet, dass die neuen und schnellen Methoden vor allem diesem Ziele dienen werden.» Die Kraft des Bundesrats müsse sich darin zeigen, wie es ihm gelinge, den Besitz zu vermehrten Opfern heranzuziehen. Das Volksrecht will aber keinen Bundesrat, «der über das Parlament hinweg oder gar unter Missachtung des Parlaments» regiert.

Zum Autor

Hanspeter Born, geb. 1938, Schulen in Bern, Dr. phil. hist.; Redaktor beim Schweizer Radio, USA-Korrespondent; Auslandchef der Weltwoche (1984–1997);Autor von Sachbüchern, darunter «Mord in Kehrsatz», «Für die Richtigkeit –Kurt Waldheim» sowie (mit Benoit Landais) «Die verschwundene Katze» und «Schuffenecker’s Sunflowers».

Erstaunlich positiv wertet die Basler Arbeiterzeitung die bundesrätliche Rede: Die Erkenntnis, dass unverzügliche Arbeitsbeschaffung für die Rettung des Landes von kapitaler Bedeutung ist, versöhnt mit vielem. Dass dies als erstes Ziel wahrer Solidarität proklamiert wird, lässt auch die Wendungen von Machtbefugnissen und sicheren Führung des Bundesrats in erträglichem Licht erscheinen. Mit solchem Ziel und derartigen Absichten braucht sich aber der Bundesrat nicht zu scheuen, seine Entscheidungen vor den verfassungsmässigen Instanzen zu begründen.

Keine der drei sozialdemokratischen Zeitungen unterstellt dem Bundesrat die Absicht – wie spätere Kritiker und Historiker es tun werden –, dem deutschen Druck nachgeben oder sich politisch dem Nationalsozialismus anpassen zu wollen. Die meist sehr regierungskritische linksfreisinnige National-Zeitung ist gar des Lobes voll für «Die Stimme der selbstbewussten Schweiz», wie sie ihren Artikel überschreibt:

Der Bundesrat hat gestern energisch gesprochen – aber er will keine Diktatur aufrichten – er appelliert ans Volk, an uns alle und er weiss, dass er die Mitarbeit aller Stände und Berufsschichten braucht. Wir stehen eigentlich vor einer unvergleichlichen Gelegenheit, die viel gepriesene Einigkeit des ganzen Volkes in neuer Weise zur Tat werden zu lassen.

Positiv aufgenommen wird «Die Kundgebung des Bundesrats» auch von Bund-Chefredaktor Ernst Schürch, der Pilets Einschätzung der neuen, durch die Gefährdung unserer Einfuhren geschaffenen Situation teilt. Schürch billigt den Willen des Bundesrats zu raschem Handeln:

Man braucht sich nicht lange zu fragen, ob die Entschlossenheit des Bundesrates von dem ihm ohne jeden Widerspruch übertragenen Befugnissen in vollem Mass des Notwendigen Gebrauch zu machen, Verständnis und Unterstützung im ganzen Volke finden werden.

Am 25. Juni, dem Tag der Rede, hat APF-Chef Oberst Perrier «im Auftrage des Bundesrats » vertrauenswürdigen Zeitungen «eine vertrauliche und nicht zum Abdruck bestimmte Orientierung allgemeiner Art» zugeschickt. Es handelt sich dabei um die vom Verbindungsoffizier Gut redigierte und am Tag vorher am Scheuerrain abgesegnete bundesrätlichen Weisungen. Guts 6-Punkte-Text beginnt:

1. Der Krieg geht weiter. Er wird mit der Auseinandersetzung Deutschlands und Italiens mit England in eine neue Phase treten. Aber heute schon steht fest, dass in Europa bereits Entscheidungen von grösster Tragweite gefallen sind. Der Zustand des Gleichgewichts der bisher für den Kontinent massgebenden Grossmächte, der für die Schweiz seine besondere Bedeutung hatte, ist erschüttert. Die unmittelbare Gegenwart ist gekennzeichnet durch die Vormachtstellung der einen der beiden Gruppen. Eine ruhige und unvoreingenommene Betrachtungsweise wird nicht übersehen, dass ein derartiger europäischer Umbruch nicht spurlos vorübergehen kann. Am nächsten liegen hier Überlegungen wirtschaftlicher Art, die für unser Land einen Gegenstand ernster Sorge bilden.

Die Chefredaktoren der massgeblichen Zeitungen werden angehalten, «in der Beurteilung der Verhältnisse und Geschehnisse … äusserste Vorsicht und Zurückhaltung» zu üben. Es sei nicht die erste Erschütterung der Schweiz, «wohl aber vielleicht die gefährlichste», was jedoch kein Grund zu Pessimismus und Ratlosigkeit sei. Man müsse sich auf «unseren nüchternen Schweizergeist» besinnen, «der die Tatsachen ohne Zagen, ohne Angst und mit Anstand nimmt, wie sie sind». Punkt 4:

Wir wollen das Vaterland so bewahren, wie unsere Väter es geschaffen haben, als ein föderatives Staatswesen, in dem im Herzen Europas Volksstämme verschiedener Sprachen in Frieden und Freiheit zusammenleben. Dieses Staatswesen, organisch und historisch geworden, wird auch in einem neuen Europa mit neuem Antlitz eine bedeutungsvolle und wichtige Mission erfüllen.

Aufgabe der Presse sei es, «den Mut und das Vertrauen des Schweizervolks zu festigen». Die darauffolgenden staatspolitischen Betrachtungen sind in Guts ursprünglichem Entwurf (vom 18. Juni) nicht enthalten. Sie tragen Etters geistige Handschrift:

Was wir jetzt mobilisieren müssen, das ist die Seele unseres schweizerischen, eidgenössischen Daseins. Führen wir unser Volk auf den Höhenweg, durch die Besinnung auf die letzten und tiefsten Grundlagen des eidgenössischen Gedankens, auf die föderativen und christlichen Fundamente unserer Geschichte und unserer Zukunft. Und sagen wir unserem Volk in allem Freimut, dass sich jetzt jene seelische Grösse zeigen muss, in starker Opferbereitschaft durch eine harte Zeit zu gehen.

Verbindungsoffizier Hptm. Theodor Gut, schon bald Präsident der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, geht mit Pilet einig: Eine feste Führung durch den Bundesrat und das Vertrauen des Volks in seine Regierung sind das Gebot der Stunde.

Neu, wohl auf Anweisung Etters in Guts Text aufgenommen, ist folgendes Gebot:

Alle dunklen Strömungen politischer Art, die in aufgewühlten Zeiten an die Oberfläche drängen, sind ruhig aber energisch abzulehnen. Wir wissen aus geschichtlichen Beispielen, dass in entscheidenden Stunden alles auf die Konzentration der Kräfte ankommt. Daher muss die Parole gelten: Ausrichten und Eindecken auf die Regierung: Für Parteienhader ist heute kein Raum. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, die Parteiinteressen in den Hintergrund zu stellen und unser ganzes Denken auf eines zu konzentrieren: auf das Land und seine Zukunft. Diese Zeit der Entscheidung ist wahrhaftig zu ernst, als dass wir sie mit kleinlichen parteipolitischen Auseinandersetzungen, mit Gezänk und Zerrissenheit vertrödeln dürften.

Kein Parteienhader, kein kleinliches parteipolitisches Gezänk? Vom Zwist unter den Parteien leben ja gerade die rund 300 Schweizer Zeitungen, die fast alle an eine politische Partei gebunden sind.

Die Zeitungsleute, denen Pilets Rede zweideutig oder verschwommen schien, können sich nicht über Unklarheit in Guts Weisungen beklagen. Sie legen unmissverständlich die Haltung einer Regierung dar, die weiss, was sie will und wohin sie gehen will.


«Staatsmann im Sturm»

Cover: Staatsmann im Sturm

Hitlers Blitzsiege machten 1940 zum gefährlichsten Jahr in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Das völlig eingeschlossene Land war auf Gedeih und Verderb Nazi-Deutschland ausgeliefert. Die Last seiner Aussenpolitik lag auf den Schultern von Bundespräsident Marcel Pilet-Golaz. Mit viel Geschick steuerte er die Schweiz unbeschadet durch stürmische Monate. In der Geschichtsschreibung gilt der Waadtländer als «Anpasser», der den Nazis zu Gefallen war. Hanspeter Born zeichnet ein anderes Bild des Juristen, Schöngeists und Landwirts aus der Romandie. Seine auf Primärquellen, teils unbekannte Dokumente aus dem Familienarchiv Pilet, beruhende Studie wertet den Umstrittenen als klugen und standfesten Staatsmann.«Die kapitale Mission des Bundesrates in den gegenwärtigen Zeitläufen besteht darin, das Land in der Unabhängigkeit und Freiheit zu erhalten. Sein Wille, hiefür seine ganze Energie und seine ganze Umsicht einzusetzen, braucht keinerlei besondere Erwähnung. Dinge, die sich aufdrängen und über jeder Diskussionstehen, verlieren, wenn man sie wiederholt.» Marcel Pilet-Golaz, Lausanne,12. September 1940


Hanspeter Born, Staatsmann im Sturm. Pilet-Golaz und das Jahr 1940. Münster Verlag 2020, gebunden, mit Schutzumschlag, 540 Seiten, CHF 32.–. ISBN 978-3-907 146-72-, www.muensterverlag.ch

Alle Rechte vorbehalten.

Umschlagsgestaltung: Stephan Cuber, diaphan gestaltung, Liebefeld
Umschlagsbild: KEYSTONE-SDA / Photopress-Archiv   

Beitrag vom 08.10.2023

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