30. Verschnaufpause Aus «Staatsmann im Sturm»

Nach der Aufregung von Mitte Mai fasst sich das Schweizervolk. Man beginnt zu glauben, dass die befürchtete deutsche Invasion, wenn nicht aufgehoben, so doch aufgeschoben worden ist. Die Zeitungen predigen weiter Wachsamkeit. Duttweilers Tat organisiert Schiesskurse für die «Frauen und Töchter von Zürich». Auszug aus einem Soldatenbrief:

In den Stellungen wird gearbeitet wie noch nie. Der hinterste Mann ist ganz bei der Arbeit. Es regnet und das Wasser dringt einem durch die Kleider bis auf die Haut, doch das hindert die Arbeit nicht … Angesichts dieser Aufopferung von Hunderttausenden, angesichts dessen, dass jeder von uns bereit sein muss, in jeder Stunde sein Leben in die Schanze zu schlagen, klingt es etwas beschämend, wenn man durch das Telephon, durch Radio und Zeitung vernimmt, wie gewisse Bevölkerungskreise in nervöser Hast ausziehen und vor allem danach trachten, ihr Geld, ihr Auto, ihre Hunde und Katzen in Sicherheit zu bringen!

Im Zürcher Corso-Theater hat am 18. Mai die Neuinszenierung des «ebenso heiteren wie ernsten militärischen Volksstücks» Gilberte de Courgenay Premiere. In der Hauptrolle die beliebte Kabarettistin Elsie Attenhofer, in Nebenrollen Alfred Rasser und Margrit Rainer. Elsie Attenhofer leistet während der Woche in Brunnen Dienst als Rotkreuz-Fahrerin und kann nur am Wochenende auftreten. Ihrem Verlobten Karl Schmid, Gymnasiallehrer und Generalstaboffizier (später ETH-Professor und prominenter Literaturkritiker), schreibt sie:

Die Vorstellung gestern im Corso ging bei den gegebenen Voraussetzungen erstaunlich gut. Nur war ich am Rand mit meinen Nerven, dass ich am Schluss ins Heulen kam. Da es passte, war die Wirkung entsprechend. Viele Taschentücher – grosses Geschnupfe. Körperlich halte ich den Dienst gut aus. Nur psychisch ist es für Individualisten wie wir schwer zu ertragen. Ich verstehe euch Soldaten jetzt viel besser. Wir mögen ganz gute Soldaten sein äusserlich – aber für unser Wesen ist es die fremdeste und grausamste Maschinerie, in die man geraten kann. Dabei habe ich persönlich gar nichts zu klagen. Wir haben Betten. Das Essen ist nicht gut, aber möglich und unwichtig.

Die geplanten Zürcher Opernwochen «unter Heranziehung bedeutender Gäste» müssen «angesichts der allgemeinen Lage» abgesagt werden. Immerhin fällt Der Vetter aus Dingsda nicht aus. Das Schauspielhaus gibt Faust I und II. Im Kino Excelsior läuft das Dialektlustspiel Mer lönd nöd lugg mit Frauenschwarm Paul Hubschmid.

Frau Burckhardt-de Reynold und die Kinder mussten nicht nach Portugal fliehen. Am 23. Mai berichtet IKRK-Führungsmitglied Prof. Burckhardt Pilet in einem «persönlich-vertraulichen» Brief von einem Gespräch, das er mit dem deutschen Generalkonsul in Genf, Wolfgang Krauel, geführt hat. Krauel ist ein Diplomat alter Schule, Nazigegner und Vertrauter von Weizsäcker. Er ist eben aus Berlin zurückgekehrt, wo Weizsäcker ihn beauftragt hat, Burckhardt mitzuteilen, für die Schweiz bestehe «kein Risiko». Spöttisch habe der Staatssekretär beigefügt: «Übrigens, wenn es eins gäbe, hätte die Partei dies bereits dementiert.» Gemäss Burckhardts Brief an Pilet hat Krauel ihm spontan weitergesagt:

Überlegen Sie es sich! Welches strategische Interesse könnten wir an einem solchen Umgehungsmanöver [durch die Schweiz] haben? Der Jura ist kein Ausfalltor, ganz im Gegenteil; und schliesslich braucht es im Zentrum von Europa ein Gebiet, in dem ein gewisser politischer und anderweitiger Clearingverkehr ausgeübt werden kann.

Postwendend dankt Pilet Burckhardt:

Zweifellos soll man Erklärungen keine zu grosse Bedeutung beimessen. Aber wenn Sie durch die Tatsachen bestätigt werden, erhalten sie ihre volle Bedeutung.

Am 23. Mai liefert Hptm. Gut, der Verbindungsoffizier der Abteilung Presse und Funkspruch zum Bundesrat, seinen täglichen Rapport nicht wie üblich Etter, sondern dem Bundespräsidenten ab. Theodor («Teddy») Gut ist im Zivilleben Herausgeber und Chefredaktor der Zürichsee-Zeitung, ausserdem Nationalrat und Präsident der Zürcher FDP. Hptm. Gut protokolliert Pilets Bemerkungen:

Die Lage ist unverändert und zwingt uns, sehr aufmerksam zu sein. Vor allem sollte man darauf sehen, dass die Betrachtungen der Presse zur Kriegslage und auch die entsprechenden Überschriften sorgfältig und unparteiisch sind. Manchenorts wird immer noch herabgemindert, was die Deutschen erreichen, und vergrössert, was die Alliierten versuchen. So kommen auch Enttäuschungen zustande, die sich nicht gut auswirken im Volk.

Pilet sagt Gut, er solle dies «privatim» und ohne Bezug auf den Bundesrat «seinen Herren» (in der APF) sagen. Ebenso inoffiziell soll Gut «gesprächsweise» antönen, «dass nach wie vor das Verhältnis zu Italien diskret zu behandeln ist». Die offenbar freundliche Gesinnung des italienischen Königs dürfe nicht «ausgebeutet werden». Pilet will nicht, dass die Presse von einem Gegensatz König – Mussolini schreibt. Weiter verlangt Pilet:

Ich wünsche Vorsicht und Zurückhaltung gegenüber dem Internationalen Roten Kreuz als allfälligem Gegenstand der Propaganda. Nicht Eindruck aufkommen lassen, als arbeite es im nationalen Interesse. Beste Propaganda: Ausländer etwas über uns Günstiges sagen zu lassen und so wenig wie möglich selber pro domo plädieren.

Am Morgen des 24. Mai erscheint der im Nachtzug aus Mailand hergereiste Gonzague de Reynold in Pilets Büro. Er war im Auftrag des Bundesrats nach Rom gefahren. Die Vorgeschichte: Am am 15. Mai, um 7 Uhr früh, klingelte in Cressier das Telefon. Die tiefe Stimme von Bundesrat Etter bat ihn, unverzüglich ins Bundeshaus zu kommen. Nach einigem Hin und Her fuhr Marie-Louise de Reynold ihren 60-jährigen Gatten durch viele militärische und polizeiliche Strassensperren nach Bern. Im Bundeshaus führte der Weibel de Reynold zu Etter, «der bleich war wie der Tod» – wie de Reynold sich in seinen Memoiren erinnern wird:

«Gehen wir zu Pilet.» Es war schon fast halb neun abends. Pilet kam mir auf seinen langen Beinen entgegen. Er sagte mir: «Wir erwarten, dass wir diese Nacht angegriffen werden.»

Der konservative Schriftsteller und Denker de Reynold kennt den Duce und ist bei ihm gut angeschrieben. Deshalb wollten Etter und Pilet ihn nach Rom schicken, um Näheres über Mussolinis Kriegsabsichten und seine Haltung zur Schweiz herauszubekommen. Darauf reiste de Reynold nach Rom. Neun Tage später ist er zurück und berichtet Pilet über seine in Rom gemachten Beobachtungen:

In Wirklichkeit weiss noch niemand, ausser dem Duce, ob Italien in den Krieg oder nicht in den Krieg ziehen wird. Gegen den Krieg sind der Vatikan, der König und das königliche Haus, die Geschäftsleute, die Industriellen, wie diejenigen, denen wir im Zug begegnet sind, gewisse Parteimitglieder wie Grandi, Botschafter in London, gewisse Juristen, gewisse Intellektuelle, alles in allem die Rechte. Die faschistische Linke hingegen, und besonderes die Jungen, sind dafür.

De Reynold hat das Gefühl, die Italiener würden besiegt werden, weil ein Kriegseintritt an der Seite Deutschlands zutiefst unpopulär ist: «Schwung und Moral werden fehlen.» Die Botschaft für die Schweiz, so wie sie de Reynold aus seinen Gesprächen mit hohen Beamten herauszuhören glaubt, ist die: Die Schweiz solle sich ruhig verhalten und ihre Presse zügeln.

Der Denker aus Cressier sagt Pilet nichts, was dieser nicht schon weiss. Tags darauf führt der Bundespräsident ein recht beruhigendes Gespräch mit dem italienischen Gesandten Attilio Tamaro. Allerdings beklagt sich Tamaro über Zwischenfälle, die sich im Tessin zwischen Einheimischen und Italienern abgespielt hätten. Anschliessend schreibt Pilet dem cher collègue Celio:

Es braucht nicht gesagt zu werden, dass unter den gegenwärtigen Umständen Akte von Belästigungen und Beleidigungen unvorhersehbare Folgen haben könnten. Ich will glauben, dass die von M. Tamaro angeführten Tatsachen vereinzelt sind und nicht die Bedeutung haben, die er ihnen zuschreibt. Es versteht sich von selber, dass alles getan werden muss, um zu vermeiden, dass sich im Tessin eine Misstrauensstimmung verbreitet, die dort angesichts der Rassenaffinität noch gefährlicher wäre als in anderen Landesteilen. Ich habe mich gefragt, ob es nicht richtig wäre, wenn Sie an einem Tag dieser Woche einen Sprung nach Bellinzona täten, um mit ihren ehemaligen Regierungskollegen zu reden.

Zum Autor

Schriftsteller Hanspeter Born

Hanspeter Born, geb. 1938, Schulen in Bern, Dr. phil. hist.; Redaktor beim Schweizer Radio, USA-Korrespondent; Auslandchef der Weltwoche (1984–1997);Autor von Sachbüchern, darunter «Mord in Kehrsatz», «Für die Richtigkeit –Kurt Waldheim» sowie (mit Benoit Landais) «Die verschwundene Katze» und «Schuffenecker’s Sunflowers».

Am Dienstag, 28. Mai, kapituliert Leopold III, König der Belgier. Seine im Kessel von Dünkirchen eingeschlossenen 22 Divisionen mit etwa einer halben Million Mann fallen in Gefangenschaft. Die schon am Sonntagabend von Churchill befohlene Evakuation des in Dünkirchen eingekesselten britischen Expeditionskorps ist angelaufen. Am Montag und Dienstag erreichen 65 000 Mann in Kriegsschiffen und andern Booten die englische Kanalküste.

An diesem Tag schreibt Feldmann ins Tagebuch:

Die Schlacht am Kanal, wo das britische Expeditionskorps mit einigen französischen Divisionen um das nackte Leben kämpft, hat furchtbare Formen angenommen. Die Deutschen haben den zur See nach England dislozierenden Truppen äusserst schwere Verluste zugefügt. Man steht hier vor einem Drama, das in seiner erschütternden Tragik seinesgleichen sucht, allenfalls mit dem Zusammenbruch der «Grossen Armee» 1812 in Russland zu vergleichen ist.

Der fatale 28. Mai ist auch der Tag der Verabschiedung des französischen Botschafters Alphand. Pilet entschuldigt sich schriftlich bei ihm, dass er nicht dabei sein kann:

Ich muss mich einfach damit abfinden; ich werde nicht schon heute ausgehen können. Wenn Sie wüssten, wie sehr ich bedaure, nicht zusammen mit meinen Kollegen von Ihnen Abschied nehmen zu können! Aber ich bin nun auch selber «eingeklemmt», was, hélas, das richtige Wort ist. Ein verwünschter Luftzug hat meinen eingeschlafenen Hexenschuss aufgeweckt und hält mich für zwei oder drei Tage – ich hoffe nicht länger – gefangen.

Am Donnerstag, 30. Mai ist Pilet so weit genesen, dass er vor der nationalrätlichen Kommission für Auswärtige Angelegenheiten ein Referat über die internationale Lage halten kann. Es ist sein erster Auftritt vor der Kommission, die immer noch von ihrem Gründer Henry Vallotton präsidiert wird. Zu Beginn mahnt Pilet die Nationalräte zur Verschwiegenheit. Eine öffentliche Diskussion der Weltlage wäre entweder «gefährlich oder farblos». Dann beschreibt Pilet, wie es zur gegenwärtigen Lage in Europa gekommen ist:

Die beiden Mächtegruppen, die sich gegenüberstehen, waren ungleich auf den Krieg vorbereitet – ungleich militärisch, wirtschaftlich und moralisch. Die eine dieser Gruppen [die Achse] war militärisch überlegen, die andere [die Alliierten] musste Zeit gewinnen. So gab sie vorerst diplomatisch nach. Als sie sich stark genug fühlte, um sich zu verteidigen, fasste sie den Krieg ins Auge. Weil sie die grösseren Reserven hat, legte sie das Gewicht auf den Wirtschaftskrieg und den [innen] politischen Zerfall [des Naziregimes]. Sie war entschlossen, auch offensive Kräfte zu gebrauchen, wahrscheinlich auf Nebenkriegsschauplätzen. Damit sollte der Gegner erschöpft werden. Es kam anders: Polen – Norwegen – Holland – Belgien. Die militärische Stärke der einen Gruppe wurde unterschätzt, ihre Stärke bezüglich Material, Taktik und Disziplin. Die andere Gruppe war gezwungen, sich in einer wenigstens momentan schwierigen Lage auf die Defensive zu beschränken. Während dessen hat sich der Krieg ausgebreitet. Vier kleine Länder sind hineingezogen worden. Vier andere werden durch die Grossmächte beschützt. Die Ausdehnung ist materiell nicht beschränkt und grösser als im Krieg 1914–1918. Verschieden sind die Elemente Gleichgewicht und Zeit. Die Veränderungen geschehen brutaler und schneller. Hilfeleistung ist zufälliger, das heisst ungenügend oder zu spät.

Schlussfolgerungen des Bundespräsidenten:

In einem erschütterten und neuen Europa, mit allem rechnen, auf alles vorbereitet sein. Aber jedenfalls nicht glauben, dass eine Invasion [der Schweiz] unvermeidlich ist – wenigstens für den Moment. Das Gefühl für unsere nationalen Interessen muss allen anderen vorangehen. Indiskutabler Wille zur Neutralität. Realismus vor allem auf militärischem Gebiet. Dies ist nicht der Fall. 

Wie Pilet dies in seinen Reden regelmässig tut, rät er zu «Würde, Ruhe, Überlegtheit». Die Neutralität müsse aktiv sein. Die Schweiz soll sich für das Rote Kreuz, für die Kriegsgefangenen und Kriegsverwundeten einsetzen und dabei Opfer bringen. Man hüte sich vor Feilscherei, Geringschätzung und Schwindel. Wir müssen «tapfer und generös» sein.

Pilets staatsmännische Worte beeindrucken die Kommissionsmitglieder, auch Markus Feldmann:

Ich stehe unter dem Eindruck, dass Pilet mit absoluter und klarer Konsequenz an der seit Februar eingenommenen Linie festhält und dass er überhaupt seine Obliegenheit mit grosser Umsicht und Sorgfalt erfüllt.


«Staatsmann im Sturm»

Cover: Staatsmann im Sturm 

Hitlers Blitzsiege machten 1940 zum gefährlichsten Jahr in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Das völlig eingeschlossene Land war auf Gedeih und Verderb Nazi-Deutschland ausgeliefert. Die Last seiner Aussenpolitik lag auf den Schultern von Bundespräsident Marcel Pilet-Golaz. Mit viel Geschick steuerte er die Schweiz unbeschadet durch stürmische Monate. In der Geschichtsschreibung gilt der Waadtländer als «Anpasser», der den Nazis zu Gefallen war. Hanspeter Born zeichnet ein anderes Bild des Juristen, Schöngeists und Landwirts aus der Romandie. Seine auf Primärquellen, teils unbekannte Dokumente aus dem Familienarchiv Pilet, beruhende Studie wertet den Umstrittenen als klugen und standfesten Staatsmann.«Die kapitale Mission des Bundesrates in den gegenwärtigen Zeitläufen besteht darin, das Land in der Unabhängigkeit und Freiheit zu erhalten. Sein Wille, hiefür seine ganze Energie und seine ganze Umsicht einzusetzen, braucht keinerlei besondere Erwähnung. Dinge, die sich aufdrängen und über jeder Diskussionstehen, verlieren, wenn man sie wiederholt.» Marcel Pilet-Golaz, Lausanne,12. September 1940


Hanspeter Born, Staatsmann im Sturm. Pilet-Golaz und das Jahr 1940. Münster Verlag 2020, gebunden, mit Schutzumschlag, 540 Seiten, CHF 32.–. ISBN 978-3-907 146-72-, www.muensterverlag.ch

Alle Rechte vorbehalten.

Umschlagsgestaltung: Stephan Cuber, diaphan gestaltung, Liebefeld
Umschlagsbild: KEYSTONE-SDA / Photopress-Archiv   

Beitrag vom 13.08.2023

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte sie auch interessieren

Fortsetzungsroman

66. «Durer»

In «Staatsmann im Sturm» zeichnet Hanspeter Born ein anderes Bild des umstrittenen Bundespräsidenten Marcel Pilet-Golaz, der die Schweiz 1940 unbeschadet durch die stürmischen Monate des zweiten Weltkriegs steuerte. Kapitel 66: «Durer».

Fortsetzungsroman

65. Landammann Etter?

In «Staatsmann im Sturm» zeichnet Hanspeter Born ein anderes Bild des umstrittenen Bundespräsidenten Marcel Pilet-Golaz, der die Schweiz 1940 unbeschadet durch die stürmischen Monate des zweiten Weltkriegs steuerte. Kapitel 65: Landammann Etter?

Fortsetzungsroman

64. Battle of Britain

In «Staatsmann im Sturm» zeichnet Hanspeter Born ein anderes Bild des umstrittenen Bundespräsidenten Marcel Pilet-Golaz, der die Schweiz 1940 unbeschadet durch die stürmischen Monate des zweiten Weltkriegs steuerte. Kapitel 64: Battle of Britain.

Fortsetzungsroman

63. Dr. Grawitz besucht die Schweiz

In «Staatsmann im Sturm» zeichnet Hanspeter Born ein anderes Bild des umstrittenen Bundespräsidenten Marcel Pilet-Golaz, der die Schweiz 1940 unbeschadet durch die stürmischen Monate des zweiten Weltkriegs steuerte. Kapitel 63: Dr. Grawitz besucht die Schweiz.