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Pro Senectute lanciert Podcast «Wie läbsch?»

Weshalb ziehen Menschen um? Was macht ein Zuhause aus? Eine neue Hörsendung von Pro Senectute Schweiz besucht Menschen in ihrem Daheim und fragt: «Wie läbsch?»

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz ziehen im Schnitt viermal um – und leben aktuell in rund 5 Millionen Haushalten. Ihnen gemein ist der Wunsch, möglichst lange autonom und selbstbestimmt in ihrem Zuhause bleiben und alt werden zu können. Grund genug für Pro Senectute Schweiz, dem Wohnen und der Lebensgestaltung den neu lancierten Podcast mit dem Titel «Wie läbsch?» zu widmen. Die erste Folge «Das Raumschiff im 13. Stockwerk» aus der Stadtzürcher Hochhaussiedlung Lochergut gibt es hier zu hören:


Darum gehts in der 1. Folge: Wie leben die Menschen in den sechs Hochhäusern des Locherguts in der grössten Stadt der Schweiz? Das Podcast-Team von «Wie läbsch?» besucht den 59-jährigen Alois Jauch. Er wohnt in der 13. Etage in seinem «Raumschiff», wie er seine 30 Quadratmeter grosse Wohnung liebevoll nennt. Warum ihm diese Einzimmer-Wohnung wieder Hoffnung und Halt geben konnte und wie er sich hier das Altwerden vorstellen kann, verrät Alois den Zuhörenden und Rahel Marti von der Zeitschrift «Hochparterre». Cheyenne Mackay von der «Podcastschmiede» führt durch die Sendung.


Der Podcast soll sich um Fragen drehen wie: Was heisst «Wohnen»? Wie wandelt sich ein Daheim im Laufe eines Lebens? Welchen Stellenwert haben die Nachbarschaft und das Miteinander innerhalb wie ausserhalb der Familie? «Ein Blick hinter die Haustüren der Schweiz bedeutet, Menschen jeden Alters und deren Geschichten kennenzulernen. Wir hören in unserem Podcast deshalb in fremde Stuben und Lebenskonzepte hinein», erklärt Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation bei Pro Senectute Schweiz. Denn mit zunehmendem Alter, aber auch von sozialen oder raumplanerischen Einflüssen beeinflusst, verändert sich ein Zuhause stetig. 

Bedürfnisse rund ums Wohnen besser verstehen

Basis des halbstündigen Podcasts ist die Vision von Pro Senectute, dass Menschen selbstbestimmt und in Würde in ihrem Zuhause alt werden können. «Wir möchten den Zuhörenden mit diesem Kanal nicht nur die Angst vor dem Altern nehmen, sondern auch von diesen Geschichten lernen», sagt Tatjana Kistler, die die Redaktion des Podcasts verantwortet. So werden diese Reportagen mit dem Wissen von Fachpersonen aus Gerontologie, Wirtschaft, Politik, Stadtplanung oder der Zukunftsforschung ergänzt. Denn das Wissen, wie sich die Menschen hierzulande das Älterwerden und «Daheimsein» vorstellen, hilft Pro Senectute, aber auch Entscheidungsträgern bei Behörden und in der Politik, ältere Menschen auch in Zukunft gemäss ihrer Bedürfnisse zu unterstützen.

«Wie läbsch?» ist etwa hier auf der Website von Pro Senectute, hier im Youtube-Kanal von Pro Senectute oder hier auf Spotify abhörbar.

Reinhören – auch bei Ihnen daheim?

Abonnieren Sie den Podcast auf allen gängigen Plattformen. Unter prosenectute.ch/podcast finden Sie sämtliche Informationen dazu. Oder möchten Sie uns eine spannende Geschichte rund um Ihre Wohnform und Lebenssituation erzählen? Dann freut sich Pro Senectute über eine Nachricht an kommunikation@prosenectute.ch mit kurzer Begründung, warum das Podcast-Team von «Wie läbsch?» bei Ihnen genau an der richtigen Adresse ist.

Beitrag vom 10.03.2022

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