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Bärlauch-Aperitifs

Bärlauch ist in allen Stadien so lange essbar, bis die Blätter welken. Die ersten sind die zartesten, aber auch mit grossen Blättern und den Blüten kann man feine Sachen machen, wie den Dip und das Tempura von Erfolgsautorin Meret Bissegger.

Bärlauch (Allium ursinum) gibt es im Frühjahr an manchen Orten in enormen Mengen. Er ist ein zartes Pflänzchen, unüberriechbar und verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Verschiedene Blüten der Allium-Gattung eignen sich hervorragend zum Frittieren.

Für 4 bis 6 Personen

Bärlauch-Dip

1 Handvoll Bärlauchblätter
Grob schneiden, in einem Topf mit ganz wenig Wasser kurz zusammenfallen und dann auskühlen lassen.

1 Handvoll Bärlauchblätter
In dünne Streifen schneiden, in einen Mixer geben.

1 EL Tamari
3 EL Olivenöl

Mit dem blanchierten Bärlauch zu den frischen Blätter geben und alles zu einer glatten Paste pürieren.

100 g Vollmilch-Quark
4–6 EL Farina bona

Alles dazugeben und so gut wie möglich pürieren und vermengen. Als Dip zu Gemüsescheiben oder auf Crackern servieren.

Bärlauchblüten-Tempura

50 g Weissmehl
50 g Reismehl
20 g Tapiokamehl
Prise Salz
Alle Mehlsorten miteinander und mit dem Salz mischen.

kaltes Sprudelwasser   
So viel Wasser dazugeben, dass ein relativ dünnflüssiger Teig entsteht.

1 Handvoll offene Bärlauchblütenköpfe
Die Blüten mit Stängel pflücken. Die Blüten in den Teig tauchen, abtropfen lassen und in heissem Öl frittieren, dabei am Stängel halten. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm servieren.

«Meine Küche im Frühling und Sommer»

Cover des Kochbuchs "Meine Küche im Frühling und Sommer"Im Buch «Meine Küche im Frühling und Sommer» porträtiert Erfolgsautorin Meret Bissegger über 50 Frühlings- und Sommergemüsesorten und gibt Tipps zu deren Verarbeitung und Lagerung. 163 Rezepte, meist vegetarische, oft auch vegane, inspirieren Anfänger und Fortgeschrittene gleichermassen. Von den ersten südlichen Frühlingsboten wie Favebohnen und Stängelkohl über einheimische Mairüben bis zu den Sommerklassikern Auberginen und Tomaten sowie weniger bekanntem Gemüse wie Mönchsbart, Okra oder Papacelle ist alles dabei. Aromatische Kräuter, knackige Salate, essbaren Blüten oder Wildpflanzen und exotischere Zutaten ergänzen die Grundrezepte. Reportagen über Anbau, Ernte und Verarbeitung des Gemüses geben Einblick in die Welt der biologischen Landwirtschaft in der Schweiz und Italien. Texte zu ökologischen und wirtschaftlichen Themen bieten Anregungen zum Umgang mit unseren kostbaren Lebensmitteln.

Hans-Peter Siffert hat das Gemüse und die Welt der Produzenten wiederum stimmungsvoll ins Bild gesetzt. Zusammen mit «Meine wilde Pflanzenküche» und «Meine Gemüseküche für Herbst und Winter» begleitet dieses Buch alle Kochbegeisterten durch das ganze Gemüsejahr.


«Meine Küche im Frühling und Sommer», Meret Bissegger, AT Verlag 1. Auflage, 2021, gebunden, 416 Seiten, CHF 49.90. ISBN: 978-3-03902-053-9

Meret Bissegger

Erfolgsautorin Meret Bissegger ist leidenschaftliche Köchin und Pflanzenfachfrau. Sie war 14 Jahre als Wirtin (unter anderem im Ristorante «Ponte dei Cavalli)» tätig. Heute gibt sie Kochkurse, verwöhnt in ihrer Casa Merogusto in Malvaglia (Tessin) Feinschmecker bei ihren Tavolata-Anlässen und engagiert sich in der Slow-Food-Bewegung. Zahlreiche Auftritte in Radio, Fernsehen und Printmedien.

Beitrag vom 24.03.2022

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