© Mischa Christen

Von Käse zu Käse

Engelberg hat diesen Sommer einen «Alpkäse-Trail» eröffnet. Er verbindet auf 45 Kilometern acht Käserereien – für Wanderer und Bikerinnen.

Noch bis im Oktober macht es in Engelberg durchaus Sinn, mit halb leerem Rucksack loszuziehen. Denn schliesslich sollte der Alpkäse, den man unterwegs kaufen kann, auch noch Platz darin haben. Der im Sommer lancierte «Alpkäse-Trail» kann in rund 15 Stunden und in zwei oder drei Tagen gemeistert werden – oder etwas gemütlicher in verschiedenen kleineren Tagesausflügen als «Wiederholungstäter».

Der Weg startet bei der Kloster-Schaukäserei, in der man den Käsern zwischen 10 und 15 Uhr bei ihrer Arbeit zusehen kann. Insgesamt 45 Kilometer lang ist der Trail – mit 4000 Höhenmetern, die es dabei zu bewältigen gibt. Der höchste Punkt, die Fürenalp, liegt auf über 1800 Meter über Meer.

Zu den acht Käsereien gehört auch diejenige auf der Gerschnialp von Sälmi Töngi, der weit herum nicht nur für seinen Alpsbrinz bekannt ist, sondern auch für seinen Schalk. Er war einer von vier Alpkäsern, die die Zeitlupe im vergangenen Jahr in der Oktober-Ausgabe porträtiert hat. Sein Sbrinz liegt 16 Tage im Salzbad. Die Vorzüge des Alpkäses umschrieb er damals mit den Worten. «Der Unterschied beim Alpkäse ist: Die Kuh holt sich das Essen selber.» Alleine schon mit der Aussicht, bei Sälmi Töngi vorbeizuschauen, lohnt sich ein Abstecher auf den neuen Engelberger Trail.

© Mischa Christen

Die gesamte Route des Alpkäse-Trail

Engelberg – Titlis Talstation – Untertrübsee – Gerschnialp – Bänklialp – Eienwäldli -Alpenrösli – Blackenalp – Usser Äbnet – Fürenalp – Dagenstall – Zieblen – Horbis -Ristis – Hüetismatt – Spisboden – Oberbergli – Engelberg

Direktlink zur Wanderkarte

Weitere Infos gibts hier.

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Beitrag vom 27.08.2019