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Welches sind nützliche Apps?

Jeden Monat kommen Tausende von Apps für Smartphones auf den Markt. Diese neuen und teils bewährten Programme können wir empfehlen.

  • Tap, Tap: Manchmal wäre es echt praktisch, wenn man eine Funktion auf der Rückseite des Smartphones aktivie-ren könnte. Die App «Tap, Tap» (Android) ermöglicht genau das. Über Doppel- oder Dreifach-Tippen auf der Handy-Kehrseite können zuvor ausgewählte Funktionen gestartet werden. iPhone-Besitzerinnen haben es noch einfacher: Unter den System-Einstellungen kann bei den Eingabehilfen die Rückseite des Smartphones aktiviert und eine Funktion wie die Kamera oder ein Bildschirmfoto zugeordnet werden. (Android, kostenlos. Bei iOS ist diese Funktion bereits in den Einstellungen integriert.)
  • Too Good To Go: Der sogenannte Food Waste, die Verschwendung von Esswaren, belastet nicht nur das Gewissen, sondern auch die Umwelt. Bis zu einem Drittel unserer Nahrungsmittel landet laut Studien im Müll. Eine Schande. Über die App «Too Good To Go» können Läden, Take-Aways und Restaurants aus der Umgebung Lebensmittel und Esswaren anbieten, die sonst entsorgt werden müssen. Wenn man etwas gefunden hat, lässt sich die Auswahl reservieren und zu einem günstigen Preis abholen. (Android/iOS, kostenlos)
  • My Noise: Die App «MyNoise» (zu Deutsch: mein Lärm) feiert den 10. Geburtstag. Wenn es aber um angenehme Geräuschkulissen geht, gilt sie nach wie vor als die beste. Wer zum Beispiel unter einem Tinitus leidet, sich konzentrieren oder entspannen möchte, ist manchmal froh um eine Klangtapete, die Umgebungsgeräusche aus- bzw. überblendet. In der kostenlosen Grundversion stehen Töne von plätscherndem Regen über Wellenrauschen bis zu tibetischen Mönchs-Chören zur Verfügung. (Android/iOS, kostenlos)
  • Marine Traffic: Spätestens seit den Lieferschwierigkeiten in Folge der Corona-Pandemie und der verkeilten Frachtschiffe im Suez-Kanal sind die grossen Boote in die allgemeine Aufmerksamkeit gerückt. Auf der App «Marine Traffic» können aber nicht nur Tanker verfolgt werden, sondern auch Freizeitschiffe, vorausgesetzt, man kennt deren Namen. Wer sich spezifisch für gewisse Schiffe interessiert, kann sich seine «eigene» Flotte zusammenstellen und ist so rund um die Uhr auf dem Laufenden, wo die Boote unterwegs sind. (Android/iOS, kostenlos)
  • Photoroom: Mit Hilfe der «Photoroom»-App können Personen, Tiere und andere Objekte, die sich im Vordergrund einer Fotografie befinden, einfach freigestellt werden. So bearbeitet, können sie anschliessend vor verschiedene Hintergründe gesetzt werden. Manche davon sind für Online-Formate vorbereitet. Die meisten sind kreativ und originell. Man kann sogar Mona Lisa ein selbst gebackenes Brot bestaunen lassen. «Photoroom» bietet eine kostenlose Testwoche an, danach kostet die App CHF 10.–/Monat bzw. CHF 39.–/Jahr. (Android/iOS, erste Woche kostenlos)
  • Plantnet: Unterwegs – sei es auf Wanderungen oder auch mal in der Stadt – begegnet man immer wieder Pflanzen, die man nicht kennt. Die App «Plantnet» hilft dabei, sie richtig einzuordnen. Sie ist aus einem französischen Forschungsprojekt hervorgegangen und hat in den letzten Jahren über 4000 Referenzpflanzen aufgelistet, die in Frankreich, aber natürlich auch anderswo wachsen. Mit jedem Bild, das mit der «Plantnet»-App von den Blättern eines Baumes oder einer Pflanze gemacht wird, verbessert und vergrössert sich die Datenbank. Was den Nutzerinnen und der Forschung zugutekommt. (Android/iOS, kostenlos)

Noch mehr Tipps: Was sind eigentlich coole Apps?

Beitrag vom 16.05.2022
Marc Bodmer

ist Jurist und Game- Consultant. Er beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit digitalen Medien.
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