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Was sind eigentlich coole Apps?

Die Fülle von Apps ist überwältigend. Welche von ihnen machen Spass oder sind echt nützlich? Hier eine kleine Auswahl, zusammengestellt von der Zeitlupe-Redaktion.

Allein im App-Store von Apple sollen gemäss Schätzungen von Fachleuten Anfang Jahr rund 1,8 Millionen iOS-Programme verfügbar gewesen sein. Wenn wir schon von der Joghurt-Auswahl im Supermarkt überfordert sind, wie sollen wir denn hier klarkommen? Aus diesem Grund verraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitlupe ihre kostenlosen Lieblings-Apps.

  • StepsApp (iOS/Android)
    10 000 Schritte tun. So lautet ein Gesundheitstipp, doch ist das einfacher gesagt als getan. Auf dem Weg dorthin und noch weiter kann die «Steps App» helfen, die das Smartphone in einen Schrittzähler verwandelt.Patrizia Cofano, Leitung Sekretariat: «Diese App hat Suchtpotenzial. Meine ultimative Herausforderung: das Tagesziel ständig hochzuschrauben und mich über einen geschlossenen Kreis (=Tagesziel erreicht) freuen!»

     

  • Dropbox (iOS/Android)
    Speicherplatz ist auf Handys oft ein Thema. Wer gerne Musik hört, Fotos macht oder Games spielt, kommt schnell an die Grenzen. Die «Dropbox» ist ein Cloud-Speicher, auf den Dateien hochgeladen und von verschiedenen Geräten darauf zugegriffen werden kann. Man kann die Dateien auch Drittpersonen zugänglich machen.Jrene Shirazi, Leiterin Verlag: «In der ‹Dropbox› habe ich alle Filme und Musikstücke meiner Tanzgruppe abgelegt und kann sie mit meinen Freundinnen und Freunden jederzeit teilen.»
  • Bring! (iOS/Android)
    Man kann seine Einkaufsliste auf ein Zettelchen schreiben und dieses am Einkaufswagen im Supermarkt einklemmen. Oder man tippt die Sachen in die «Bring!»-App und hat dabei den Vorteil, dass man die Liste mit anderen teilen kann, sollte zum Beispiel etwas vergessen gegangen sein oder schlicht beim Kochen fehlen.Anja Fliege, Bildredaktorin: «Sobald etwas im Haushalt aufgebraucht ist, schreibe ich es in die ‹Bring!›-App. Im Laden gehe ich mit der Liste einkaufen und kann dann die Sachen einfach wegklicken.»
  • SchweizMobil (iOS/Android)
    Ob im Sommer oder Winter, unterwegs zu Fuss, auf zwei Rädern oder mit Schneeschuhen: Die kostenlose App SchweizMobil hilft weiter. Auf den Landeskarten von Swisstopo ist das ge- samte Wanderwegnetz eingezeichnet sowie nationale, regionale und lokale Velorouten. Einblenden lassen sich unterwegs der genaue Standort, die nächste ÖV-Haltestelle, Wegsperrun-gen, Übernachtungsmöglichkeiten oder Veloservice-Stationen.Annegret Honegger, Redaktorin: «Wenn ich mit meiner Familie eine Wanderung plane und später unterwegs bin, ist die SchweizMobil-App eine wertvolle Begleiterin.»

     

  • Shazam (iOS/Android)
    Ein Klassiker, der eigentlich auf keinem Smartphone fehlen darf. «Shazam» ge- hörte zu den ersten Apps, die zeigten, was für ein Potenzial in der Digitalisie-rung steckt. Wer einen Song hört, der ins Ohr geht, aber nicht bekannt ist, kann «Shazam» aktivieren. Die App hört mit und greift schon nach wenigen Takten auf eine riesige Song-Datenbank zurück und präsentiert den Titel.Dragica Boric, Sekretariat: «Wenn ich einen Song höre, der mir gefällt, schalte ich ‹Shazam› ein und weiss gleich, von wem er ist und wie er heisst.»

     

  • Clash Royale (iOS/Android)
    Wenn es Wartezeiten zu überbrücken gilt oder eine kleine Denkpause angesagt ist, sind ein, zwei Partien «Clash Royale» perfekt. In diesem Kartenspiel, das jüngst ein tiefgreifendes Update erfahren hat, spielen Kartenglück und Strategie eine wichtige Rolle.Marc Bodmer, Redaktor: «Schnell abschalten, den Kopf verlüften – dazu ist ‹Clash Royale› optimal, auch wenn das Spiel gelegentlich unglaublich nerven kann.»
  • Noch mehr Apps gibt es online unter zeitlupe.ch/panorama.
Beitrag vom 13.10.2020
Marc Bodmer

ist Jurist und Game- Consultant. Er beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit digitalen Medien.
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