Vergesslichkeit im höheren Alter kann ein Zeichen von Demenz sein. © shutterstock

Wieviel Vergesslichkeit im Alter ist noch normal?

Das Gehirn funktioniert mit 80 Jahren nicht mehr gleich schnell wie mit 40. Auch, dass man mal etwas vergisst, ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Doch wieviel Vergesslichkeit ist noch «normal»? Dies können Sie in der Memory Clinic testen lassen.

Dass das Gehirn mit fortschreitendem Alter langsamer wird, gehört dazu. Die grosse Lebenserfahrung kompensiert dies zu einem Teil. Jedoch kann Vergesslichkeit auch ein Zeichen von beginnender Demenz sein. Die Früherkennung von Hirnleistungsstörungen ist die Kernkompetenz der Memory Clinic FELIX PLATTER in Basel. Die Spezialistinnen und Spezialisten in der Memory Clinic führen neuropsychologische Tests in mehreren Kategorien durch, um herauszufinden, ob eine Vergesslichkeit noch im gesunden Bereich liegt oder nicht. Dabei spielen das Alter, die Ausbildung und das Geschlecht der Untersuchten wesentliche Rollen. Falls Störungen festgestellt werden, werden weitere Expertinnen und Experten aus Neurologie, Psychiatrie, Geriatrie, Neuropsychologie und Neuroradiologie eingebunden, um die wahrscheinlichsten Ursachen zu finden. Liegen alle Resultate vor, setzen sich die Spezialisten zur Diagnosekonferenz zusammen. Dann wird festgelegt, welche Medikamente und Therapien möglich sind. Angehörige werden in den Prozess eingebunden und auch unterstützt, denn die Diagnose Demenz betrifft auch das Umfeld der erkrankten Person. Alzheimer ist noch nicht heilbar, aber mit den richtigen Medikamenten und z.B. Gedächtnistraining kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.

Das Gehirn kann trainiert werden

Kann man selbst etwas dazu beitragen, das Gehirn möglichst lange fit zu halten? Ja, kann man. Neben regelmässiger Bewegung, gesunder Ernährung und dem Vermeiden von Rauchen oder viel Alkohol ist ein Bereich besonders wichtig: Das Gehirn sollte gebraucht werden, ganz nach dem Motto «Use it oder lose it». Wichtig ist hierbei vor allem, dass die Hirnaktivität Spass macht, ob es Wandern, Schach spielen oder ein gemütliches Beisammensein mit Freunden ist.

Die Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER (UAFP) vereint die Bereiche Akute Altersmedizin, Rehabilitation und Alterspsychiatrie unter einem Dach. Das Leistungsangebot der UAFP erstreckt sich von der Prävention und Frühdiagnostik über die Behandlung und Therapie bis zur Nachsorge. Dabei wird interdisziplinär und in interprofessionellen Teams gearbeitet, um den Menschen im Alter ganzheitlich und individuell zu verstehen und zu behandeln. Besonders in den Forschungsbereichen Mobilität (Beweglichkeit), Kognition (Wahrnehmung) und Ernährung erfährt die Universitäre Altersmedizin Basel national und international hohe Anerkennung.

Beitrag vom 14.11.2023
Dieser Beitrag wurde von der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER erstellt.
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