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Heiss, heisser, am heissesten

Die Stadt Zürich und das Ärztefon bieten neu eine 24-Stunden-Hitze-Beratung an: Telefon 0800 33 66 55.

Für ältere Menschen kann eine länger anhaltende Hitzeperiode zu gesundheitlichen Problemen führen, weil sie eine reduzierte Wärmeregulation haben und oftmals zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Das Herz-Kreislaufsystem wird dadurch beeinträchtigt, was Senioren anfälliger für Hitzestress macht. Kreislaufprobleme, Schwächegefühl, Müdigkeit und Unwohlsein können erste Warnzeichen einer Überhitzung sein.

Hitze kann besonders in urbanen Gegenden schnell gefährlich werden. Das Zürcher Gesundheits- und Umweltdepartement macht deshalb auf die telefonische Hitze-Beratung aufmerksam. Diese wird neu über das Ärztefon 0800 33 66 55 angeboten. Das Angebot ist kostenlos und steht an 365 Tagen rund um die Uhr, zur Verfügung. Die Helpline hilft bei nicht lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen und vermittelt bei Bedarf die passende medizinische Versorgung.

Weiter bietet die Stadt Zürich ihren Seniorinnen und Senioren während Hitzeperioden kostenlose Hausbesuche an. Dabei können Schwierigkeiten im Umgang mit Hitze besprochen und individuelle Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Ärztefon nimmt entsprechende Anfragen für Hausbesuche entgegen und leitet diese an die städtische Fachstelle Zürich im Alter weiter.


  • Auch für Haustiere kann die Hitze schädlich sein. Hunde sollte man nicht im Auto zurücklassen – dieses kann zur tödlichen Hitze-Falle werden!
  • Oder lesen Sie hier, wie es unserer Kolumnistin Usch Vollenwyder in der Hitze ihrer alten Heimat im indischen Ozean ergeht.
Beitrag vom 25.06.2022

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