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Ein Neuanfang zwischen Weinreben

Paolo Virzìs neuer Film «Cinque secondi» erzählt eine berührende Geschichte über Einsamkeit, Fürsorge und Freundschaft.

IIn den Stallungen einer verlassenen Villa in der Toskana – einem einst prächtigen Anwesen – haust Adriano (Valerio Mastandrea). Der mürrische Einzelgänger verbringt seine Tage damit, Stumpen zu rauchen und jeden Kontakt zu anderen Menschen zu meiden.

Als eine Gruppe frischgebackener Hochschulabsolventen –Agrarwissenschaftler, Klimaforscherinnen und Önologen – die Villa besetzt und die verwahrlosten Weinberge wieder zum Leben erwecken will, geht Adriano sofort auf die Barrikaden. Sein oberstes Ziel: die Neuankömmlinge zu vertreiben. Doch diese lassen sich nicht so leicht abschütteln. Neugierig geworden auf den geheimnisvollen Einsiedler, wollen die jungen Frauen und Männer das Rätsel seiner einsamen Existenz lüften: Warum zieht er sich so zurück? Und was verbirgt sich hinter seiner harten Schale?

Cinque Secondi
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Im Laufe der Jahreszeiten reifen nicht nur die Trauben, sondern auch die Beziehungen. Was als hitziger Machtkampf beginnt, verwandelt sich nach und nach in ein unerwartetes Miteinander. Freundschaft, Fürsorge und ein Hauch von Romantik spriessen zwischen den Weinreben.

Paolo Virzì beweist erneut sein feines Gespür dafür, schwere Themen mit einer Leichtigkeit zu erzählen, die das Herz erwärmt. In «Cinque secondi» verbindet er die melancholische Einsamkeit eines Mannes mit der optimistischen Energie junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu einem harmonischen, fast poetischen Ganzen.

Infos

  • Kinostart in der Deutschschweiz: 17. September 2026
  • Drama, Italien, 2025, Dauer: 106 Minuten, Altersfreigabe: ab16 Jahre
  • Regie: Paolo Virzì
  • Mit: Valerio Mastandrea, Valeria Bruni Tedeschi, Galatéa Bellugi, Ilaria Spada
Beitrag vom 03.09.2026

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