
Warum ich nie bis zum Morgen blieb
Nach einigen Jahren allein lernte ich einen neuen Mann kennen. Ich genoss seine Nähe und hätte gerne die ganze Nacht mit ihm verbracht. Trotzdem fuhr ich jedes Mal nach Hause. Denn ich wusste, was passieren würde, sobald ich einschlief.
«Vor seiner Nähe hatte ich keine Angst. Aber davor, neben ihm einzuschlafen.»
Nach einigen Jahren allein war ich wieder bereit, jemanden kennenzulernen. Nicht, weil mir in meinem Leben unbedingt etwas fehlte. Aber ich vermisste es, mit jemandem zu lachen, gemeinsam zu kochen und am Abend nicht immer allein nach Hause zu kommen.
Dann begegnete ich einem Mann, bei dem ich mich vom ersten Moment an wohlfühlte. Unsere Treffen wurden länger und unsere Gespräche persönlicher. Auch körperliche Nähe fühlte sich für mich schön und selbstverständlich an.
Trotzdem fuhr ich am Ende jedes Abends nach Hause.
Mal sagte ich, ich müsse am nächsten Morgen früh aufstehen. Mal behauptete ich, ich könne in einem fremden Bett nicht schlafen. Ausreden hatte ich genügend. Den wahren Grund verschwieg ich ihm: Ich schnarche. Und es war mir unglaublich peinlich.
Was, wenn er die ganze Nacht wach liegt?
Mein Ex-Mann hatte mich immer wieder auf mein Schnarchen angesprochen. Manchmal hatte er mich nachts angestupst oder war in ein anderes Zimmer gegangen. Ich wusste deshalb genau, was passieren würde, wenn ich neben meinem neuen Partner einschlief.
Was, wenn er die ganze Nacht wach lag? Was, wenn er sich am nächsten Morgen über mich lustig machte? Oder mich plötzlich mit anderen Augen sah?
Je näher wir uns kamen, desto schwieriger wurde es, meine Unsicherheit zu verbergen. Als er ein gemeinsames Wochenende vorschlug, freute ich mich zuerst. Gleich danach begann ich nach einer Ausrede zu suchen.
Da wurde mir bewusst, wie widersprüchlich die Situation war: Ich wünschte mir Zweisamkeit, hielt aber ausgerechnet den Menschen auf Abstand, dem ich gerne nähergekommen wäre. Nicht wegen fehlender Gefühle, sondern aus Scham über etwas, das geschah, während ich schlief.
Ich wollte mich nicht länger verstecken
Schliesslich erzählte ich ihm von meinem Schnarchen. Das Gespräch war viel einfacher als ich gedacht hatte. Trotzdem wollte ich etwas dagegen unternehmen. Nicht nur für ihn, sondern auch für mich. Ich wollte wieder selbst entscheiden können, ob ich über Nacht blieb.
Bei meiner Suche nach einer Lösung erfuhr ich von alwasleep. Die Schiene wird individuell an das Gebiss angepasst und hält den Unterkiefer nachts sanft in einer leicht vorgeschobenen Position. Dadurch entsteht mehr Platz im Rachenraum und die Atemwege bleiben freier.
Da ich bereits eine klobige Schiene aus dem Internet ausprobiert hatte, war ich zunächst skeptisch. Doch alwasleep ist ultradünn, einteilig und kommt ohne störende Gummis oder Metallteile aus. In der Zahnarztpraxis wurden meine Zähne digital gescannt. Auf Grundlage dieses 3D-Scans wurde meine persönliche Schiene angefertigt.
Endlich bis zum Morgen bleiben
An das Tragen musste ich mich kurz gewöhnen. Bald gehörte die Schiene jedoch ganz selbstverständlich zu meiner Abendroutine.
Vor unserem nächsten gemeinsamen Wochenende dachte ich zum ersten Mal nicht darüber nach, wie ich eine Übernachtung vermeiden könnte. Ich packte meine alwasleep-Schiene ein und freute mich einfach auf die gemeinsame Zeit.
Ich kann Nähe zulassen, einschlafen und am nächsten Morgen neben dem Menschen aufwachen, an dessen Seite ich sein möchte.
Damit Schnarchen der Liebe nicht länger im Weg steht
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