«Ich dachte, ich schnarche einfach ein bisschen»

Jahrelang hielt Markus sein Schnarchen für harmlos. Doch in seinen Nächten schlichen sich Veränderungen ein, die zuerst nur seine Frau bemerkte und bald auch eine App sichtbar machte. Was er lange für normal hielt, begann Fragen aufzuwerfen, die ihn nicht mehr losliessen.

«Du hörst nachts manchmal einfach auf zu atmen.» Als seine Frau diesen Satz zum ersten Mal sagte, wollte Markus ihn nicht so recht ernst nehmen. Dass er schnarchte, wusste er. Besonders nach einem langen Tag, einem Glas Wein oder wenn er auf dem Rücken schlief, wurde es laut. Aber dass es gesundheitsschädigend sein könnte, daran dachte der 58-Jährige nicht.

Am Morgen fühlte er sich jedoch immer häufiger, als hätte er kaum geschlafen. Er wachte mit trockenem Mund auf, hatte gelegentlich Kopfschmerzen und brauchte lange, um richtig in den Tag zu kommen. Nachmittags fiel es ihm zunehmend schwer, sich zu konzentrieren. Für Markus gehörte das zum Älterwerden und zu einem anspruchsvollen Alltag.

Eine App lieferte weitere Hinweise

Seine Frau liess das Thema nicht ruhen. Also lud Markus die App SnoreLab herunter und legte das Smartphone nachts neben das Bett. Die App zeichnet Schnarchgeräusche auf und zeigt, wie häufig und wie laut jemand während der Nacht schnarcht.

«Am nächsten Morgen war ich ehrlich gesagt erschrocken», erinnert er sich. Die Aufnahmen klangen nicht nur laut. Dazwischen waren auch längere ruhige Phasen zu hören, gefolgt von einem plötzlichen, kräftigen Atemzug. Markus wiederholte die Messung während mehrerer Nächte. Das Ergebnis blieb ähnlich.

Die App konnte ihm keine Diagnose liefern. Aber sie gab ihm den entscheidenden Anstoss, das Schnarchen und die von seiner Frau beobachteten Atempausen medizinisch abklären zu lassen.

Die Diagnose: obstruktive Schlafapnoe

Die Untersuchung bestätigte den Verdacht. Während des Schlafs verengten sich Markus’ Atemwege wiederholt so stark, dass seine Atmung aussetzte. Die Diagnose lautete obstruktive Schlafapnoe.

Dass die nächtlichen Atemaussetzer nicht nur den Schlaf, sondern langfristig auch die Gesundheit belasten können, war Markus vorher nicht bewusst gewesen. Schlafapnoe erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall und führt oft zu starker Tagesmüdigkeit und erhöhter Unfallgefahr.

Als Behandlung erhielt er zunächst ein CPAP-Gerät. Dabei hält ein leichter Überdruck die Atemwege während des Schlafs offen. Medizinisch war die Lösung überzeugend. Im Alltag kam Markus damit jedoch nicht zurecht.

Wirksam, aber für ihn schwierig im Alltag

«Ich schlafe sehr unruhig und drehe mich oft. Die Maske verrutschte, der Schlauch störte mich und ich wachte immer wieder auf.» Markus probierte verschiedene Einstellungen und Masken aus. Trotzdem gelang es ihm nicht, sich an das Gerät zu gewöhnen.

Er suchte nach Alternativen: Nasenpflaster, Kissenwechsel, Seitenschlafen und weniger Alkohol. Das half etwas gegen das Schnarchen, war aber keine verlässliche Lösung für die Schlafapnoe.

«Ich wollte die Diagnose auf keinen Fall ignorieren. Gleichzeitig brauchte ich etwas, das ich tatsächlich jede Nacht anwenden konnte.»

Eine Schiene, die zu seinem Schlaf passt

Bei seiner weiteren Suche stiess Markus auf die alwasleep-Schiene. Sie wird individuell anhand eines digitalen 3D-Scans angefertigt und positioniert den Unterkiefer während des Schlafs leicht nach vorne. Dadurch entsteht im Rachen mehr Raum für die Atmung.

Nach Rücksprache mit den behandelnden Fachpersonen entschied er sich, die Schiene auszuprobieren und liess in einer alwasleep-Partnerpraxis den digitalen Scan erstellen.

«Ich war überrascht, wie dünn die Schiene ist.» An das Gefühl im Mund musste sich Markus zunächst gewöhnen. Nach kurzer Zeit gehörte das Einsetzen der Schiene für ihn jedoch zur abendlichen Routine.

Endlich wieder gemeinsam durchschlafen

Auch seine Frau bemerkte eine Veränderung. Die Nächte wurden ruhiger und das gegenseitige Wecken seltener. Markus selbst fühlte sich morgens erholter und tagsüber wieder leistungsfähiger.

Rückblickend ist Markus froh, dass seine Frau hartnäckig blieb: «Ich dachte lange, Schnarchen sei einfach lästig. Heute weiss ich, dass es sich lohnen kann, genauer hinzuhören.»

Schnarchen oder Atemaussetzer?

Lautes, unregelmässiges Schnarchen, beobachtete Atempausen, morgendliche Kopfschmerzen sowie ausgeprägte Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme können Hinweise auf eine Schlafapnoe sein. Eine App kann erste Auffälligkeiten sichtbar beziehungsweise hörbar machen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose.

Die alwasleep-Schiene wird individuell angefertigt und eignet sich zur Behandlung von Schnarchen sowie von leichter und mittlerer Schlafapnoe. Bei einer schweren Schlafapnoe sollte die Anwendung gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Damit Sie nachts wieder durchatmen können.

Erfahren Sie mehr über die individuell angepasste alwasleep-Schiene und finden Sie eine Partnerpraxis in Ihrer Nähe.

Mehr über die Schweizer Innovation erfahren

Beitrag vom 03.09.2026
Dieser Beitrag wurde von Alwaflex AG erstellt.
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