© Gerry Ebner

«Ich habe Flügel und brauche keine Wurzeln»

Sie schreibt, seit sie fünfzehn ist, und will schreiben bis zuletzt. Rund hundert Bücher hat Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin mit italienischen Wurzeln, bisher verfasst. Soeben ist ihr neustes erschienen: «Das Erbe der Vogelmenschen». 

Text: Usch Vollenwyder

Für Kulturschaffende ist die Corona-Zeit besonders schwierig. Wie geht es Ihnen als Schriftstellerin?
Leid tun mir Kulturschaffende wie Musikerinnen und Schauspieler, die schon seit längerem nicht auftreten können. Eigentlich wäre ich jetzt mit meinem neuen Buch unterwegs, doch mit einer Ausnahme wurden alle Lesungen abgesagt oder verschoben. Die erzwungene Pause nehme ich gelassen. Ich weiss, dass ich mich jederzeit an den Computer setzen und schreiben könnte. Schlimmer finde ich den verordneten Abstand. Der Mensch braucht menschliche Nähe.

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