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Einsamkeit im Alter

Einsamkeit ist weit verbreitet und stellt ein Risiko für die Gesundheit dar. Pro Senectute gibt Anregungen für Betroffene und Angehörige.

Laut Zahlen des Bundesamtes für Statistik nimmt der Anteil Menschen, die sich manchmal oder oft einsam fühlen, mit zunehmendem Alter ab. Am einsamsten fühlen sich die 15- bis 24-Jährigen mit 48 Prozent, bei den über 65-Jährigen kämpft noch gut ein Drittel damit.

Die Gründe dafür sind sehr verschieden. Gemeinsam ist den Betroffenen das Leiden: An der Isolation, am fehlenden Anschluss, am Mangel an sozialer Teilhabe. Dabei geht es um die Qualität, nicht um die Quantität von Beziehungen. Man kann sich auch in Gesellschaft einsam fühlen.

Im Alter führen oft einschneidende Veränderungen im Leben zu Einsamkeitsgefühlen. Etwa die Pensionierung, gesundheitliche Probleme oder der Tod des Partners oder der Partnerin. Für ältere Menschen stellt Einsamkeit ein besonderes Risiko für die Gesundheit dar. Diejenigen, die sich im Alter einsam fühlen, leiden häufiger unter Bluthochdruck oder Depressionen, sie bewegen sich weniger, stehen unter erhöhtem Stress, leiden eher an Demenz und haben eine kürzere Lebenserwartung.

Pro Senectute hat für Betroffene und ihr Umfeld Tipps, Anregungen und Anlaufstellen bei Einsamkeit zusammengetragen.

Und im gut 30-minütigen Dokumentarfilm «Einsamkeit hat viele Gesichter» tun Betroffene das, was so wichtig wäre, aber viele nicht können: Sie sprechen darüber.

Mehr zum Film und zum Umgang mit Einsamkeit finden Sie in diesem Beitrag.

Beitrag vom 27.01.2022

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