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Jonglieren wirkt wie ein Work-out fürs Gehirn

Eine der wirkungsvollsten Formen von Hirnfitness ist überraschend simpel und spielerisch: Jonglieren. Es trainiert nicht nur die Hände, sondern auch das Denken.

In meiner Stube liegen drei Jonglierbälle. Fällt mein Blick darauf, weiss ich: Jetzt wäre ein guter Moment, das Gehirn kurz anders zu fordern. Manchmal greife ich zwischen zwei Meetings danach. Manchmal in der Küche, während das Wasser aufkocht. Und manchmal morgens, noch bevor der erste Kaffee wirkt.

Bewegung verändert Denken

Wenn wir Bälle in die Luft werfen und wieder auffangen, muss das ­Gehirn mehrere Dinge gleichzeitig koordinieren: Sehen, Bewegung, ­Timing, Aufmerksamkeit. Beide ­Gehirnhälften arbeiten zusammen, neue Verbindungen entstehen, und Bereiche, die für Planung und Konzentration zuständig sind, werden aktiviert. Genau diese Kombination macht Jonglieren so wertvoll für das Gehirn. Neurowissenschaftliche ­Studien zeigen, dass schon wenige Wochen Jongliertraining messbare Veränderungen im Gehirn bewirken. Die graue Substanz nimmt zu in ­Arealen, die für Bewegung, Koor­dination und Lernen zuständig sind.

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