© Unsplash

Fachtagung zur Betreuung von Angehörigen

Die Interessengemeinschaft Angehörigenbetreuung IGAB lädt am 1. Juni online zur kostenlosen Tagung zum Thema «Der Status des betreuenden Angehörigen».

Der zweieinhalbstündige Workshop zwischen 15 und 17.30 Uhr richtet sich an «Spezialistinnen und Spezialisten sowie Fachleute, die sich mit der Unterstützung von pflegenden Angehörigen in der Schweiz beschäftigen». Die IGAB schreibt dazu weiter, das Ziel der Tagung sei, eine Bestandsaufnahme des Bundes- und Kantonsrechts in der Schweiz zu machen. Man berücksichtige dabei die Entwicklungen in diesem Bereich mit dem Inkrafttreten des neuen Bundesgesetzes zur Unterstützung pflegender Angehöriger im Jahr 2021. Man wolle die «aktuellen Lücken und Bedürfnisse» analysieren und mögliche Wege aufzeigen.

Die in Deutsch und Französisch gehaltenen Reden sind am 1. Juni online auf cipa-igab.ch zu sehen und werden simultan übersetzt. Es referieren:

  • Benoît Rey, Präsident IGAB
  • Jean-Christophe Schwab, alt Nationalrat, Gemeinderat
  • Prof. Dr. Iren Bischofberger, Careum Hoschschule Gesundheit, Zürich
  • Prof. Anne-Sylvie Dupont, Université de Neuchâtel, Institut du droit de la santé
  • Salomé von Greyerz, Leiterin Abteilung Gesundheitsstrategien, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
  • Melania Rudin, Bureau BASS, Bern
  • Céline Feuillat, Responsable Questions politique ASBL (Belgique)
  • Dr. Anna Sarah Richter, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Wer ist die IGAB?

Der Dachverband «Interessengemeinschaft Angehörigenbetreuung» IGAB wurde am 29. Mai 2019 vom Schweizerischen Roten Kreuz, der Krebsliga, pro infirmis, Pro Senectute und Travail.Suisse gegründet, um den betreuenden Angehörigen in der Schweiz eine Stimme zu geben, ihre Anliegen der Politik zu vermitteln und ihre Interessen auf nationaler Ebene zu vertreten. Die IGAB hat Dutzende von kollektiven Mitgliedern. Mehr Informationen unter cipa-igab.ch

Sie besitzen noch kein Abonnement der Zeitlupe?

Abonnieren Sie die Zeitlupe und lesen Sie alle unsere Artikel auch online.

Ich möchte die Zeitlupe abonnieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte sie auch interessieren

Altersfragen

«malreden» gegen die Einsamkeit

Die neue, kostenlose Hotline «malreden» hilft gegen Einsamkeit im Alter: Rufen Sie an, wenn Sie gute Gespräche vermissen.

Altersfragen

Trauer hat viele Gesichter

Schwerpunkt «Memento mori»: Jahre-, oft jahrzehntelang dauert das gemeinsame Leben – und irgendwann ist man allein: In der Schweiz leben über 400 000 verwitwete Personen. Ein Buch geht ihrem Weg durch Schmerz, Trauer und Aufbruch nach.

Altersfragen

«Selbstfürsorge lautet das Gebot»

Schwerpunkt «Memento mori»: Von der Wissenschaft vergessen, von der feministischen Bewegung übersehen: Trotz ihrer grossen Zahl führen Witwen in unserer Gesellschaft ein Schattendasein. Cornelia Kazis holt sie ans Licht.

Altersfragen

Leben mit dem Unfassbaren

Schwerpunkt «Memento mori»: Wenn ein Kind stirbt, bricht für Eltern und Geschwister eine Welt zusammen – auch für die Grosseltern. Sie ertragen die Trauer um ihr Enkelkind meist besser als den Schmerz ihres Sohnes oder ihrer Tochter.