Hedi Burach-Enz, Hebamme aus Giswil. Foto via Christof Hirtler, Menschenbilder

«Gweerigi Fraiwä» aus Obwalden

Drei Obwaldner Museen zeigen eine gemeinsame Ausstellung über bemerkenswerte Obwaldnerinnen.

Sie haben sich für sich selbst und andere eingesetzt, für politische Mitsprache gekämpft und es verstanden, ihre Chancen wahrzunehmen: «Gweerigi Fraiwä» aus Obwalden. Die Ausstellung in drei Teilen im Museum Bruder Klaus in Sachseln, im Tal Museum Engelberg und im Historischen Museum Obwalden in Sarnen ist eine Hommage an die Obwaldner Frauen – von Frauen, über Frauen, aber nicht nur für Frauen.

Die Ausstellung zeigt, wie Frauenrechtlerinnen zahlreicher Generationen für ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte kämpften, ehe das Frauenstimmrecht 1971 in einer Eidgenössischen Volksabstimmung angenommen wurde. Die drei Museen haben sich auf Spurensuche nach diesen Frauen begeben und stellen Obwaldnerinnen vor, die sich nicht von traditionellen Rollenbildern einschränken liessen. Sie handelten selbstbestimmt und erkämpften Freiräume für sich und andere. Porträtiert werden etwa eine Künstlerin, eine Hebamme, eine Ethnologin oder die erste Obwaldner Kantonsrätin und Regierungsrätin.

«Gweerigi Fraiwä»: Noch bis am 28. November 2021 im Museum Bruder Klaus Sachseln, im Tal Museum Engelberg und im Historischen Museum Obwalden in Sarnen. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Museen.

Beitrag vom 20.07.2021

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