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Chatten mit der Dargebotenen Hand

Das Sorgentelefon der Dargebotenen Hand ist auch per Chat erreichbar – und sucht freiwillige Online-Beraterinnen und Berater.

Eine Viertelmillion Mal klingelte es letztes Jahr beim Schweizer Sorgentelefon 143. Seit Januar steht auf www.143.ch täglich von 10 bis 22 Uhr auch ein Chat-Fenster offen, welches hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt wird. Viele können mit dem Druck in der Schule nicht umgehen, haben Angst vor Versagen und Misserfolg. Andere Menschen werden misshandelt und erleben Gewalt. Sie alle können sich bei der Dargebotenen Hand anonym ihre Sorgen von der Seele reden – oder seit diesem Jahr eben auch schreiben.

Weil die Nachfrage das Angebot übersteigt, sucht die Region Zürich neue Chat-Beraterinnen und -Berater für die Onlineberatung: https://zuerich.143.ch/Mitmachen Kandidatinnen und Kandidaten müssen über eine Ausbildung oder über Erfahrung in der psychosozialen Beratung verfügen und Interesse am Chatten haben. Sie werden sorgfältig ausgewählt und in einem mehrmonatigen Kurs theoretisch und praktisch auf ihre Aufgabe vorbereitet. Unabdingbar sind emotionale Stabilität, Belastbarkeit und eine klare Ausdrucksweise. Lebenserfahrung ist von Vorteil. Bei den zwölf Regionalstellen arbeiten über 600 freiwillige Beraterinnen und Berater zwischen 25 und 70 Jahren.

Beitrag vom 21.09.2019

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