© Pia Neuenschwander

Eins zu null: Pingpong gegen Parkinson

Eine Therapie, die wirkt und erst noch Spass macht – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Bei Pingpong und Parkinson stimmts. Wer regelmässig mit Ball und Schläger trainiert, kann den Krankheitsverlauf verlangsamen. Und geniesst gute Stimmung unter Gleichgesinnten.

Text: Annegret Honegger Fotos: Pia Neuenschwander

Auf 18 Tischen flitzen die Pingpongbälle hin und her. Es wird geschnitten und geschmettert, gelacht, geflucht und gekämpft. Wie bei jedem Tischtennis-Trainingsweekend. Nur wer genau hinschaut, sieht Hände zittern oder zögerliche Schrittchen beim Gehen. Aber: Sobald eine Spielerin oder ein Spieler zum Schläger greift, verschwinden diese Symptome und ein rasanter Match beginnt.

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