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Mit einem guten Buch in die Ferien

Ob am Strand oder gemütlich zu Hause: Ein gutes Buch gehört zu den schönsten Begleitern für die Ferien. Wir haben für Sie einige Lesetipps zusammengestellt, die unterhalten, berühren und zum Eintauchen einladen.

Text: Regula Tanner
www.das-leseglueck.ch

Gunni ermittelt

Ein Kind ist spurlos verschwunden, und die junge Polizistin Gunni beginnt zu ermitteln. Schwierige Familiengeschichten gehen ihr, die in einer Sekte aufgewachsen ist, nahe. Fünf Jahre später kommt es zu einem ähnlichen Fall. Ist ein Serientäter am Werk? Der Auftakt einer neuen Schweden-Krimireihe.

Mattias Edvardsson: Tatort Trelleborg, Blanvalet Verlag, ca. Fr. 25.–

Geniale Meisterdiebin

Die australische Meisterdiebin Grace bestiehlt Reiche und wechselt ihr Aussehen und ihre Papiere ständig. Als sie einen Job in einem Antiquitätenladen findet, hat sie das erste Mal das Gefühl von einem Zuhause. Doch jemand verfolgt sie, und auch die schüchterne Ladenbesitzerin wird bedroht. Ein literarischer Kriminalroman. 

Garry Disher: «Zuflucht»; Unionsverlag, ca. Fr. 32.-

Gewiefte Senioren

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin, wohnen in der Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin in Zürich. Sie sind beide um die 70, können sich nicht leiden und kommen mit Diebstählen über die Runden. Doch dann durchschaut sie eines ihrer Opfer. Ein Cosy-Krimi mit viel Wortwitz!

Sunil Mann: «Ziemlich beste Verbrecher»; Grafit Verlag, ca Fr. 20.-

Gute Nachbarn

Als Pina zusammenbricht, hat sie nur eine Sorge: Ihr Sohn Leo, der in seiner ganz eigenen Welt lebt. Die anderen Hausbewohner können nichts mit dem seltsamen jungen Mann anfangen. Doch jetzt liegt Pina im Spital, und sie müssen sich um Leo kümmern. Ein herzenswarmes Buch über das Anderssein und Zusammenhalten.

Vera Zischke: «Pina fällt aus»; List Verlag, ca. Fr. 31.-

Gefährliches Geheimnis

Becca hat sich aus einer toxischen Beziehung befreit und zieht ihre beiden Kinder alleine gross. Als sie die Obdachlose Maddy kennenlernt, gewährt sie ihr für kurze Zeit Unterschlupf. Doch weiss sie, wen sie da ins Haus gelassen hat? Warum zeigt Maddy ein so grosses Interesse an ihrer Familie? Ein Spannungsroman mit Tiefgang.

Jill Childs: «Die Wohltäterin»; atb Verlag, ca. Fr. 19.–

Rasanter Thriller

Natalie hatte vor Jahren ein traumatisches Erlebnis und kämpft seither immer wieder mit Blackouts. Als ein anonymer Brief eintrifft, fürchtet sie, von der Vergangenheit eingeholt zu werden. Doch dann wird eine junge Frau ermordet, und Natalies Ehemann Ryan gerät unter Verdacht. Ein wendungsreicher Thriller.

S. M. Govett: «Verdacht», Blanvalet Verlag, ca. Fr. 23.–

Alte Liebe

Anna, die Ururgrossmutter der Autorin, wird 1869 geboren und wächst im Emmental auf. Sie verlobt sich mit Paul und wird Köchin in der «Krone» in Zäziwil. Als die Wirtin stirbt, wird Anna zur Ersatzmutter von acht Kindern. Doch ihre grosse Liebe Paul kann sie nicht vergessen. Dreissig Jahre später begegnen sich die beiden wieder.

Annina Keller: «Anna – Rösti, Zuckerrohr und Liebe», Wörterseh Verlag, ca. Fr. 35.–

Im Licht der Arktis

Anfang der 1930er-Jahre reist die schwedische Malerin Anna Boberg auf die Lofoten. Ihr Mann, der Architekt Ferdinand Boberg, hat ihr ein Atelier für den künstlerischen Rückzug gebaut. Anna möchte ein Bild malen, das ihr die ersehnte Anerkennung bringt. Ein stilles, sprachlich brillantes Buch über eine unbekannte Malerin.

Sophie van der Linden: «Im Licht der Lofoten», Mare Verlag, ca. Fr. 34.–

Dunkle Vergangenheit

Als Inge zu einem Klassentreffen in die Lüneburger Heide fährt, stösst sie auf Tagebuchaufzeichnungen einer Journalistin aus dem Jahr 1946. Inge war damals acht Jahre alt und erinnert sich nicht gern an diese Zeit. Doch jetzt wird sie mit voller Wucht von der Vergangenheit eingeholt. Ein vielschichtiger Spannungsroman.

Anja Jonuleit: «Wo der Wind die Namen trägt»; C. Bertelsmann Verlag, ca. Fr. 34.-

Beitrag vom 13.07.2026

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