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Kann Bäume pflanzen den Klimawandel bremsen?

Bäume werden die Erwärmung nicht stoppen. Aber in Städten und Gärten helfen sie uns, ­die Hitze erträglicher zu machen.

Bäume sind etwas Gutes. Aber sie werden uns nicht retten. Zwar ­kann ein Wald für eine gewisse Zeit CO2 aus der Luft aufnehmen, ­wenn er wächst und viel Holz bildet. Dies ist in den letzten Jahrzehnten global tatsächlich in erstaunlichem Umfang geschehen – die Wälder ­haben uns so seit den 1980er-Jahren gegen 0,3 Grad Erwärmung erspart.

Bäume als CO2-Quellen

Aber das bedeutet nicht, dass ­wildes Bäumepflanzen rund um den Globus den Klimawandel stoppen kann. Zum einen haben die ­Wälder in den vergangenen zwei, drei Jahren bereits viel von ihrer Aufnahmekapa­zität verloren: Durch Stürme und Waldbrände sterben mehr Bäu­me und die zunehmende Trocken­heit bremst das Wachstum. Dabei wird das gespeicherte CO2 wieder freigesetzt. In einigen Regionen der Welt sind die Wälder daher bereits ­zu CO2-Quellen geworden – das heisst, sie stossen mehr Klimagase aus, als sie aufnehmen.

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