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Vorsicht vor falschen Polizisten

Trickbetrüger geben sich als Polizisten aus und verlangen Geld. Die echte Polizei rät: Seien Sie vorsichtig!

«Guten Tag. Ich bin von der Polizei. Bei Ihnen im Quartier wurde ein Einbrecher verhaftet.» So oder ähnlich rufen Betrüger bei möglichen Opfern an und bitten sie, Wertsachen und Geld bereit zu legen. Später komme ein Polizist in Zivil – also ohne Uniform – diese Sachen abholen, um sie im Polizeiposten sicher aufzubewahren.

Selbstverständlich macht die echt Polizei nichts dergleichen. Dies ist nur einer von vielen Tricks, den Betrüger anwenden, um an Geld zu kommen.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

  • Seien Sie misstrauisch, stellen Sie Kontrollfragen.
  • Wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen Sie den Hörer auf.
  • Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein – die Polizei verlangt von Ihnen niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur Aufbewahrung.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten heraus.
  • Halten Sie Rücksprache mit Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld.
  • Fragen Sie über die Notrufnummer 117 nach, ob es diesen Polizisten tatsächlich gibt. 
  • Achten Sie darauf, die Leitung zu unterbrechen, d.h. legen Sie den Hörer komplett auf.

Betrüger nützen sämtliche Kanäle und teilweise raffinierte Methoden, um Opfer anzulocken und hinters Licht zu führen. Obwohl sich die meisten Betrugsmaschen mittlerweile ins Internet verlagert haben, gibt es nach wie vor «analoge» Betrugsformen: per Telefon, Brief oder persönlich an der Haustüre.

Hier eine Übersicht der Kantonspolizei Aarau über die häufigsten Maschen beim Telefon- und Online-Betrug samt Tipps, wie man sich schützen kann.


«Love Scam»: Hier täuschen Betrüger die grosse Liebe vor – und wollen eigentlich nur Geld. Lesen Sie dazu den Beitrag aus der Zeitlupe «Blinde Liebe ist teuer».

Beitrag vom 20.02.2022

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