Aussenansicht der Phänomena © David Biedert

«Phänomena» reloaded und auf Tournee

Erleben, staunen, verstehen: Die grösste mobile Erlebniswelt der Schweiz macht Naturgesetze und komplexe Zusammenhänge erfahrbar und bringt die Wissenschaft zu den Menschen.

Erinnern Sie sich noch an die «Phänomena»? Die naturwissenschaftliche Ausstellung zu Phänomenen aus den Bereichen Astronomie, Pflanzen, Musik, Akustik, Energie oder Magnetismus lockte 1984 über eine Million Menschen an den Zürichsee. Nun lässt Urs Müller, der Sohn des damaligen Gründers Georg Müller, die Phänomena als Wanderausstellung auferstehen.

Heute wie damals will die Phänomena Naturgesetze und komplexe Zusammenhänge erfahrbar und begreifbar machen. Im Fokus stehen Themen, die unsere Welt beeinflussen, deren zugrunde liegende Zusammenhänge aber vielen verborgen bleiben. Wie funktioniert etwas wirklich? Warum entwickelt es sich so und nicht anders? Welche unsichtbaren Prozesse wirken im Hintergrund?

Sechs aufblasbare Zelte touren durch die Schweiz und zeigen eine Erlebniswelt mit interaktiven Mitmachstationen und digitalen Erlebnissen. Besucherinnen und Besucher sollen Fragen stellen und Zusammenhänge verstehen. Durch Ausprobieren erleben sie Wissenschaft aktiv und hautnah, sodass aus den grossen Fragen unserer Zeit Aha-Momente werden.

An 18 interaktiven Stationen kann man etwa einen Unterwasser-Roboter steuern, seinen digitalen Zwilling treffen, per Virtual-Reality-Brille einen Bienenstock besuchen, sich von den Sensoren eines selbstfahrenden Autos aufspüren lassen oder Räume durch Impulse wahrnehmen.

Beim Seilspringen mit Robotern könnte man ewig springen, die Arme werden nicht müde.
Beim Seilspringen mit Robotern könnte man ewig springen. © David Biedert
Phänomena: Eine Besucherin tritt mit der VR-Brille in einen Bienenstock.
Eine Besucherin tritt mit der VR-Brille in einen Bienenstock. © David Biedert
Phänomena: Der Unterwasserroboter kann durch den Pool navigiert werden.
Der Unterwasserroboter kann durch den Pool navigiert werden. © David Biedert
Phänomena: Was fühlen Pflanzen? Besucher testet Exponat.
Was fühlen Pflanzen? Besucher testet Exponat. © David Biedert

Jedes Jahr legt die Ausstellung den Fokus auf ein anderes Thema. Auf Künstliche Intelligenz & Robotik (2026) folgen Energie & Mobilität (2027), Klima & Biodiversität (2028), Weltraum (2029) sowie Physik & Chemie (2030).

Stationen 2026:

  • Dietikon: 14. März – 21. Juni 2026
  • Luzern: 04. Juli – 02. August 2026
  • Zürich: 29. August – 04. Oktober 2026
  • Biel: 10. Oktober – 08. November 2026

Informationen, weitere Daten und Tickets unter www.phaenomena.ch


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Beitrag vom 02.04.2026

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