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Ein Zuhause, das bleibt

Was bleibt, wenn alles Vertraute zu verschwinden droht? Der Wohlfühl-Film «Calle Málaga» beleuchtet mit viel Feingefühl das Spannungsfeld zwischen Festhalten, Loslassen und Neuanfang.

In «Calle Málaga» erzählt die marokkanische Regisseurin Maryam Touzani («Adam» und «Le bleu du caftan») die Geschichte der 79-jährigen Maria Angeles, die allein in Tanger lebt und ihren Alltag geniesst – bis ihre Tochter Clara aus Madrid auftaucht, um die Wohnung zu verkaufen, in der Maria ihr ganzes Leben verbracht hat. Was als familiärer Konflikt beginnt, wird zu einer berührenden Suche nach Selbstbestimmung, Nähe und neuer Lebensfreude.

Das fein nuancierte Drama feierte 2025 bei den Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere und gewann dort den Publikumspreis. Es ist Touzanis erster Film auf Spanisch – ein zartes Stück marokkanisch-europäisches Kino, getragen von der grossartigen Carmen Maura (Volver), die der Hauptfigur mit Wärme und Würde Leben einhaucht.

Eckdaten:

  • Kinostart Deutschschweiz: 09. April 2026
  • Dauer: ca. 116 Minuten
  • Regie: Maryam Touzani
  • Mit: Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane, María Alfonsa Rosso
  • Sprache: Spanisch, mit deutschen und französischen Untertiteln
  • Spielzeiten und mehr Informationen finden Sie hier.
Beitrag vom 30.03.2026
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