Fragen an Pepe Lienhard, Musiker
Wie Pepe Lienhard sein erstes Geld verdiente. Und wieso alles im Leben ein bisschen «Swing» haben muss.
Text: Jessica Prinz, Foto: Mirjam Kluka

Was wollten Sie als Kind werden? Zuerst Zoodirektor und dann sehr bald Musiker.
Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld? Mit Karottensaft. Den habe ich in unserer Küche frisch gepresst und die Nachbarschaft damit beliefert.
Was hätten Sie gerne in der Schule gelernt?
Für die Schule hatte ich nicht wirklich Zeit. Mit 11 habe ich ein Saxophon geschenkt bekommen. Kurz darauf hatte ich die erste eigene Band. Bald schon kam eine zweite dazu, ein Chor … Ich ging zwar immer zur Schule, schrieb aber unter dem Tisch Arrangements. Die Musik war und ist der Mittelpunkt meines Lebens.
Was ist fester Bestandteil Ihres Alltags?
Ein gesundes, ausgiebiges Frühstück.
Was essen Sie, wenn Sie von einer langen Reise nach Hause kommen?
Knuspriges Schwarzbrot!
Was war Ihre persönliche Sternstunde?
Als ich 2008 anlässlich von Quincy Jones’ Geburtstag mit der Band die besten Stimmen aus der internationalen Szene begleiten durfte. Quincy Jones ist mein Idol, und er selbst sass in der ersten Reihe der Stravinski Hall in Montreux.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich gern sagen?
Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre hin und wieder besser.
Wer oder was möchten Sie noch werden?
Mir selbst treu bleiben hat bislang am besten funktioniert.
Das Thema interessiert Sie?
Werden Sie Abonnent/in der Zeitlupe.
Neben den Print-Ausgaben der Zeitlupe erhalten Sie Zugang zu sämtlichen Online-Inhalten von zeitlupe.ch, können sich alle Magazin-Artikel mit Hördateien vorlesen lassen und erhalten Zugang zur Online-Community «Treffpunkt».