Fragen an Noah Bachofen (31)

Warum Noah Bachofen immer schon Koch ­werden wollte – und warum am Ende nie der ­Lauteste gewinnt.

Portrait von Noah Bachofen
© Sat 1 Schweiz/ Jon Trachsel

Text: Jessica Prinz

Was wollten Sie als Kind werden?
Bäcker oder Koch. Ziemlich unspektakulär – aber es hat gehalten.

Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld? 
Mit einem Ferienjob als ­Logistiker in einer grossen Fabrik. ­Extrem langweilig, aber gut bezahlt.

Womit sind Sie derzeit beschäftigt? 
Mit Vatersein – unser zweites Kind kam kürzlich auf die Welt. 

Was haben Sie kürzlich über das Leben gelernt? 
Egal wie re­levant man zu sein glaubt, man ist immer irrelevant.

Wer waren Sie und sind es nicht mehr?
Der Fine Dining Nerd. Ich gehe noch immer gerne ins Sternerestaurant, aber es bedeutet mir nicht mehr so viel. 

Welches bahnbrechende Er­eignis der Vergangenheit hätten Sie gerne miterlebt? 
Die ersten richtigen Restaurantküchen auf Topniveau. Einfach, um zu sehen, wie Chaos zu System wurde.

In welchem Jahrzehnt wären Sie gerne jung gewesen? 
Jetzt ist schon gut. Jede andere Zeit wird im Nachhinein romantisiert.

Was ist fester Bestandteil Ihres Alltags? 
Essen, Content, Familie – in wechselnder Reihenfolge.

Was ist Ihnen völlig egal? 
Die Meinung von Leuten, die selber nichts machen.

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