Hausarzt – Ein Beruf fürs Leben

Die Allgemeinpraktiker und -praktikerinnen kommen langsam ins Alter. Wer folgt, wenn sie in den Ruhestand treten? Was heisst das für die Patienten? Eine Hausärztin aus Zürich und ein Hausarzt aus dem Bündnerland berichten.

Rückenschmerzen, ein hartnäckiger Husten, eine Wunde zum Nähen – die Liste der Gesundheitsprobleme, deretwegen man den Allgemeinpraktiker aufsucht, ist lang und vielfältig. Doch es gibt immer weniger «klassische» medizinische Grundversorger. Der «Tokter», der über Generationen alle Familienmitglieder medizinisch betreut und ihre Krankengeschichte kennt, wird zunehmend zur Ausnahmeerscheinung. Und wenn, dann sind die Praxen hoffnungslos überlaufen, Kranke ohne Notfallproblem müssen lange auf Termine warten, neue Patientinnen und Patienten werden schon gar nicht aufgenommen.

Gehen der Schweiz die Hausärzte aus? Glaubt man einer Studie der Universität Basel, wonach bis ins Jahr 2021 drei Viertel der heute tätigen Grundversorger in den Ruhestand treten werden, sieht es ganz danach aus. Vergleichsweise niedrige Löhne und mangelnde Akzeptanz innerhalb von Fachkreisen haben den Beruf anscheinend unattraktiv gemacht.

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