
Wandern am Gardasee Wo Nord und Süd sich begegnen
!!Ausgebucht!! Reisen Sie ins Land, wo Zitronen und Olivenbäume blühen – direttissimo und komfortabel im Car an den Gardasee und retour. Wir haben eine Wandergruppe begleitet und Ferienfeeling vorgekostet.
«Papa, sind wir am Meer?», will ein kleiner Bub von seinem Vater wissen. Der lacht und erklärt: «Nein, das ist der Gardasee.» Doch man kann den Jungen verstehen: Blickt man über die blaue Weite des grössten Sees Italiens, meint man immer mal wieder, man stehe am Meer. Die gewaltigen Wassermassen speichern zudem die Wärme der Sommersonne und sorgen für milde Winter. So gedeihen an den Hängen mediterrane Gewächse, obwohl am Nordufer Ausläufer der Alpen über 2000 Meter emporragen.
Der Mix aus Nord und Süd sorgt für abwechslungsreiche Ferien. Im Koffer dürfen deshalb weder Pulli und Windjacke fürs Wandern in den Bergen und Hügeln fehlen noch Shorts und T-Shirts fürs Flanieren in den Dörfern und Städtchen.

«Man müsste mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder», notierte Goethe 1786 in sein Tagebuch über den Gardasee. Heutige Reisende können die vielen Postkartenmotive zum Glück mit dem Handy festhalten. Wir knipsen Burgen aus vergangenen Zeiten und Hafenpromenaden, die zur Espresso-Pause einladen. Schmale Gässchen, deren Kopfsteinpflaster Tausende Touristen-Turnschuhe glatt poliert haben, und Sonnenuntergänge, die aussehen, als hätte jemand am Computer nachgeholfen.
Ein einziger botanischer Garten
Auch beim Panoramablick vom Monte Baldo über den See bis zu den Dolomiten zücken alle die Kamera. Den Gipfel erschliesst eine moderne Seilbahn, in deren Drehgondel man bis oben mehrere Vegetationszonen durchquert. «Botanischer Garten Europas» wird das Massiv wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna genannt. Viele Tier- und Pflanzenarten überlebten hier, geschützt vor den Gletschern der letzten Eiszeit. Im Frühjahr blühen Orchideen, Feuerlilien und Edelweiss. Apotheker aus Verona sammelten bereits vor 500 Jahren Heilkräuter. Heute beobachtet man vom Wanderweg über die Hochebene Gleitschirmpiloten bei den Startvorbereitungen.


Links: Vom Monte Baldo hat man eine herrliche Aussicht auf den Gardasee: Hinauf gelangt man bequem mitvder Seilbahn ab Malcesine. Rechts: Die Altstadt von Riva del Garda © Huber Images / Udo Bernhart, Luigi Vaccarella
Am Schluss wartet stets der Car
Im Hinterland wandert die Gruppe entlang von Feldern, Rebbergen und Olivenhainen. Hier trifft man höchstens auf Bauern bei der Arbeit, hört bloss das Klick-Klack der Wanderstöcke. Im Lädeli des Klosters San Giorgio verkaufen Mönche ihre Produkte. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, der Rhythmus von Beten und Arbeiten ist seit Jahrhunderten gleich.
Nach auf und ab über Stock und Stein freuen sich die müden Wanderbeine, dass der Car jeweils zuverlässig zur Stelle ist. Der Reisebus begleitet die Gruppe die ganze Woche. Vorne im Cockpit fährt viel Kompetenz und Erfahrung ruhig übers Land und durch den manchmal hektischen Verkehr auf der Uferstrasse.
Hinten kann man sich in die bequemen Sitze zurücklehnen, die Aussicht geniessen, ein bisschendösen oder mit der Sitznachbarin plaudern. Die gemeinsamen Erlebnisse machen aus Fremden rasch Vertraute. Die Gruppe ist klein genug, dass sich persönliche Kontakte ergeben. Und gross genug, dass sich immer jemand findet, der auch Lust auf einen Stadtbummel oder ein Gelato verspürt.
Manche sind weit in der Welt herumgekommen und schwören auf Gruppenreisen, andere sind zum ersten Mal solo und organisiert unterwegs. Man spricht über die Freuden und Tücken des Reisens, die Enkel, die Launen des Lebens. Während das Handy an der Steckdose lädt, sind auch die eigenen Batterien bald wieder bereit für die nächste Entdeckung.

Erinnerungen aus der Flasche
Die Wander- und Reiseleiterin informiert an Bord jeweils über den kommenden Tag und was gerade ansteht. Das Programm ist abwechslungsreich mit kürzeren und längeren Wanderungen, Zeit zur freien Verfügung und Besichtigungen. Etwa in der Ölmühle der Fratelli Turri, wo man erfährt, wie viel Handarbeit trotz Maschinen noch in einem Olivenöl höchster Bioqualität steckt. Selbstverständlich wird das «gelbe Gold» auch fachgerecht verkostet: Lautes Schmatzen ist für einmal erwünscht!
Im Weingut Corte Fornaledo der Familie Borghetti sind die edlen Tropfen rot statt gelb: Valpolicella Classico, Amarone und Ripasso klingen so wohl, wie sie schmecken. Klar, dass ein paar Flaschen mit heimreisen, um noch lange in den Erinnerungen an diese schöne Reise zu schwelgen.

einer Weindegustation. © Huber-Images / Arcangelo Piai
Reiseprogramm
Die abwechslungsreiche Landschaft entlang des grössten und schönsten Sees Italiens eignet sich ideal für Wanderungen inmitten von Rebbergen, Olivenhainen und Zypressen. Erleben Sie Panoramaausblicke und Sonnenuntergänge über dem Gardasee – inklusive Schifffahrt und Weindegustation.
1. Tag: Schweiz–Gardasee
Fahrt im Komfort-Reisebus nach Lazise mit erstem Halt am Gardasee. Weiterfahrt zum Hotel in Garda.
2. Tag: Monte Baldo
Wanderzeit ~ 2,5 h; 200 m ↑↓
Seilbahnfahrt zur Bergstation des Monte Baldo mit Panoramarundblick. Rundwanderung mit lokalem Wanderführer durch die typische Flora und Fauna des «botanischen Gartens Europas». Mittagessen mit regionalen Produkten.
3. Tag: Rocca di Garda
Wanderzeit ~ 3 h; 350 m ↑↓
Wanderung im Hinterland von Garda auf einem gut begehbaren Weg vorbei an Olivenbäumen, Weinbergen und dem Kloster San Giorgio bis zum Rocca di Garda. Nach einem Picknick weiter durch die Weinberge nach Bardolino. Am Nachmittag Besichtigung einer Ölmühle.
4. Tag: Valpolicella
Wanderzeit ~ 2,5 h; 200 m ↑ 100 m ↓
Wanderung durch die bekannte Weingegend des Valpolicella, Heimat von Valpolicella, Ripasso, Amarone und Recioto. Abschluss mit Weinprobe und lokalen Spezialitäten in einer Weinkellerei.
5. Tag: Torbole und Riva del Garda
Wanderzeit ~ 2 h; 350 m ↑↓
Fahrt Richtung Riva del Garda mit Ausstieg kurz vor Tempesta. Wanderung entlang des Panoramawegs von Busatte nach Tempesta mit herrlicher Aussicht auf den Gardasee. Spaziergang zum Hafen von Torbole. Freizeit und Schifffahrt nach Riva del Garda.
6. Tag: Gardasee–Schweiz
Vormittags Zeit für einen Spaziergang entlang des Gardasees sowie Marktbesuch in Garda. Anschliessend Rückfahrt zu den Einsteigeorten in der Schweiz.
Programmänderungen vorbehalten.
Wanderungen
Wanderzeiten zwischen 2 und 3 Stunden pro Tag. Meist bequeme Wege mit wenigen Auf- und Abstiegen. Teilweise steinige Abschnitte, die Trittsicherheit erfordern. Die Wege sind gefahrlos begehbar. Auf der Wanderung nach Torbole (Tag 5) führt der Einstieg steil bergauf, gefolgt von Treppenpassagen.
Unterkunft
Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Poiano Garda Resort auf einem Hügel oberhalb von Garda inmitten einer weitläufigen Gartenanlage. Das Resort umfasst mehrere Gebäude, in denen die Apartments verteilt liegen, und bietet ein vielfältiges Sportangebot sowie einen Wellnessbereich (gegen Gebühr). Alle Apartments verfügen über Föhn, WLAN, Klimaanlage, Minibar, Safe, Terrasse und Seeblick.
Reisedatum
Sonntag, 31. Mai, bis Freitag, 5. Juni 2026
Teilnehmerzahl: mind. 14 Personen, max. 25 Personen
Pauschalpreis (pro Person)
Im Doppelzimmer Fr. 1490.–
Zuschlag Apartment zur Alleinbenutzung Fr. 180.–
Auftragspauschale pro Person Fr. 25.– (entfällt bei Online-Buchung)
Leistungen
- Hotel in Garda
- Halbpension, zusätzl. 1 Mittagessen in einer Berghütte und 1 Weindegustation mit Imbiss
- Wanderungen, Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte
- Fahrt mit Komfort-Reisebus
- Imbach-Wander- u. Reiseleitung
- Seilbahnfahrt und lokale Wanderführung Monte Baldo
- Trinkgelder Hotel & Restaurants
- Klimaschutzbeitrag «myclimate»
Abfahrtsorte
- 07.10 Wil, Wilfeld
- 07.30 Burgdorf-Lyssach
- 07.35 Winterthur-Wiesendangen, SBB
- 07.35 Basel, SBB
- 07.50 Arlesheim, Reisebusterminal Basel, c/o Birseck Reisen
- 08.00 Zürich-Flughafen
- 08.00 Aarau, SBB
- 09.00 Baden-Rütihof
- 10.00 Buchrain, SBB
Veranstalter/Anmeldungen
Imbach Reisen AG
Zürichstrasse 5
6004 Luzern
Tel. Auskünfte: 041 418 00 00
Mail: info@imbach.ch
Buchung online: www.imbach.ch/wagardz
Es gelten die Allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen von Imbach Reisen AG.