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Gewohnheiten: Neue Wege im Kopf

«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr» ist wissenschaftlich schlicht falsch. ­Unser Gehirn bleibt ein Leben lang formbar.

Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universität Tübingen ­haben mithilfe hochauflösender Hirnscans etwas Bemerkenswertes entdeckt: Bestimmte Bereiche der Hirnrinde bleiben auch im Alter erstaunlich stabil, manche werden sogar dicker. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass diese Regionen besonders häufig beansprucht und dadurch funktionell aktiv gehalten werden.

Wie unser Gehirn sich anpasst

Was wir also regelmässig nutzen, bleibt länger leistungsfähig. Was wir kaum noch fordern, baut eher ab.Das Gehirn passt sich ein Leben lang daran an, wie wir es nutzen.

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