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Atem-Gymnastik: Wer entspannt lebt, atmet besser

Unser Atem widerspiegelt unsere körperliche und seelische Verfassung. Atemtherapeutin Theres Hauser erklärt, wie Atemübungen zu mehr Wohlbefinden führen

Das Leben beginnt mit dem ersten und endet mit dem letzten Atemzug. Für unseren Organismus ist die Versorgung mit Sauerstoff lebenswichtig. Dieser gelangt durch die Atmung über die Lunge ins Blut und so in jede Zelle. 

Stress, Fehlhaltungen, verspannte Muskeln oder einseitige Belastungen wirken sich negativ auf die Atmung aus. Im Lauf des Lebens verringert sich zudem die Elastizität des Lungengewebes, die Atemmuskulatur wird schwächer und die Gelenke im Brustkorb büssen an Beweglichkeit ein. Auch die Oberfläche aller Lungenbläschen, in jungen Jahren so gross wie ein Tennisplatz, wird kleiner. So nimmt das Atemvolumen und dadurch die Durchblutung der Gewebe ab, was unsere Immunabwehr schwächt und Entzündungen begünstigt. 

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