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Zwischen Stadtlärm und Stille

Die jahrhundertealten Bewegungs-, Meditations- und Atemtechniken aus dem fernen Osten ­ver­bessern die Körperwahrnehmung und stärken die Lebens­energie. Ob in China oder in Chur – die ­sanften und ­kräftigenden Übungen sind eine Wohltat für ­Körper, Geist und Seele.

Text: Annegret Honegger

Ein Zug rattert vorbei, die Sirene einer Am­bulanz heult, eine Baustelle lärmt, jemand entsorgt Altglas in der Nähe. Trotzdem liegt über der Turnerwiese in Chur eine Art fernöstliche Ruhe. Pia Graf übt wie jeden Dienstag mit ihrer Gruppe «Qi Gong im Freien». Noch liegt morgendliche Kühle in der Luft, das Gras ist feucht. Wie Blumen leuchten die Jacken der Teilnehmerinnen auf der grünen Wiese.

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