
Tipps für den Veloverlad
Mit dem Velo in den Zug, dann raus in die Natur – eine schöne Kombination. Damit der Verlad niemanden ins Schwitzen bringt, lohnt sich gute Vorbereitung. Und wer es noch entspannter möchte: Die SBB und Rent a Bike bieten Alternativen ohne Verlad.
Über 12’000 Kilometer Velorouten durchziehen die Schweiz, mit dem ÖV bestens erreichbar.
Mindestens zwei Tage vorher reservieren.
Auf den meisten Intercity-Zügen und auf Postautos in touristischen Regionen ist die Veloreservation obligatorisch. Velobillett und Reservation gibt es auf sbb.ch, in SBB Mobile oder an jeder bedienten Verkaufsstelle. Die SBB empfiehlt, mindestens zwei Tage vor der Reise zu buchen.
Bei IC-Zügen im nationalen Verkehr lässt sich der Wagenplan auf dem Smartphone und auf sbb.ch einsehen – Velo- und Sitzplatz werden selbst ausgewählt. Wer Beratung möchte, ist an einer Verkaufsstelle gut aufgehoben. Veloplatzreservationen, die mit SwissPass-Login gekauft wurden, lassen sich bis kurz vor Abfahrt gratis annullieren.
Gut geplant ist halb verladen.
Beim Verlad: Velo so abstellen, dass das nächste daneben Platz hat, und der Person hinter sich kurz helfen. Velos mit breiten Reifen lassen sich mit Veloschloss oder altem Schlauch am Haken fixieren. Beim Kauf eines neuen E-Bikes lohnt sich ein Blick aufs Gewicht: Modelle über 25 Kilo werden zur Belastung.

So geht’s ohne Selbstverlad.
Rent a Bike: An 120 Stationen schweizweit lassen sich aktuelle Velo- und E-Bike-Modelle mieten – oft direkt am Bahnhof oder Ferienort.
SBB Veloversand: Das eigene Velo lässt sich ab 20 Franken vorausschicken oder nach Hause senden. Bis Schalterschluss aufgegeben, ist es am übernächsten Morgen da. Noch bequemer: das Velo zuhause abholen und ans Reiseziel schicken lassen.
Wettbewerb
5 × 2 Tagesmieten von Rent a Bike gewinnen. Abonnentinnen und Abonnenten der Zeitlupe können bis 11. Oktober 2026 auf sbb.ch/wettbewerb-veloverlad teilnehmen.
Alle Infos: sbb.ch/velo