© Jessica Prinz

«Jeder Balkon kann etwas für die Umwelt tun.»

Gartenbauer Richard Wymann und seine Frau besitzen in Stalden VS ein Grundstück von 8000 Quadratmetern, das sie naturnah bewirtschaften. Das vordere Vispertal ist der trockenste Ort der Schweiz, hat aber auch mit Kälte und Wind zu kämpfen.

Text: Yvette Hettinger

Richard Wymann
© Richard Wymann

Richard Wymann, man sagt, kein Garten und kein Balkon sei zu klein, um klimagerecht bepflanzt zu ­werden. Stimmt das?
Auf jeden Fall. Überall gibt es Einflüsse wie Hitze, Schatten oder Winde, die für einige Pflanzen passen und für andere nicht. Wir sprechen von einem Mikroklima. Das kann ­einen grossen Garten umfassen oder auch ein paar Quadratmeter Terrasse.

Der Klimawandel bringt auch ­Herausforderungen für Hobby­gärtner und Hobbygärtnerinnen mit. ­Welche sind das?
Insbesondere sind Wetterextreme häufiger, stärker und unvorhersehbarer geworden. Also etwa Schnee an Karfreitag, sehr heisse oder verregnete Sommer, milde und trockene Winter, starke Stürme und Gewitter. Späte Wintereinbrüche gefährden die Obsternte, Hochwasser ist für Mensch und Tier gefährlich, Trockenheit ist schwierig für Kulturen, und Hitze weltweit die häufigste ­Todesursache für Menschen.

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