Sein Tod haut mich nicht um
Die Erkenntnisse der aktuellen Trauerforschung machen Mut: Die meisten Menschen kommen mit dem Tod eines nahen Angehörigen wesentlich besser klar, als sie denken. So ist es auch Zeitlupe-Redaktorin Claudia Senn ergangen.
Text: Claudia Senn, Illustrationen: Olaf Hajek

An einem grauen Vormittag im Dezember kam der Anruf, vor dem ich all die Jahre so furchtbare Angst gehabt hatte. «Ihr Mann atmet nicht mehr», sagte die Heimleiterin am Telefon. Einen Augenblick klammerte ich mich noch an die Hoffnung, dass dieser Zustand vorübergehen könnte, so wie all die anderen medizinischen Krisen, die wir gemeinsam durchgestanden hatten. Dann begriff ich: Mein Liebster war tot. Diesmal war es definitiv.
Unzählige Male war er in den Jahren zuvor schon beinahe gestorben. Mein Mann hatte eine Hirnblutung überlebt, einen Herzstillstand, mehrere schwere Operationen und drei lebensbedrohliche Blutvergiftungen. So oft hatte ich auf der Intensivstation um sein Leben gebangt, dass sich die Angst tief in mich hineingefressen hatte wie eine ätzende Säure. Ich pflegte ihn, bis meine Kraft zu Ende war, dann zog er für seine letzten Lebensmonate in ein Altersheim. Dass er sterben würde – eines Tages, bald – hatte ich akzeptiert, doch meine Angst wurde dadurch nicht kleiner. Stets malte ich mir diesen Tag als den schlimmsten meines Lebens aus, auf den ein nicht minder schreckliches Jammertal der Trauer folgen würde. Doch als es so weit war, wurde ich von der Wirklichkeit überrascht.
Ein unerwarteter Frieden
Drei Tage nach seinem Tod fand ich langsam aus meinem Schockzustand heraus. Das hatte ich hauptsächlich meinen Freundinnen zu verdanken, die sich wie eine Leibgarde um mich scharten. Sie hielten mit mir Totenwache, begleiteten mich aufs Bestattungsamt und sorgten dafür, dass immer ein Topf Hühnersuppe auf meinem Herd köchelte, weil ich nichts anderes zu mir nehmen konnte. Stets war jemand da, der mich in die Arme nahm und mit mir weinte. Als mein Liebster nach sechs Tagen beerdigt wurde, hakte sich eine meiner Freundinnen links bei mir unter, eine andere rechts, und zwei weitere stärkten mir mit ihren warmen Händen von hinten den Rücken, während sein Sarg in die kalte Erde hinabgelassen wurde. Geschützt von diesem Kokon aus Wohlwollen und Zuneigung überstand ich die schlimme erste Zeit.
Danach kehrte ein unerwarteter Frieden ein. Es gelang mir, den Tod meines Mannes radikal zu akzeptieren. Sein Körper war am Ende gewesen. Meine Kraft auch. Er war ganz friedlich und schnell gestorben – genau so, wie er sich das immer gewünscht hatte. Wir hatten einander zu Lebzeiten alles Wichtige gesagt und nicht mit Liebe geknausert. Es gab keine offenen Rechnungen mehr. Zudem entdeckte ich, dass ich in Gedanken weiterhin mit ihm sprechen konnte. Das machte ihn nicht wieder lebendig, aber es tröstete mich ungemein.
Plötzlich war die Angst weg
Zu meiner Trauer gesellte sich ein überraschendes Gefühl der Erleichterung. Meine ständige Angst um sein Leben war vorbei, denn ein zweites Mal konnte er nicht sterben. Das fühlte sich an, als ginge für mich ein langer Krieg zu Ende. Die Verantwortung für seine Gesundheit, die mich phasenweise fast erdrückt hatte, durfte ich jetzt ablegen. So viele Jahre hatte ich mich vor seinem Tod gefürchtet. Doch nun, wo das Schlimmstmögliche eingetreten war, brach ich nicht zusammen, im Gegenteil. In den ersten Monaten fühlte ich mich manchmal, als wäre ich wie Obelix in einen Zaubertrank gefallen. Was sollte mich denn noch umhauen, wenn ich sogar den Tod meines Liebsten überstand?
Doch oft fragte ich mich auch, ob es normal war, dass es mir so viel besser ging als erwartet. Trauerte ich «richtig»? Oder verdrängte ich meine Gefühle etwa bloss und würde dafür später mit einer umso heftigeren Trauerphase bestraft? Manchmal ertappte ich mich dabei, dass ich mein Befinden anderen gegenüber schlechter darstellte, als es tatsächlich war. Auf die Frage «Wie geht es dir?» mit «gut» zu antworten, kam mir in meiner Situation vermessen vor. Durfte es mir so kurz nach dem Tod meines Mannes überhaupt schon wieder gut gehen?

«Stets malte ich mir den Tag, an dem mein Mann sterben würde, als den schlimmsten meines Lebens aus.»
Revolution der Trauerforschung
Um meine komplizierten Gefühle zu ordnen, fing ich an zu recherchieren. Im Internet stiess ich auf die Forschung von George Bonanno, Psychologieprofessor an der Columbia University in New York und Leiter des dortigen «Labors für Verlust, Trauma und Emotionen». Unsere Vorstellung von Trauer sei falsch, sagte er in einem Gespräch mit der NZZ. Die meisten Menschen glaubten, sie sei lähmend, lang anhaltend und zerstörerisch. «Dabei halten wir Trauer viel besser aus, als wir meinen. Der Mensch ist ein widerstandsfähiges Tier. Wir sind wie Erdhörnchen, fantastisch im Umgang mit Stress und unglaublich anpassungsfähig.» Interessant, dachte ich. Vielleicht war auch ich so ein Erdhörnchen?
Bevor George Bonanno die Trauerforschung revolutionierte, hatte sie sich ausschliesslich mit jenen Menschen beschäftigt, die mit ihrer Trauer nicht alleine fertig wurden und sich in Therapie begeben mussten. Die Experten erklärten sie kurzerhand zur Norm – was zu einer grotesk verzerrten Wahrnehmung von Trauer führte. Bonanno war der Erste, der auch mit den anderen sprach, jenen, die nach ein paar Wochen wieder funktionieren konnten. Auch sie waren anfangs sehr aufgewühlt, weinten und vermissten den Verstorbenen heftig, doch bald gingen sie wieder zur Arbeit, bewältigten ihren Alltag, pflegten ihre Beziehungen zu Familie und Freunden.
«Wir Menschen sind viel stärker, als wir glauben.»
Über Jahrzehnte interviewte Bonanno Tausende von Hinterbliebenen und untersuchte mit Hirnscans und anderen wissenschaftlichen Methoden, wie ihr Nervensystem auf die Trauer reagierte. All seine Studien zeigten dasselbe Bild: Etwa 10 Prozent der Menschen erholen sich nach einem Todesfall tatsächlich kaum und kämpfen manchmal jahrelang mit Depressionen. 20 Prozent trauern ein halbes Jahr lang heftig, finden dann aber in ihren Alltag zurück. «Doch mehr als zwei Drittel funktionieren schon nach wenigen Wochen wieder normal», sagt Bonanno. Sie schaffen es, die Trauer in ihr Leben zu integrieren, ohne davon krank zu werden. Zu ihnen gehöre offenbar auch ich.
Dos und Don’ts mit Trauernden
- Der Umgang mit Trauernden braucht viel Feingefühl. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, weichen manche Menschen der trauernden Person lieber ganz aus. Das kann sehr verletzend sein. Ein ehrlich empfundenes «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll» kommt da viel besser an. Was zählt, ist die Anteilnahme, nicht die perfekt formulierte Beileidsbekundung.
- Trauerformeln wie «mein herzliches Beileid» tun vielleicht der Konvention genüge, berühren aber selten das Herz. Persönliche Sätze wie «Ich werde sein fröhliches Lachen vermissen» oder «Wie schick er immer angezogen war!» können viel besser trösten. Auch mit einem schlichten «Es tut mir so leid» liegen Sie niemals falsch.
- «Sag einfach, wenn ich etwas für dich tun kann», ist sicher gut gemeint. Doch Trauernde befinden sich in einem Ausnahmezustand, in dem sie es kaum schaffen, um Unterstützung zu bitten. Viel hilfreicher sind deshalb konkrete Angebote: «Willst du morgen zu uns zum Znacht kommen?» Oder: «Ich gehe gleich mit dem Hund spazieren. Magst du mitkommen?» Bewegung tut Trauernden besonders gut.
- Verzichten Sie auf Aussagen wie «dort, wo er jetzt ist, geht es ihm sicher besser» oder «endlich ist er erlöst». Woher wollen Sie wissen, ob das wirklich stimmt? Trauernde können das als anmassend empfinden. Sie möchten auch nicht, dass man ihren Verlust schönredet. Es gibt keinen Trost, wenn man untröstlich ist.
- Die ersten Tage nach einem Todesfall sind eine Extremsituation, die ohne Unterstützung kaum zu bewältigen ist. Seien Sie einfach da. Bieten Sie etwas zu essen an. Helfen Sie bei der absurden Menge an Administrativkram, die die trauernde Person trotz ihres Schockzustands erledigen muss. Seien Sie ein Mensch, der einen anderen Menschen durch die schwersten Stunden seines Lebens trägt. Eines Tages werden Sie froh sein, wenn dasselbe auch jemand für Sie tut.
Grosse Liebe, grosse Trauer?
Je mehr ich in Bonannos Forschung eintauchte, desto klarer wurde mir, wie meine eigene Art zu trauern mit gesellschaftlichen Erwartungen kollidiert. Hinterbliebenen, die nach dem Verlust ihres Ehepartners nicht von Verzweiflung überwältigt werden, wird gern unterstellt, sie hätten ihren Partner wohl nicht wirklich geliebt. George Bonanno untersuchte auch dieses Thema mit wissenschaftlicher Empirie. Er begleitete 1500 ältere Ehepaare über einen Zeitraum von zehn Jahren. Etliche von ihnen verstarben während seiner Studie. Bonanno machte unter ihnen die resilienten Hinterbliebenen aus, die keine schweren Trauerverläufe zeigten und untersuchte, ob es einen Zusammenhang mit der Qualität ihrer Ehe gab. Das Resultat war verblüffend banal: Manche Ehen waren besser, andere schlechter. Ob jemand gut mit seiner Trauer umgehen konnte, sagte absolut nichts über die Innigkeit der Beziehung aus.

«Oft fragte ich mich, ob es normal war, dass es mir so viel besser ging als erwartet. Trauerte ich ‹richtig›?»
Während ich diese Zeilen schreibe, ist es bald ein Jahr her, dass mein Mann gestorben ist. Ich stehe noch immer auf stabilem Boden. Doch jetzt, wo der Winter da ist, vermisse ich ihn manchmal schrecklich. Sein liebenswürdiges Wesen, seine fast schon gedankenleserische Art zu spüren, was in mir vorgeht, den vertrauten Körper, den ich so gern anfasste. Mit Musik, die er liebte, versuche ich, die Stille in der Wohnung zu füllen. Es gelingt mir nicht immer. Kürzlich begegnete ich Majid, seinem kurdischen Coiffeur. Dem gestandenen Mann schossen die Tränen in die Augen, als ich ihm sagte, dass mein Mann gestorben sei. Am Tag darauf berichtete er mir, dass er auf seinem Grab ein Granatapfelbäumchen gepflanzt habe, damit es dort so schön werde wie im Paradies. Die Geste berührte mich so sehr, dass nun mir die Tränen kamen.
Ich bin dankbar für jede Gelegenheit, über meinen Liebsten sprechen zu dürfen. Denn jetzt, wo sich die meisten an seinen Tod gewöhnt haben, verschwindet er langsam aus den Gesprächen der anderen, nicht jedoch aus meinen Gedanken. Ich bin traurig, aber ich lebe mein Leben weiter. Es ist schwer, ohne ihn auszukommen, aber nicht zu schwer. Hätte ich gewusst, dass ich ein Erdhörnchen bin, dann hätte ich nicht solche Angst davor gehabt.
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Trauern ist ein chaotischer Prozess
Warum nimmt uns Trauern so mit? Weshalb bleiben manche Menschen in ihrer Trauer gefangen? Und ist es eigentlich normal, mit Verstorbenen zu sprechen? Der Psychologieprofessor Hansjörg Znoj hat ein Leben lang zu diesen Themen geforscht.
Hansjörg Znoj, Trauern ist wohl eine der intensivsten Erfahrungen, die Menschen im Laufe ihres Lebens machen. Was passiert dabei in Körper und Psyche?
Früher betrachtete man die Trauer als eine Art psychisches Trauma. Das mag in seltenen Fällen tatsächlich stimmen, ich denke aber, dass sie vor allem ein biologischer Vorgang ist. Genau wie andere Säugetiere, wie gewisse Vögel oder Bienen, bauen auch wir eine Bindung zu anderen auf und müssen uns diese Bindung immer wieder gegenseitig bestätigen. Wenn die Bindung durch den Tod plötzlich abbricht, empfinden wir das fast wie eine Amputation.
Ist man deshalb anfangs in einer Art Schockzustand?
Ja, der Körper wird von Stresshormonen regelrecht geflutet, weil wir realisieren, dass wir plötzlich allein sind. Auch nach Jahren kann einen dieser Schock wieder einholen, wenn man beim Ausmisten vielleicht das Nécessaire des geliebten Verstorbenen im Schrank findet oder von jemandem eingeladen wird, zu dem man früher immer zu zweit hingegangen ist. Das Leben fühlt sich in diesen Momenten nicht reich und erfüllt an, sondern arm und leer.
Mögen Sie das Wort Trauerarbeit?
Nein, ich finde, es passt überhaupt nicht. Denn Trauern ist nichts Aktives, keine Arbeit. Trauern bedeutet, sich langsam an das neue Leben ohne den geliebten Menschen zu gewöhnen. Früher glaubte man, dass man dabei bestimmte Phasen durchlaufen müsse, vom Nicht-Wahrhaben-Wollen über Wut und Depression bis zur Akzeptanz der neuen Situation. In Wirklichkeit ist die Trauer aber ein ziemlich chaotischer Prozess, der im Einzelfall komplett unterschiedlich abläuft. Keine Trauer ist wie die andere. Ich erinnere mich an eine Frau, die drei Ehemänner verloren hatte. Der Tod des zweiten stürzte sie in eine tiefe Depression. Aus Angst, dass das wieder passieren könnte, liess sie sich von mir beraten, als der dritte starb. Doch diesmal wurde sie gut damit fertig und war überhaupt nicht verzweifelt.
Laut dem amerikanischen Trauerforscher George Bonanno stecken über zwei Drittel der Menschen einen Todesfall relativ gut weg. Deckt sich das mit Ihren Erfahrungen?
Absolut, ja. Bonanno ist ein Pionier, dessen innovative Forschung viele Mythen ausgeräumt hat. Zwei Jahre lang habe ich sogar gemeinsam mit ihm am selben Institut in San Francisco gearbeitet. Bonanno hat in unzähligen Studien belegt, dass wir Menschen viel stärker sind, als wir glauben. Nur wenige bleiben über Jahre in ihrer Trauer gefangen. Nicht einmal der Tod eines Kindes muss einen für immer brechen. Meine Grossmutter mütterlicherseits gebar acht Kinder. Nur vier davon wurden älter als 16 Jahre. Trotzdem habe ich sie als heiteren Menschen erlebt, der eine grosse innere Ruhe ausstrahlte. Sie akzeptierte das Leben so, wie es ist.
Woran liegt es, dass einige Menschen eine Trauerstörung entwickeln?
Konflikte und Schuldgefühle können es erschweren, inneren Frieden zu finden. Da ist etwas, das noch nicht gelöst ist, und das in einem nagt. Manche Leute denken auch, dass sie die Erinnerungen an den Verstorbenen verlieren, sobald sie aufhören zu trauern. So ist es aber nicht. Die Erinnerungen werden ein Teil von uns. Man braucht keine Angst davor zu haben, den geliebten Menschen zu vergessen. Sehr schwierig wird es, wenn jemand die Realität nicht wahrhaben will. Ich erinnere mich an eine Frau, deren Mann völlig unerwartet bei einem Verkehrsunfall starb. Fünf Tage lang sagte sie ihren Kindern nichts und lebte ihren Alltag weiter, als hätte der Unfall nie stattgefunden.
Was für ein unvorstellbarer Kraftakt. Warum hat sie das getan?
Sie glaubte, es ihren Kindern nicht antun zu können, die Wahrheit auszusprechen. Später machte sie eine Wallfahrt nach Lourdes, weil sie auf ein Wunder hoffte. Zuhause liess sie alles unverändert, damit ihr Mann, wenn er zurückkehren würde, die Wohnung genau so vorfände, wie er sie verlassen hatte. Ich musste sie ganz sachte an die Tatsache heranführen, dass der Tod ihres Mannes leider kein Albtraum ist, aus dem ich sie mit einem therapeutischen Kunstgriff befreien kann, sondern die Wirklichkeit.
Ich spreche täglich mit meinem verstorbenen Mann, manchmal in Gedanken, manchmal auch laut. Ist das normal?
Ja, das ist überhaupt nicht verrückt, im Gegenteil. Dieser innere Monolog hilft Ihnen, mit Ihrem Mann verbunden zu bleiben. Dadurch und durch Ihre Erinnerungen, die nach seinem Tod eine bittersüsse Komponente bekommen haben, transformiert sich etwas in Ihnen selbst. Sie verinnerlichen die Beziehung. Das ist ein Schatz, den Ihnen niemand mehr nehmen kann – nicht einmal der Tod.
Jetzt, wo sein Tod bald ein Jahr her ist, geht es mir schlechter als in den ersten Monaten.
Das ist die sogenannte Jahresreaktion. Diese Gefühle könnten sich rund um den Todestag noch intensivieren. Vielleicht kehren sie in ein oder zwei Jahren auch nochmals zurück, in abgeschwächter Form. Die Trauer wird nie ganz weg sein – aber sie verändert sich und verliert an Heftigkeit.
Früher oder später trauert jeder um einen geliebten Menschen. Kann man sich darauf irgendwie vorbereiten?
Wenn Sie sich bewusst sind, dass das Leben endlich ist und dass Sie selbst keine Ausnahme dieses Naturgesetzes darstellen, dann sind Sie schon ziemlich gut vorbereitet.

Hansjörg Znoj (68)
ist emeritierter Professor für Psychologie an der Universität Bern.
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