Womit sind Sie derzeit beschäftigt? Momentan noch mit drei Sachen gleichzeitig: Ich bin Ergotherapie-Studentin, Moderatorin und Schlangenfrau. Bald fällt ein wichtiger Teil weg.
Was war Ihre persönliche Sternstunde? Vor 12 Millionen Menschen im amerikanischen TV als Schlangenfrau aufzutreten.
Was ist fester Bestandteil Ihres Alltags? Die Yogamatte.
In welchem Jahrzehnt wären Sie gerne jung gewesen? In den Roaring Twenties. Das Freiheitsgefühl und die Art, wie nach dem Weltkrieg alles wieder auflebte, faszinieren mich. Und die Outfits: Ich stelle mir gerne das Leben vor, das ich als Tänzerin gelebt hätte …
Wenn Sie Status, Job und Hobbys ausblenden – wer sind Sie? Eine jung gebliebene Seele.
Wovon können Sie nicht genug bekommen? Glace und Bewegung.
Wen würden Sie gerne kennenlernen? Einen weisen Guru, der meine Hand liest und mir den richtigen Weg zeigt.
Mit welchem Satz würden Sie Ihre Autobiografie beginnen? Meine Karriere war ausbaufähig: sie begann als Frosch im Märchen.
Mit welchem beenden? Schön zu wissen, dass sogar der Frosch von damals zur Schlange werden konnte.
Worauf wetten Sie? Dass nach dem Regen immer wieder die Sonne kommt … irgendwann!
Was haben Sie kürzlich über das Leben gelernt? So vieles …, sicher aber: Vertraue auf Plan A und denke erst wenn nötig an Alternativen.
Wer waren Sie und sind es nicht mehr? Eine professionelle Balletttänzerin.
Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld? Mit 14 in einem Musical im Stadttheater Bern. Ausgegeben habe ich das Geld wohl für Ballettsachen – Tanztrikots, Spitzenschuhe etc. – wie immer damals.
Was essen Sie, wenn Sie von einer langen Reise nach Hause kommen? Wie es mein Mann nennen würde: einen unmöglichen Müesli-Mix aus veganem Kokosjoghurt, Früchten, Rührei und verschiedenen Samen und Flakes.
Was tun Sie gegen schlechte Laune? Kontorsion. Aber schlechte Laune habe ich selten.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich gern sagen? Hör nicht immer auf die anderen, sie wissen es meist auch nicht besser!
Welchen Tag würden Sie gerne noch einmal erleben? Unseren wunderschönen Hochzeitstag – mit mehr Entspannung meinerseits
Was war Ihr letztes Erfolgserlebnis? Unerwartet gute Noten an der Statistikprüfung der Uni.
Was hätten Sie gerne in der Schule gelernt? Tiefgang.
Worüber würden Sie gerne mal ausgedehnt nachdenken? Lieber manchmal nicht zu viel denken … Das würde mir besser tun.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Als selbstständige Ergotherapeutin, Moderatorin und Schauspielerin
Was kommt nach dem Tod? Hoffentlich viel Schönes!
Was möchten Sie der Welt hinterlassen? Mehr Flexibilität.
Nina Burri
ist Performancekünstlerin, Tänzerin und Kontorsionistin (Schlangenfrau). Nach fast vier Jahrzehnten auf internationalen Bühnen beendet die Bernerin per Ende Januar ihre Karriere wegen einer Verletzung. Sie bleibt dem Rampenlicht als Wettermoderatorin, Model und Schauspielerin treu und studiert derzeit Ergotherapie in Buchs SG. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt die 48-Jährige in Lachen SZ.
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