
Wie gut sind Wärmepumpen?
Kaum etwas hilft dem Klima so sehr wie das Einbauen einer Wärmepumpe. Das Beste: Sie kann nicht nur heizen, sondern auch kühlen.
Wärmepumpen sind geniale Maschinen: Sie nehmen Wärme aus der Umgebung und heizen damit unsere Wohnungen. Um das zu tun, brauchen sie Strom. Aber nicht sehr viel: Mit einer Kilowattstunde Strom erzeugt eine Wärmepumpe drei, vier oder sogar fünf Kilowattstunden Wärme. Sie ist also drei- bis fünfmal so effizient wie eine Elektroheizung.
Die Klimabilanz verbessern
Die Wärmepumpe ist auch drei- bis fünfmal so effizient wie eine Gas- oder Ölheizung. Hinzu kommt, dass sie viel weniger klimaschädlich ist: Wer von Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe umsteigt, verbessert die Klimabilanz seiner Heizung um neunzig Prozent. Aus Umweltsicht lohnt sich der Umstieg fast immer – selbst dann, wenn der Gas- oder Ölkessel noch relativ neu ist. Kaum etwas hat den CO2-Ausstoss der Schweiz in den letzten Jahren derart stark gesenkt wie der Einbau von Wärmepumpen. Die einzige ökologisch vertretbare Alternative ist die Fernwärme, in Ausnahmefällen auch Holz.
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