
Online Dienste: soll ich mich Mit Google oder Facebook anmelden?
Bei Online-Diensten kann man sich häufig entweder via Google, Facebook oder Apple anmelden oder aber mit der eigenen Mailadresse. Wo liegen dabei die Unterschiede?
Die Anmeldung via Google-, Facebook- oder Apple-Konto nennt sich Social Login oder Single Sign-on. Hier braucht man keine neuen Zugangsdaten anzulegen, sondern ein sogenannter Identity Provider – zum Beispiel Google, Facebook oder Apple – bestätigt gegenüber dem neuen Dienst die eigene Identität. Das Passwort wird dabei nicht an die Drittanbieter-Website weitergegeben.
Social Login
Die Vorteile
- Bequemlichkeit und Schnelligkeit: ein Klick bei der Anmeldung genügt.
- Weniger Passwörter
- Höhere Sicherheitsstandards, weil die Tech-Konzerne mit hohen Schutzmassnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) arbeiten und kein Passwort übermittelt wird, das bei einem Hacker-Angriff auf der Website gestohlen werden könnte.
Die Nachteile
- Klumpenrisiko: Gibt es ein Problem bei Google, Facebook oder Apple, kann das Login für die verschiedenen verknüpften Dienste nicht (mehr) genutzt werden.
- Tracking und Profilbildung: Besonders bei Google und Facebook fliessen Informationen darüber zurück, wo man sich anmeldet.
- Fällt der Identity Provider aus oder wird das Konto gesperrt oder gehackt, hat man keinen Zugriff mehr.
- Das Löschen einzelner Konti von einem Social Login kann tückisch sein.
Sonderfall Apple
Die Funktion «E-Mail-Adresse verbergen» erzeugt pro Dienst eine einzigartige Adresse. Mails werden dann an das persönliche Postfach weitergeleitet, ohne dessen tatsächliche Adresse preiszugeben. Gemäss Apple werden keine Login-Daten für Werbung genutzt.
Das Thema interessiert Sie?
Werden Sie Abonnent/in der Zeitlupe.
Neben den Print-Ausgaben der Zeitlupe erhalten Sie Zugang zu sämtlichen Online-Inhalten von zeitlupe.ch, können sich alle Magazin-Artikel mit Hördateien vorlesen lassen und erhalten Zugang zur Online-Community «Treffpunkt».