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Bezahlen per Handy

Twint-Nutzer aufgepasst – eine neue Masche geht um. Die Betrüger schlagen oft am Morgen zu – es geht um kleinere Beträge bis 80 Franken.

Traditionelle Wecker sind für die meisten von uns ein Ding von gestern. Heute diktiert das Handy den Schlafrhythmus. Für viele ist es das Letzte, das wir berühren, bevor wir die Augen schliessen, und das Erste, wenn der Alarm uns weckt. Schlaftrunken fummeln wir in der Dunkelheit, blinzeln auf den grellen Bildschirm und freuen uns, dass jemand via Twint seine Schulden begleichen will. Klick und dann … 

… dann ist der Betrag überwiesen, aber nicht auf das eigene Konto, ­sondern das des vermeintlichen Schuldners. Das Bundesamt für Cyber­sicher­heit (BACS) warnt vor der neu­en Betrugsmasche via Twint. Das ­Tückische ­dabei ist, dass das Vertrauen in die Schweizer Bezahl-App gross ist. In den letzten Jahren hat sie sich als praktisches und einfach zu bedienendes Zahlungsmittel etabliert. Von der Parkuhr über den Strassenverkäufer zum Restaurant – QR-Code gescannt, ein Kontrollblick und mit einer Wischbewegung ist die Sache erledigt. Gerade diese Zugänglichkeit macht die Machenschaften der Kriminellen einfacher.

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