© iStock

Wie gut sind Wärmepumpen?

Kaum etwas hilft dem Klima so sehr wie das Einbauen einer Wärmepumpe. Das Beste: Sie kann nicht nur heizen, sondern auch kühlen.

Wärmepumpen sind geniale Maschinen: Sie nehmen Wärme aus der Umgebung und heizen damit unsere Wohnungen. Um das zu tun, brauchen sie Strom. Aber nicht sehr ­viel: Mit einer Kilowattstunde Strom erzeugt eine Wärmepumpe drei, vier oder sogar fünf Kilowattstunden Wärme. Sie ist also drei- bis fünfmal so effizient wie eine Elektroheizung.

Die Klimabilanz verbessern

Die Wärmepumpe ist auch drei- bis fünfmal so effizient wie eine Gas- oder Ölheizung. Hinzu kommt, dass sie viel weniger klimaschädlich ist: Wer von Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe umsteigt, verbessert die Klimabilanz seiner Heizung um neunzig Prozent. Aus Umweltsicht lohnt sich der Umstieg fast immer – selbst dann, wenn der Gas- oder ­Ölkessel noch relativ neu ist. Kaum ­etwas hat den CO2-Ausstoss der Schweiz in den letzten Jahren derart stark gesenkt wie der Einbau von Wärmepumpen. Die einzige öko­logisch vertretbare Alternative ist die Fernwärme, in Ausnahmefällen auch Holz.

Das Thema interessiert Sie?

Werden Sie Abonnent/in der Zeitlupe.

Neben den Print-Ausgaben der Zeitlupe erhalten Sie Zugang zu sämtlichen Online-Inhalten von zeitlupe.ch, können sich alle Magazin-Artikel mit Hördateien vorlesen lassen und erhalten Zugang zur Online-Community «Treffpunkt».

Zeitlupe abonnieren oder