Fragen an Felizitas Ambauen, Psychotherapeutin

Warum Felizitas Ambauen in die Zukunft reisen möchte und was sie nicht lustig findet.

Text: Jessica Prinz

Felizitas Ambauen, Psychotherapeutin
© Jessica Prinz


Was wollten Sie als Kind werden?
Immer das, womit ich mich gerade beschäftigte: Schriftstellerin, Pianistin, Chinchilla-Züchterin und dann «Spitalerin» (einfach etwas im Spital).

Was war Ihr Lieblingsfach in der Schule?
Ich mochte in der Primarschule wirklich einfach alles und ging jeden Tag gern hin. Dann kristallisierten sich Musik und Theater als absolute Lieblinge heraus.

Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
Mit Hemden bügeln. Pro Hemd verdiente ich 20 Rappen.

Wer waren Sie und sind es nicht mehr?
Jemand, der dachte, so sein zu müssen, wie andere ­einen ­haben wollen.

Was können Sie besonders gut?
Zuhören, wenn ich ruhig bin.

Was besonders schlecht?
Zuhören, wenn ich aufgeregt bin.

Womit sind Sie derzeit beschäftigt?
Ich schreibe an meinem zweiten Buch mit Sabine Meyer und liebe es heiss!

Welches bahnbrechende Er­eignis der Vergangenheit hätten Sie gerne miterlebt?
Der Mann auf dem Mond hätte mich interessiert – dann hätte ich grad noch ein paar Jahre drangehängt, die späten 1960er. Idealerweise wäre ich da schon volljährig gewesen. Darauf hätte ich Lust.

Was haben Sie kürzlich über das Leben gelernt?
Dass es kürzer ist, als man immer denkt.

Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich gern sagen?
Dass es vieles mit mehr Humor nehmen darf.

In welchem Jahrzehnt wären Sie gerne jung gewesen?
Ich würde wieder in den 1980er aufwachsen wollen. Viele Möglichkeiten und ­weniger Ablenkungen als heute.

Welche Regel haben Sie zuletzt gebrochen?
Ich glaube, ich hab mich heute morgen – allerdings ungeplant – im Migros-Restaurant ­vorgedrängt.

Was ist fester Bestandteil ­Ihres Alltags?
Lesen, laufen und Kaffee trinken.

Was ist Ihnen völlig egal?
Die Aktienkurse.

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