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Renate hat genug: Neuer Film von Exit

Wünscht jemand eine Sterbebegleitung, stellen sich Betroffenen und ihrem Umfeld viele Fragen. Die Sterbehilfe-Organisation Exit zeigt in einem neuen Film, wie eine Sterbebegleitung abläuft.

Wie nimmt man Kontakt mit Exit auf, wenn man schwer krank ist und nicht mehr weiterleben möchte? Welche Abklärungen sind nötig? Wer begleitet diesen Weg? Und wie läuft eine Freitodbegleitung konkret ab? Ein neuer, zwölfminütiger Film der Sterbehilfe-Organisation Exit gibt Antworten. Im Zentrum steht ein Exit-Mitglied mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Die Protagonistin gibt Einblick in ihre persönliche Geschichte, ihren Alltag mit der Krankheit und ihren Weg zu Exit.

Der Film zeigt, welche Schritte zu einer Freitodbegleitung gehören: vom ersten Anruf bei der Exit-Geschäftsstelle über das Gespräch mit einer Begleitperson und den Besuch beim Hausarzt bis zum Abschied von nahestehenden Menschen. Dadurch wird ein Thema, das oft abstrakt diskutiert wird, konkret und nachvollziehbar. Der Film richtet sich besonders an Menschen, die noch wenig über Exit wissen.

Erklärvideos

Seit diesem Jahr stellt Exit auch drei kurze, animierte Videos zur Verfügung, die den gesamten Prozess einer Freitodbegleitung kompakt und leicht zugänglich erläutern und häufige Fragen klären. Die rund zweiminütigen Videos geben einen Überblick über die wichtigen Schritte von den rechtlichen und medizinischen Voraussetzungen über die notwendige Vorbereitung bis hin zum Tag der Begleitung sowie den behördlichen Schritten im Anschluss. Die Erklärvideos richten sich nicht nur an betroffene Personen und Angehörige, sondern auch an Fachpersonen und Interessierte, die sich einen sachlichen Einblick in die Freitodbegleitung wünschen.

Hier geht es zum Film und zu den Erklärvideos

EXIT ist die erste Patientenverfügungs- und Sterbehilfe-Organisation der Schweiz und mit über 200 000 Mitgliedern eine der grössten weltweit.


Mehr zum Thema:

  • «Es braucht das offene Gespräch»: Der Theologe, Ethiker und Gerontologe Heinz Rüegger weiss um die schwierigen Fragen rund um eine Freitodbegleitung.
  • Letzter Ausweg: Eine Begegnung mit Exit-Freitodbegleiter Werner Kriesi (1932 – 2023)
  • Getrost dem Ende entgegen: Leni Altwegg starb mithilfe von Exit in ihrer Zürcher Alterswohnung. Die 95-jährige pensionierte Pfarrerin machte daraus kein Geheimnis. Was früher ein Tabu war, ist heute selbstverständlicher geworden. 
Beitrag vom 22.09.2026

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