«Wahrheit» (2)

Über dem Postbureau liegt die Wohnung der Posthalterin, denn es ist eine Frau, die die Post im Dorf An einem Sonntagmorgen wartete man im Palazzo vergebens auf die Köchin Marta. Es war neun Uhr und sie war noch nicht erschienen.

Das war nie vorgekommen, ohne dass sie die kleine Tochter geschickt hätte zu berichten, sie sei krank oder verhindert.  Heute kam auch das Kind nicht. Es läutete zum ersten Male zur Kirche und immer noch war Marta nicht da.   

Die Sciora, zuerst ungehalten über die Unpünktlichkeit, begann sich zu fragen, ob der Marta etwas zugestossen sei. Sie ging bis an den Rand des Gartens, von wo aus man über den Dorfplatz hinsehen kann. Er war leer. Um diese Zeit standen sonntags sonst die Männer herum, während die Frauen sich und die Kinder zur Kirche bereitmachten. Sie spähte unter den Ästen des alten Kastanienbaumes durch, die ihr die Aussicht verengten, ob sie die Marta irgendwo erblicken könne, als diese verwunderlicherweise hinter dem Hause hervorstürzte. 

Sie sah erhitzt aus, ihre Haarlöckchen standen zerzaust in die Höhe und die Schürze hing ihr schief nach hinten. Von weitem schon rief sie der Sciora zu: «Es ist schrecklich … ach, es ist furchtbar … er ist heruntergestiegen!» «Von wem sprichst du denn?», fragte die Sciora befremdet. «Von wem? Doch von Lazzaro! Er ist aufgestanden und vom Balkon heruntergekommen. Wussten Sie es nicht?», wunderte sich die Marta.  

Sie liess sich auf eine Steinbank nieder und hielt sich den Kopf mit beiden Händen fest, als ob sie ihn verlieren könnte. Die Sciora war nicht recht im Bild. Dass Lazzaro endlich heruntergestiegen war, fand auch sie merkwürdig, aber doch eher erfreulich, zum Mindesten sah sie keinen Grund zu Aufregung und verstand auch nicht, warum sich Marta deswegen habe verspäten müssen. Sie sagte es ihr.  

«Aber doch», fing die Marta eifrig an sich zu entschuldigen, «er steht drunten vor seinem Hause wie ein Klotz, gerade vor der Post, wo alle vorbei müssen, und späht herum, ob er einen erblicke. Und wen er zu Gesicht bekommt, den traktiert er mit üblen Reden, dass man sich grad’ entsetzen muss … Er fiel auch mich an, als er mich über den Platz kommen sah … Sciora, ich habe mich so geschämt … zu allen Fenstern gafften die Leute heraus … Kannst dich dem nicht aussetzen, denke ich, wo die Leute sowieso … und ich rannte nach Hause zurück, um zu warten. Aber der Mensch wich nicht von der Stelle. Und die Zeit verging, mir wurde angst.» 

Zu spät, zu spät

Marta sah die Sciora prüfend an, ob sie die Knifflichkeit der Lage richtig erfasse. «Da kommt mir der untere Weg am Hause des Herrn Martino in den Sinn. Ich gehe nicht gerne durch dieses Gässchen, Sie wissen, wegen der Frau des Herrn Martino, der verdrehten Schraube … sie hasst mich. Aber ich sage mir, nimmst in Gottes Namen das Gässchen für das eine Mal, nur dass du endlich in den Palazzo kommst. Als ich aber dort vorbeihuschen will, stellen Sie sich vor, wer kommt mir entgegen und versperrt mir den Weg?

Wiederum Lazzaro! Wie flink ist er die kleine Treppe vom Platz aufs Gässchen heruntergestiegen, wo er doch so schwer ist! Aber die Bosheit hilft ihm! Ich bin schleunigst umgekehrt, können Sie sich denken, und wollte jetzt rasch, rasch oben vor der Post vorbei, während er unten aufpasste … Aber schon warnten mich die Leute aus den Fenstern heraus, er kehre auf den Platz zurück. Ich war zu spät … zu spät!» 

Sie hob jammernd ihre Arme in die Höhe: «Madonna!», und liess sie klatschend fallen, «nun steht er vor seiner Türe, so dick und so breit er ist und niemand kann an ihm vorbei, niemand. Er sagt so abscheuliche Dinge, man kann sich solches kaum ausdenken, geschweige denn anhören.» «Was sagt er denn so?», wollte die Sciora wissen. «Dem einen dieses, dem anderen jenes», antwortete Marta ausweichend.   

«Und was wollte er dir sagen?», fragte die Sciora belustigt weiter. «Nun, das weiss ich ja nicht», warf die Marta schnell hin, «doch kann ich es mir denken. Und was es auch sei, niemals hätte ich es gewagt, über den Platz an ihm vorbeizugehen, und da auch das Gässchen unsicher war, musste ich den langen Umweg über die kleine Weide wählen und von hinten auf dem Ziegenpfad hierherkommen, und darum bin ich so spät», schloss sie ihren Bericht. 

Die Sciora hatte kein rechtes Zutrauen zu diesen Angaben. Sie hiess Marta in die Küche gehen, doch blieb sie an der Gartenecke stehen, um wenn möglich etwas von den seltenen Vorgängen zu erblicken, von denen die Marta zu erzählen wusste. Es geschah aber nichts. Der Platz blieb leer. Sie begab sich ins Haus zurück und hatte die Angelegenheit schon vergessen, als Marta beim Tischdecken darauf zurückkam. «Gestern Abend hat er damit angefangen, als Palmiro nach Hause kam. Es ist wahr, Palmiro war betrunken, aber nicht mehr als sonst an einem Samstagabend. Da steht nun Lazzaro auf, lehnt sich über das Geländer seines Balkons herunter, dass man fürchten muss, er stürze sich herab, und fängt an, Palmiro zu verhöhnen. 

Er wisse genau, er, was das für eine Reise gewesen sei, die Palmiro damals unternommen habe, als er solange von zu Hause wegblieb und seine Frau, die Laurina, immer weinte und jeden Abend zur Kapelle ging, um zu beten … er wisse es, er sei in jener Anstalt gewesen, wo man die Säufer hinbringt … Jetzt denken Sie, Sciora … diese Schande … Palmiro ist sofort in sein Haus verschwunden, sich zu verstecken, aber Lazzaro hörte nicht mehr auf. Was der alles über den guten Palmiro wusste!» 

Nichts wie weg

Marta schlug die Hände zusammen. «Der Platz war voller Leute, alle waren zusammengelaufen und lachten … so sind sie ja, sie freuen sich, wenn sich einer schämen muss … aber dann, Sciora, dann verging ihnen das Lachen: Lazzaro stieg auf den Platz herunter und nahm dort ein grosses Scheit Holz, das herumlag. Er spielte lange damit herum, schwang es hin und her und lachte unheimlich dazu. Es wurde allen ganz ungemütlich. Dann ist er, das Treppchen hinab, vor Herrn Martinos Haus gezogen und hat dort mit dem Scheit so hart gegen die Türe gepoltert, dass es bis auf den Platz hinaufdröhnte. Er schrie dazu: Dieb, Dieb, ungetreuer Schurke, Dieb, Dieb!   Herr Martino gab kein Lebenszeichen von sich.

Sie wissen ja, er hat einen Fehler, einen einzigen, Herr Martino … aber man muss es sagen, er fürchtet sich leicht. So blieb er im finsteren Hause sitzen, denn aus Angst hatte er das Licht gelöscht, und draussen tobte Lazzaro, er schlage ihn tot, wenn er ihn erwische. Denken Sie, so etwas! Erst spät hat das Ungeheuer nachgegeben und ist nach Hause gegangen. Alle hatten sich geflüchtet. Lucinda weinte allein in ihrer Küche, niemand hat bei der Ärmsten bleiben wollen.» 

Marta schluckte vor Erregung laut auf. Die Sciora hatte geduldig zugehört und versucht, zu dem, was die Marta vorbrachte, sich einen Spruch zu machen. Sie hatte Übung im Enträtseln der tieferen Gründe von Dorfzwisten, doch dieser blieb ihr unklar. Draussen auf der Bank sitzend, dachte sie noch darüber nach, als Herr Martino hinter dem Hause hervor auftauchte. Man höre merkwürdige Dinge, rief sie ihm zu. «Ach, glauben Sie sie nicht», gab er kläglich zurück. Er war ohne Hut, sein Netzhemd stand offen und statt seiner guten Kleider trug er sein Arbeitsgewand. 

Erst jetzt bemerkte die Sciora, wie verstört er aussah. «Wir haben die Nacht nicht geschlafen », erklärte er, «der Indianer, mein Schwager, wollte ins Haus dringen und mich umbringen. Es ist nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn die Türe nachgelassen hätte. Wie bin ich froh, dass ich mein Haus in Ordnung halte und alles, was locker ist, gleich wieder befestige! Sonst wäre das meine letzte Nacht gewesen.» 

Die Sciora stellte sich vor, wie Herr Martino die Nacht zitternd in seiner finsteren Küche zugebracht hatte, und sie hätte gerne ein wenig über sein Hasenherz gelacht. Aber als sie in sein kummervolles Gesicht blickte, nahm sie sich zusammen und fragte nur, ob er auch über den Geissenweg gekommen sei. «Wie denn sonst?», meinte er vorwurfsvoll, «über die kleine Weide, um ihm auszuweichen, denn sieht er mich – und er lauert mir auf – fängt er sogleich wieder an.»

«Womit denn?» Die Sciora hätte gerne mehr verstanden, als der Bericht der Marta ihr hatte andeuten können. Herr Martino setzte sich neben sie und versuchte klar zu sein. «Sie wissen, Lazzaro war bei mir in Amerika angestellt, ich hatte ihn ins Geschäft genommen, weil er der Bruder meiner Frau ist und etwas verdienen wollte, bevor er die Lucinda heiratete. Im Anfang ging alles gut, er war fleissig und recht. Aber dann – was mit ihm geschehen ist, weiss ich nicht, aber es muss etwas sein, vielleicht ein Frauenzimmer, Sie verstehen – dann fing er an zu lumpen. 

Er machte seine Arbeit schlecht und schlechter, so dass ich zu Schaden kam.  Alle Gipsdecken verpfuschte er, der Liederian, sie mussten neu gemacht werden, auf meine Kosten … wir haben ihn endlich fortgeschickt. Eine Zeitlang sahen wir ihn nicht mehr. Dann kündete er uns an, er fahre jetzt nach Hause, um zu heiraten, und er wolle sein Geld. Sein Geld, sein Geld! Sie begreifen, Sciora, ich hatte ihm den grösseren Teil seines Verdienstes im Geschäft behalten – er wollte ja sparen, war er nicht deswegen gekommen? – und nun konnte ich ihm nicht sofort, von heute auf morgen, das ganze Geld auf den Tisch legen. 

Ich dachte auch, er schwindle mich an und wolle mir das Geld herauslocken, um es zu verjubeln, und dann hätten wir ihn auf den Armen gehabt. So versprach ich, ihm monatlich eine Summe zu schicken, wenn er wirklich nach Hause fahre. Ich glaubte es nicht. Und er ist sicher nur gefahren, weil ich ihm sonst nichts gegeben hätte … Die Zeiten wurden aber schlecht, das Geschäft ging nicht mehr wie früher … die schönen Gipsdecken kamen aus der Mode … es lohnte sich nicht mehr zu arbeiten und darum bin ich selbst zurückgekehrt und habe das Geschäft meinem Teilhaber überlassen … Bis jetzt war Lazzaro still und zufrieden. Aber seit gestern ist der Teufel in ihn gefahren. Er brüllt, ich solle ihm sein Geld herausgeben. Wie soll ich das können? Das Geschäft geht immer schlechter! Aber Lazzaro droht, er werde mich umbringen … und er wird es tun, ach, er wird es tun!» 

Herr Martino versank in schmerzliches Grübeln. Er kratzte mit seinem Schuh auf dem Boden herum. «Und die Marta will er auch umbringen», sagte er kleinlaut vor sich hin. «Was hat ihm denn die Marta getan, die Gute? Was kann sie ihm getan haben?», erkundigte sich die Sciora. «Aber nichts, gar nichts, es ist nur wegen meiner Frau, seiner Schwester», beeilte sich Herr Martino zu versichern. 

Die Sciora sah ihn fragend an. Sie begriff den Zusammenhang nicht sogleich. Dann mochte ein Schein über ihr Gesicht fliegen, der Herrn Martino die Gewissheit gab, sie habe verstanden. «Ja, eben», sagte er und sah verlegen zur Seite, «in einem so kleinen Ort stellen sich die Leute schnell Dinge vor … die Marta und ich …» 

«Glauben Sie nun, der Mann sei irrsinnig geworden», lenkte die Sciora von dem heiklen Gespräch ab. «Natürlich ist er verrückt geworden», beteuerte Herr Martino, «wie käme er sonst auf solche Geschichten? Und da fällt mir ein, warum ich da bin, ich möchte dem Arzt telefonieren, er solle kommen. Von der Post aus kann ich es nicht tun, dort steht der Unmensch, und nur Sie haben noch ein Telefon im Dorf. Darf ich?»

Die Sciora nickte. Es wollte ihr scheinen, Lazzaro sei nicht ganz so verrückt, wie Herr Martino annehme. Aber sicher führt er sich verrückt auf, überlegte sie, während sie einzelne Worte aus dem Gespräch vernahm, das Herr Martino mit hoher, sich überschlagender Stimme mit dem Arzt führte:  «… Er wird uns alle umbringen … man kann es nicht dulden … Doktor, helfen Sie uns …» 

Alles Verleumdungen

Etwas ruhiger trat er aus dem Gang, der Arzt habe versprochen zu kommen. Er stöhnte tief auf, nahm Abschied und verschwand hinter dem Palazzo, da er wieder den Geissenweg wählte, um nach Hause zu gelangen. Der Dorfplatz blieb den ganzen Tag leer. Bloss ein Hund kläffte dort herum. Auch an den Fenstern zeigte sich niemand. Die Leute hatten Angst, Lazzaro könnte sie erblicken und ihnen unerfreuliche Dinge zurufen – Verleumdungen natürlich, alles Verleumdungen – wie dem guten Palmiro, Herrn Martino und der Marta. 

Man hatte ja wohl zuerst gelacht, als Lazzaro auspackte, was er wusste – und wie viel wusste er, der doch stets mit geschlossenen Augen auf seinem Balkon gesessen und getan hatte, als ob er weder sehe noch höre! –, aber es war doch schnell ungemütlich geworden, und auf keinen Fall möchte man selbst ins Geschwätz kommen. Man kann ja über einen jeden Hässliches sagen, über den Besten, denn alle Dinge haben zwei Seiten, nicht wahr? Es ist daher gescheiter, man zeigt sich nicht, solange der Mann wie ein wilder Löwe herumläuft.   

Alle warteten auf den Arzt. Am ungeduldigsten war Herr Martino. Er hielt es zu Hause nicht mehr aus und ging dem Doktor entgegen bis weit vors Dorf hinunter. Er wollte ihm alles genau erklären, bevor er den Kranken zu Gesicht bekomme, er wollte ihn warnen und ihm vorschlagen, was zu tun sei, um Unglück vom Dorfe abzuwenden. 

Der Bericht des Herrn Martino musste den Arzt bedenklich gestimmt haben. Er liess seinen Wagen draussen vor den Häusern stehen, damit Lazzaro ihn nicht bemerken und Verdacht schöpfen könne. So machte er zu Fuss neben Herrn Martino das letzte Stück des Weges und stieg mit ihm in den Garten des Palazzo hinauf. 

Die Sciora sah sie ankommen. Der Arzt schien etwas verlegen. Er entschuldigte sich, am Sonntag uneingeladen zu erscheinen, und erklärte, er hätte gerne mit der Posthalterin an einem Ort gesprochen, wo ihr Mann sie sicher nicht überraschen könne, und der beste Ort dafür wäre der Palazzo. Ob er die Frau herkommen lassen dürfe. Er möchte ihr telefonieren, über die obere Weide, wie Herr Martino anempfehle, so schnell wie möglich einzutreffen. Die Sciora war einverstanden. 


«Tessiner Geschichten»

Portrait der Schriftstellerin Aline Valangin

© Limmat Verlag

Aline Valangin (1889-1986), aufgewachsen in Bern. Ausbildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

Die «Tessiner Erzählungen» erschienen in zwei Bänden: «Geschichten vom Tal. Neun Geschichten aus dem Onsernone» (1937) und «Tessiner Novellen. Sechs Geschichten aus dem Onsernone» (1939). Den Text «Zu diesem Buch» hat Aline Valangin für die Neuauflage 1981 der «Tessiner Novellen» geschrieben.


Typographie und Umschlaggestaltung von Trix Krebs
Umschlagbild: Linolschnitt von Clément Moreau / Carl Meffert, Frau am Brunnen, um 1934
© 2018 by Limmat Verlag, Zürich
ISBN 978-3-85791-849-0

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