«Teresa» (2) Aus «Tessiner Geschichten» von Aline Valangin

Die Sciora hatte dem Gespräch von ihrer Gartenmauer aus zugehört und frug nun schnell dazwischen, an wen denn die Teresa denke. «Es könnte einer an die Agnese denken», sagte langsam die Alte und zwinkerte mit den Augen.

Die Sciora hatte auch schon daran gedacht, das Übel komme aus der Wirtschaft der Agnese, denn wer im ganzen Dorf, bei der spärlichen Ernährung der Menschen, konnte eine solche Menge Unrat schaffen, wenn nicht die Wirtschaft der Agnese? Sie rief also, froh über die Entdeckung: «Nun, dann ist es eben der Junge der Agnese, der den Streich gespielt hat!», worauf die Teresa mit Sybillengesicht antwortete: «Eben nein, denn ihr Kübel ist voll. Ich hatte nur gedacht, es könnte sie sein, sie ist es aber nicht.»

Es tat ihr sichtlich leid, dass es nicht die Agnese war. Es hätte die Alte gefreut, der Agnese etwas Böses nachweisen zu können, dieser Agnese, die ohne zu arbeiten, so viel Geld verdiente. Ja, war das überhaupt verdient? Nahm sie es den leichtsinnigen Männern, die den Abend in ihrer Wirtschaft verbrachten, nicht einfach ab? Schade, dass es nicht die Agnese war! «Auch hat es ein ganzer Mann geschafft, nicht bloss ein Junge», fügte sie laut und drohend ihren Gedanken hinzu.

Aus der Stille, die diesen Worten folgte, hörte die Sciora die beschwichtigende Stimme des Küsters: «Es ist ein nächtlicher Bubenstreich, ein nächtlicher Bubenstreich … nichts anderes.» Darüber erregt sich die Teresa aufs Neue und fängt wieder an. Sie steht dem kleinen, beladenen Mann gegenüber wie eine alte Römerin: «Nichts als Banditen habt ihr im Dorf; wo ist ein einziger Gentiluomo, frage ich? Nichts als Banditen und Räuber. So sind die Alten, so werden die Jungen. Keine Zucht, keine Ordnung, keinen Respekt. Wie stehen sie alle herum, den lieben langen Tag, die Haare schön gescheitelt oder aufgetürmt, in roten oder blauen Jacken, die sie drunten im Bazar gekauft haben und die nichts wert sind: nur um den Mädchen zu gefallen. Keiner tut etwas Rechtes, nichts als Unfug haben sie im Kopf, nichts als Bosheiten. Oh, Banditen … Banditen!»

Sie zetert auf den Mann los, der klein und schmächtig vor ihr steht, von seiner Last fast zu Boden gezogen. Er wirft von Zeit zu Zeit schüchtern dazwischen: «Bubenstreiche … nächtliche Bubenstreiche … sonst nichts! Nichts Ernstes.» Sie kreischt: «Was, nichts Ernstes? Du nimmst sie noch in Schutz? Schäme dich … Schämen sollst du dich! Sonst nichts? Eine Beleidigung ist es, ein Tort für meine Sciori, eine Vendetta, sage ich!» Bei dem Wort Vendetta bekommt sie einen wilden Glanz in die Augen.

Teresa hatte sich in ihrem Ställchen droben über Mittag überlegt: Wenn die Tat, die ihr einen Teil ihres Heues verdorben hatte, als auf die Sciori gemünzt auf diese abgeschoben werden könnte, wenn sie, kurz gesagt, als Ärgernis für die Reichen von irgendeinem Armen gedacht und getan war, so mussten eigentlich die Sciori für das verdorbene Heu aufkommen. Ist das klar? Ja, das ist klar. Es war also sicher das Klügste, die Beleidigung nicht persönlich aufzufassen, wie sie es am Morgen spontan getan, sondern sie den Sciori zu überlassen. Diese Sciori, denen es ja eigentlich gehörte, dass man sie plagte, wo man konnte, diese Sciori … so Zugelaufene … Fremde … Eindringlinge.

Heute war es aber klug, diese Eindringlinge als ihre Sciori und den Tort als ihren Tort zu verkünden. Also schrie sie weiter: «Meine Sciori können sich mit Recht beklagen über die schlechten Sitten hier im Dorf. Da kommen sie von weit her aus einer grossen Stadt und beehren uns damit, unser bescheidenes Tal schön zu finden, so schön, dass die Sciora viele Monate im Jahr lieber hier als in der grossen Stadt verweilt. Und nun dankt man ihr die Liebe zum Land so? Nicht genug, dass die Burschen ihre Garagentür vollschmieren mit unanständigen Zeichnungen, die man besser nicht anschaut. Nicht genug, dass sie am Abend vor der Garage Lieder singen, die die Sciora zum Glück nicht ganz versteht. Jetzt gehen sie und verpesten die Luft um den Palazzo, dass man krank werden kann davon. Die Banditen sollte man einsperren … einsperren.»

Teresa fühlte, sie mache ihre Sache gut. Nach dieser langen Rede wurde sie ruhiger. Sie hatte alles gesagt, was sie für klug hielt. Von dieser Grundlage aus konnte sie später weitergehen, um die Sciori zu bewegen, ihr das verdorbene Heu, das ja wegen ihnen verdorben worden war, zu ersetzen. Sie stieg in den Garten hinauf, um den Fall nun still, unter Frauen, mit ihrer Sciora zu besprechen. Denn dass der Täter gefunden werden muss, ist klar.

Das ganze Dorf wird nicht ruhig sein, bis man den Mann gefunden hat. Wer ist es? Darüber wird die Alte still. Nur ihre Augen wandern rasch hin und her, als ob sie am Boden Ameisen zählen würde. Sie kombiniert etwas. Die Sciora, die die Sache für heute beschliessen möchte, sagte nun, sie fahre morgen ins grosse Dorf hinunter und werde den Vorfall dem Landjäger melden, denn, obschon es ja hier im Garten nicht mehr rieche (das stimmt nicht ganz, aber sie sagt es, um die Teresa etwas zu ärgern, denn sie kennt die Alte und weiss, wie sehr sie sich im Grunde freut, dass die Sciori auf so peinliche Art gestört worden sind), also, obschon es im Garten nicht mehr rieche, so müsse doch für später gesorgt werden, dass solche Bubenstreiche nicht wieder vorkommen. Zäh wehrt sich noch die Teresa: «Oh, Sciora, es sind nicht Bubenstreiche, es ist Vendetta … Vendetta!»

Unerwartete Wendung

Maurilio, der Küster, hatte den ganzen Tag unter der glühenden Sonne Wasser getragen. Endlich kam der Abend. Er hatte seine Glocken zum Ave zu läuten und tat es an diesem Tage manierlich. Er läutete nur, um die Zeit anzugeben und die Frommen zum Ave einzuladen, wie es gemeint war, und nicht, um seine Mitmenschen in Verzweiflung zu bringen, wie er das seit einiger Zeit betrieb. Sein Läuten war dann ein grelles Anschlagen der Glocken, als ob er zum Sturm läuten wolle, so dass die Hunde in lautes Gejammer verfielen und die Menschen, wenn das Gellen in der Luft immer noch kein Ende finden wollte, die Hände sinken liessen und einen Fluch zum Himmel schickten, aus welchem der Lärm kam. Besonders gefürchtet waren die Läutereien des Maurilio am frühen Morgen, um fünf Uhr. Es konnte aber auch vorkommen, dass es kaum über vier Uhr war. An schlafen war dann für längere Zeit nicht mehr zu denken. Denn kaum war das eine Geläute endlich in der kühlen Luft verzittert, begann ein neues.

Die Köchin Marta sagte oft zu der Sciora, dieses Läuten werde ihr den Tod bringen. Jedermann wisse, wie spät sie einschlafe, oft erst gegen den Morgen. Kaum schlafe sie, gehe das Gelärme los und höre nicht auf, bis es Zeit sei, nach den Tieren zu schauen. Sie wisse es, daran werde sie sterben. Die Glocken würden sie unter die Erde bringen. An diesem Abend aber läutete Maurilio, wie es sich gehört, kurz und deutlich. «Aha, er ist müde», dachte die Teresa halb bedauernd und halb schadenfreudig, «es ist auch nicht verwunderlich, nach diesem schweren Tagewerk. Er, der sonst nichts tut, mag es spüren.»

Nach dem Ave, die Sciora sass vor dem Haus, erschien die Köchin Marta mit dem halbvollen Kehrichtkübel, begleitet von ihrer kleinen Tochter und dem Zimmermädchen aus der Stadt. Sie wollen schnell zum Wasserfall gehen, um den Kehricht zu leeren. Sonst schob sie dieses Geschäft hinaus, bis der Kübel seinen Inhalt nicht mehr fassen wollte und als Kranz rings um sich her verstreute. Heute überwog aber die Neugierde die Faulheit und so zogen die drei mit dem kleinsten Hund davon auf dem Wege zum Wasserfall, der am Mäuerchen vorbeiführt. Verwundert sah die Sciora zuerst den Dackel in gestrecktem Lauf zurückkommen und sich in seiner Hütte verkriechen. Dann erschien die kleine Marietta mit glänzenden Augen wegen des Ungebührlichen, das sie gesehen, dann die Marta mit verwehten Löckchen und roten Flecken auf den Wangen vor freudiger Empörung und zuletzt das ganz blass gewordene Zimmermädchen aus der Stadt.

Sie blieben vor der Sciora stehen und schwatzten alle durcheinander. Es rieche noch sehr arg dort unten, denn viele Stellen seien immer noch ganz bedeckt mit der Sache. Maurilio habe es wohl nicht gesehen, da es versteckt gegen den Wasserfall zu liege. Er werde auch morgen noch viel Wasser tragen müssen, der Ärmste! «Aber Sciora, wer hat es denn getan? Was meinen Sie, wer hat es getan?», wollten alle drei wissen. Die Sciora schüttelte lachend den Kopf. Dann hiess sie die Neugierigen nun an etwas anderes denken. Sie finde, es sei jetzt genug über die Sache gesprochen worden. Morgen sei auch wieder ein Tag, um sich daran zu freuen. Und miteinander gingen sie ins Haus.

Die Nacht brach ein. Von hier und dort tönte das Dängeln der Sicheln wie Glöcklein durch die Stille. Etwa hörte man ein Lied in der sanften Nacht, obschon es dem Pfarrer ein Ärgernis, singen zu hören. Singen und tanzen sind des Teufels. Dann verstummte alles. Die Sciora wunderte sich oft, wie ängstlich die Menschen hier in ihre Häuser flüchteten vor der Dunkelheit. Und doch waren die Nächte so schön. Sie stand am Fenster und schaute nach den Sternen, denen sie eigene Namen gegeben hatte: der Blaue, der Funkelnde, der Zwitschernde, der Flötenspieler, der seine Strahlen wie Honig heruntertropfen liess, die Kuh, die so zufrieden am Himmel stand. Während sie nach ihren fernen Freunden schaute, klopfte es hart an die Türe. Sie schrak zusammen, das Nahe war ihr plötzlich fast unheimlich. «Wer ist da», rief sie. Niemand antwortete, doch wurde weiter gepoltert, ungeduldig und heftig. Sie ging die Türe öffnen.

Da stand, die Stalllaterne in der Hand, die Teresa, den zahnlosen Mund weit offen in stummem Lachen. «Es ist der Pfarrer», sagte die Alte. Die Sciora begriff es schneller, als sie es glauben konnte: «Der Pfarrer?», fragte sie, freudig bewegt. «Ja, der Pfarrer», sagte nickend die Teresa und nun quirlte das zurückgehaltene Lachen aus ihr heraus. Sie quickste und pustete. Das Sprechen machte ihr Mühe: «Der Pfarrer», glücklich sah sie die Sciora an. Sie fasste sich ein wenig und fuhr dann fort: «Eigentlich war es der Maurilio, der Esel. Der Pfarrer weiss nichts davon. Maurilio hat in der Nacht die Kessel des Herrn Pfarrer hinausgetragen und über die Halde geschüttet, weil er zu faul war, bis zum Wasserfall zu gehen wie andere Christenleute.

Maurilio hat es getan. Aber es ist halt doch vom Herrn Pfarrer.» Die Frauen freuten sich zusammen, denn der Pfarrer war nicht ihr Freund. Teresa zeigte, sooft es ging, dass sie den jungen Mann, wie sie den Pfarrer nannte, nicht nötig habe. Und die Sciora war kein einziges Mal in die Kirche gegangen, um seiner Predigt zu lauschen. Doch war ihr in der ersten Zeit ihres Aufenthaltes berichtet worden, dass der Herr Pfarrer sich wohl auf ihren Besuch in der Kirche vorbereitet habe, denn die Texte zu seiner Predigt seien bedeutungsvoll gewählt gewesen, zum Beispiel: «Der Herr sagte, ich kenne euch, die ihr nicht Gottesfurcht im Herzen tragt, und es soll euch schlecht gehen.» Auch: «Niemand kann zweien Herren dienen, sagte der Herr.» Sogar etwas von Sodom und Gomorrha, doch war der Text zu lang gewesen, Marta, die sich dafür interessierte, hatte ihn nicht erfahren können, denn niemand hatte ihn behalten.

Das Dorf war die erste Pfarrei des jungen Pfarrers. Er war erschrocken gewesen über die Fülle der Sünden, in welchen seine Pfarrkinder lebten, und er hatte sich vorgenommen, zur Ehre des Himmels und zu seiner eigenen, sie davon abzubringen. So war er ein eifriger Pfarrer geworden. Nichts entging seinen aufmerksamen Augen, seinem wachsamen Ohr. Man konnte ihn in später Nachmittagsstunde etwa gegen die Alp hinauf wandeln sehen, weil er sogar dort oben selbst nachsehen wollte, ob die Frauen und Mädchen auch so angezogen waren, wie es unserem Herrgott gefällt. Am Sonntag wurden neuentdeckte Sünder von der Kanzel herab gescholten, nicht mit Namen, aber so, dass ein jeder wusste, von wem die Rede sei. Der Pfarrer regte sich dabei sehr auf, er vergoss oft gar Tränen über seine sündigen Pfarrkinder und ermahnte sie, doch standhaft zu sein gegen das Böse. Die Kirche war voll. Es war ja nicht angenehm, sich selbst vor allen bloІssgestellt zu sehen, aber es war schön zu hören, wenn der Nachbar in seinem geheimen Tun erkannt wurde.

In der Fastenzeit wurde der Pfarrer noch emsiger. Er malte seinen erschrockenen Zuhörern das Fegefeuer so deutlich aus, dass sich die Frauen nach der Predigt kaum zur Kirche hinauswagten, aus Furcht, der Böse hole sie an der nächsten Ecke. Viele seufzten: Unser Herr Pfarrer ist wirklich ein heiliger Mann. Dass nun, trotz dieser Heiligkeit, der Unrat, über den sich heute alle empört hatten, aus seinem Bereich kam, daran ergötzten sich die Frauen, Teresa wie die Sciora. Das war ein richtiges Vergnügen, ohne Nebengeschmack.

Nun sollte die Alte erzählen, wie sie es erfahren habe. Der Fleck auf der unteren Kirchentreppe und das kurze Läuten des Maurilio, auch sein braves Wassertragen ohne jedes Aufbegehren und Verfluchen des Missetäters haben die Teresa stutzig gemacht. Sie sei darum zu Maurilio gegangen und habe ihm gesagt: «Ich, Teresa, zahle zehn Franken dafür, dass von der Kanzel herunter der Skandal verkündet wird mit der Aufforderung, der Schlimme, der die Tat begangen habe, solle sich stellen.» Maurilio habe schnell gesagt, sie solle das doch lassen, das passe sich nicht. Sie, die Teresa, habe darauf gefragt, ob denn der wüste Kerl ungestraft davonkommen solle? «Ich, Teresa, werde zehn Franken zahlen, damit der Herr Pfarrer von der Kanzel herab verkünde, was Scheussliches getan wurde und der Schuldige sich stelle.»

Da sei dem alten Maurilio ganz elend geworden. Er habe zu stöhnen begonnen, er sei es ja selbst gewesen, er selbst, er, Maurilio, für den Herrn Pfarrer. Er habe nicht bis zum Wasserfall gehen mögen und habe darum die Sache über die nächste Halde geschüttet. Er habe sich gedacht, es werde regnen, diese Hitze könne ja nicht länger dauern. Und nun regne es nicht. Laut habe er dann gejammert, sie solle stille sein, es gehe um die Ehre des Herrn Pfarrer. «Und wirklich», kicherte die Teresa, «es ist nicht länger her als letzten Sonntag, da soll der Herr Pfarrer gepredigt haben, die Marta hat es erzählt, man dürfe seinem Nachbarn kein Unrecht zufügen, keiner Art, auch ihm zum Beispiel keinen Unrat auf sein Feld werfen. Und nun geht sein Küster …» Nachdenklicher fügt sie hinzu und zeigt auf die Stirn: «Er ist wohl nicht mehr recht … Maurilio … der Schnaps.»

Kopfnickend geht sie mit ihrer Stalllaterne die Treppe hinunter, ins Dorf, die Neuigkeit verbreiten. Und trotz der Nachtstunde, es ist unterdessen zehn Uhr geworden, geht ein Lachen durchs Dorf. Gewiss, es wäre schön gewesen, wenn der Landjäger Gericht gehalten und die geheime Schlechtigkeit dieses oder jenes braven Mannes aufgedeckt hätte, aber die Freude, dass das Übel aus dem Pfarrhaus stamme, ist so gross, dass darüber die kleinen Enttäuschungen vergessen werden.

Aber wer zahlt jetzt der Teresa das verdorbene Heu? Das fragt sie sich, als sie nach ihrem nächtlichen Gang in ihre Stube zurückkommt und ihr, in der endgültigen Beruhigung durch das Wissen, der erste Grund ihrer Aufregung wieder auftaucht. Wer? Der Herr Pfarrer? Niemand wird es wagen, ihm von dem Unschicklichen etwas zu sagen. So soll es mir im Himmel angeschrieben werden, denkt sie. Man kann ja nicht genau wissen, vielleicht hat der Herr Pfarrer trotzdem recht mit dem Fegefeuer, und dann könnte das durch ihn verdorbene Heu doch für mich sprechen. Und befriedigt von dieser Rechnung schläft die Teresa ein.

«Tessiner Geschichten»

Portrait der Schriftstellerin Aline Valangin

© Limmat Verlag

Aline Valangin (1889-1986), aufgewachsen in Bern. Ausbildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

Die «Tessiner Erzählungen» erschienen in zwei Bänden: «Geschichten vom Tal. Neun Geschichten aus dem Onsernone» (1937) und «Tessiner Novellen. Sechs Geschichten aus dem Onsernone» (1939). Den Text «Zu diesem Buch» hat Aline Valangin für die Neuauflage 1981 der «Tessiner Novellen» geschrieben.

Umschlagbild: Linolschnitt von Clément Moreau / Carl Meffert, Frau am Brunnen, um 1934
Typographie und Umschlaggestaltung von Trix Krebs
© 2018 by Limmat Verlag, Zürich
ISBN 978-3-85791-849-0

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