«Elektrizität» (1)

Von den letzten Häusern des Dorfes führt das Strässchen in einer plötzlichen Wendung nach Norden zu einem tiefen Einschnitt im Bergabhang. Dort braust aus zwei Tälchen das Wasser herab und bildet auf der Stufe, die oberhalb der Strasse die beiden Rinnen vereinigt, einen kleinen Teich. Hier waschen die Frauen ihre Wäsche. Sie haben eine seltsame Art zu waschen.

Sie waschen nicht mit den Händen, wie das die Frauen der ganzen Welt tun, sie waschen mit den Füssen, indem sie, stehend, ein Zipfelchen des nassen Stoffes mit der grossen Zehe packen und damit auf den übrigen, glatt auf einem Stein ausgebreiteten Stoff schlagen. Sie tun es rasch und sicher, mit kleinen Sprüngen, die Hände in die Hüften gestemmt, den Rücken gebeugt. Von weitem sehen die Frauen aus wie Bachstelzen oder hüpfende Sperlinge. 

Im ganzen Tal weiss man, dass die Frauen des obersten Dorfes auf diese seltsame Art waschen. Man lacht sie deswegen aus, doch im Geheimen werden sie darob bewundert. Denn niemand kann es ihnen nachmachen. Es ist eine Kunst. Und die Frauen selbst tragen im Geheimen die Gewissheit mit sich herum, dass sie dieser Kunst wegen mehr wert sind als alle anderen Frauen des Tales, ja vielleicht als alle Frauen der Welt. Wer weiss?

Etwas unterhalb des Teiches steht, in den Felsen gedrückt, ein winziges Häuschen. Es ist die einzige Behausung, die im ganzen Tobel zu sehen ist. Der Hang ist so steil, der Felsen so wild, der Wind, der von oben hereinfällt, so kalt, dass hier niemand wohnen will. Auch dieses Häuschen ist nicht eigentlich bewohnt, obschon manchmal am Tag ein runzeliger Mann, an die offene Türe gelehnt, hinausschaut und obschon nachts durch ein Fensterchen Licht auf die Strasse fliesst und den einsamen Wanderer, der sich im Tobel plötzlich verlassen und verloren fühlt, tröstet. Das Häuschen ist das Elektrizitätswerk des Dorfes und der Mann mit dem verrunzelten Gesicht sein Wärter.

Ja, im Dorf gibt es elektrisches Licht. Die Gemeinde hat vor Jahren beschlossen, eine Turbine zu kaufen und das Wasser des einen Baches zu benutzen, um dem Dorf elektrisches Licht zu geben. Die Turbine war ein Gelegenheitskauf gewesen. Nichtmehr neu, hatte sie auch nicht viel gekostet. Nein, sie war wirklich nicht mehr neu. Daher war sie zu schonen. So wurde bestimmt, die Turbine habe nur nachts zu arbeiten. Tagsüber stand sie still. Ihr Wärter wanderte jeden Tag gegen Abend hinaus zu dem Häuschen und drehte die Maschine an. 

Sogleich leuchteten im Dorfalle Glühbirnen, denn niemand hatte einen Schalter zu seiner Lampe anbringen lassen. Das Licht wurde pauschal bezahlt und die Lampe brannte, solange die Turbine lief. So kam es vor, dass noch bei hellem Sonnenschein der Dorfplatz und die Häuser elektrisch beleuchtet waren, etwa an einem Nachmittag, wenn diese oder jene Frau zu plätten hatte. Dann wurde ein Kind zu dem Wärter geschickt, ob er von dann bis dann das Licht andrehen könne. Und wirklich, wenn der Wärter bei Laune war, glühten dann die Lichter auf. – Doch, und das muss auch gesagt sein, oft fehlte Licht dafür in der Nacht, wenn es nötig gewesen wäre. 

Nicht dass Giovanni, der Wärter, etwa die Turbine abgestellt hätte, nein, das wäre nicht so schlimm gewesen. Aber das Licht hörte ganz von selbst auf. Man merkte es schon eine ganze Weile vorher: Es wurde weniger hell, es wurde rot statt gelb, es flackerte auf und ab und bald blieb in der Glühbirne nur noch ein dünner, roter, hübsch in sich verschlungener Faden übrig, der nicht mehr Schein gab als ein Gespenst. Die Kinder schrien, die Grossen tasteten sich zu dem bereitstehenden Kerzenstock und sagten: Schon wieder. Sie schimpften nicht laut, sie seufzten nur. 

Ein jeder im Dorf empfand das Versagen des Lichtes als ein Kreuz, fast als eine Schande, denn in keinem der anderen Dörfer geschah das. Überall brannte das Licht, sogar Tag und Nacht. Nur hier, im obersten Dorf, wollte es nicht brennen, wie ein elektrisches Licht zu brennen hatte. Und warum? Eben, das war der schmerzliche Punkt. Niemand wusste warum. Dass man das Elektrizitätswerk einmal richtig untersuchen müsste, darauf kam niemand, das lag zu weit ab. Und wer hätte denn das Werk untersuchen sollen? Es war niemand da, der mehr davon verstand als Giovanni, der Wärter.

Herr Martino wäre ja noch dagewesen. Er hatte früher das Werk betreut, bevor der neue Sindaco gewählt wurde. Er hatte dafür im Jahr ein Gehalt von fünfhundert Franken bekommen. Und wenn man sich gut zurückerinnerte, brannte das Licht damals. Doch mit dem neuen Sindaco wurden alle Ämter neubesetzt. Wofür hatten denn seine Freunde so laut geschrien, bis er zum Siege kam? Fünfhundert Franken sind viel Geld, auch vierhundert Franken sind schon viel Geld. So übernahm Giovanni, ein Freund des neuen Sindaco, für vierhundert Franken das Amt. Die hundert Franken würden in der Gemeindekasse bleiben zum Beweis, wie uneigennützig die neue Regierung sei.

Herr Martino und die Turbine

Für Herrn Martino war der Verlust des Amtes ein schwerer Schlag, nicht so sehr wegen des ausfallenden Geldes, sondern weil er die Turbine liebte. Liebte er wohl irgendetwas anderes als diese Turbine? Seine Frau war eine hässliche, dicke, alte Person, die für nichts mehr Sinn hatte als für die Kirche. Jeden Morgen stand sie um fünf Uhr auf, um das Abendmahl zu nehmen. Um neun Uhr war sie schon wieder in der Kirche. Tagsüber sass sie zu Hause, betete und seufzte, bis es Zeit war, zum Ave zu gehen. 

Sie war immer krank. Zeitweise fahre ein Eisenbahnzug mit viel Lärm in ihrem Kopf herum, sagte sie. Dann schlug sie den Kopfgegen die Wand und weinte. Kinder hatte sie keine gehabt. Die Haustiere hasste sie. Herr Martino musste die Tiere selbst besorgen, auch kochen musste er selbst, wenn er etwas zu essen haben wollte. Die Frau trank nur schwarzen Kaffee und ass das dünne, schlechte Weissbrot, das der Bäcker des unteren Dorfes für das ganze Tal buk. 

Herr Martino klagte nie über die Frau, doch wusste jedermann, dass er kein Wort mit ihr sprach und überhaupt so tat, als ob sie nicht da wäre. Sie zählte nicht für ihn. Und war denn sonst jemand da, den er hätte lieben können? Nein, niemand und nichts. Nur die Turbine. Sie aber liebte er, auf sie achtete er, sie kannte er genau. Er wusste, wann sie Öl brauchte, wann zu wenig Wasser fliesse, wann sie gereinigt werden musste. Der Maschinenraum glänzte und auch das Äussere des Häuschens war blank. Er träumte davon, wie eine zweite Turbine dazugekauft werden könne, damit sein nicht mehr allein die ganze Arbeit verrichten müsse, wie das Wasserreservoir zu vergrössern wäre, so dass auch im Winter, wenn es friert, stets genügend Wasser fliesse. 

Er berechnete und schrieb, er las in Büchern, rechnete wieder nach und schrieb. Bald hätte er seinen Plan der Gemeinde vorlegen können. Da geschah ihm dieses: Die Turbine wurde aus seiner Obhut genommen. Dass so etwas möglich sein konnte in dieser Welt! Er sollte nicht mehr am Abend mit freudigem Herzen zum Häuschen pilgern, um das Werk anzulassen? Er sollte am Sonntag, wenn er spazieren ging, nicht mehr mit seinem Sonntagsspazierstock hinaufgrüssen, wenn er unten daran vorbeiging, er sollte sie nicht mehr sehen, nicht mehr schnurren hören? Es schien fast unmöglich. Und doch musste er sich darein schicken.

Lange Zeit ging er nicht mehr auf dem Weg spazieren, denn er konnte es nicht mit ansehen, wie Giovanni mit seinem hässlichen Runzelgesicht ihm schadenfreudig zunickte, an die offene Tür gelehnt. Er konnte es nicht ertragen, das vertraute Licht aus dem Fensterchen leuchten zusehen, nach dem er sich jeden Abend bei der Wegbiegung noch einmal umgedreht hatte. 

Um sich abzulenken, begann er für die Sciori dieses und jenes auszubessern. Die hohe Gartenmauer wurde geflickt. Als sie sauber und dicht war, brachte er das Datum des Tages, an welchem er die Arbeit beendet hatte, an sichtbarer Stelle an. Dann stellte er den alten Waschtrog aus Granit besser auf und richtete ein System von Wasserhahnen ein, das erlaubte, das Wasser hier oder dort fliessen zu lassen. Auch fand er eine Stelle, um das Datum des Tages der Fertigstellung anzubringen.

Nun wandte er sich der Wasserstube der Sciori zu, in der oben am Berg in einem kleinen Häuschen die Quelle still für sich gurgelte. Er reinigte sie, putzte das Häuschen, das sie umgab, suchte zu entdecken, warum das Wasser zeitweise pustend und spuckend durch die Leitung ablaufe, berechnete, zeichnete, fand heraus, dass die Quelle zu wenig Wasser spende und sich darum Luft in die Röhren einschleiche und das Spucken verursache. Und setzte das Datum auf den neuen Stein, mit dem er die Quelle verschloss. 

So vergass er tagsüber in der Arbeit seinen Kummer. Doch jeden Abend, wenn das Licht sich entzündete und jeder andere sich darüber freute, gab es ihm einen Stich ins Herz und der ganze Schmerz war wieder da.Bis eines Abends seine Küchenlampe langsam auslöschte, ganz langsam. Seine erste Bewegung war: Hin, zu der Turbine, es ist etwas geschehen. Schon im nächsten Moment wusste er, dass er dort nichts zu tun hatte. Ein wilder Zorn erfasste ihn, er frasssich in sein Herz wie ein Wurm. Herr Martino fand für Giovanni, den Schuldigen, viele Tiernamen, fluchte seine Frau an, die jammernd in ihrem Stuhl sass, und suchte zum finstern Haus hinauszukommen.

Draussen schienen die Sterne, hoch zwischen den beiden engen Reihen der Häuser. Sonst war alles in Dunkelheit. Was sollte er tun? Er ging rasch bis zur Wegbiegung, von wo man das Werk sehen kann. Dort wollte er stehenbleiben und warten. Da sah er vor sich den flackernden Schein einer Laterne. Zwei Männer, es mussten Giovanni und einer seiner Freunde, der Einäugige, sein, eilten zum Häuschen. Herr Martino lief ihnen nach. Er sah sie in der Türe verschwinden, die Laterne auf den Bodenstellen und sich hin und her beugen. Sie suchten den Schaden.

Jetzt hörte er sie auch sprechen, sie riefen sich dies und das zu, der eine schien etwas vorzuschlagen, der andere das Gegenteil. Herr Martino begriff, dass Giovanni wirklich der Dummkopf war, für den er ihn immer hingestellt hatte, und dass er vom Werk nicht mehr verstehe als ein kleiner Junge. Die Männer flüsterten nun zusammen. Sie hatten alles versucht, was sie glaubten tun zu können, aber das Licht kam nicht. Da wurde es hell in Herrn Martinos finsterem Herzen. Er fühlte etwas in sich aufsteigen wie ein gelber Schmetterling. Sag einer, eine Turbine sei eine Maschine, dachte er und pfiff durch die Zähne. Sie hat genug vom Giovanni. Er kehrte um und ging ins Dorf zurück, wo schmale Kerzenlichter in den Küchen flackerten.

Ein Experte muss her

Jemand fragte, was mit dem Licht los sei. Er sagte, er wisse es nicht, man müsse Giovanni fragen, und spuckte in grossem Bogen aus. Den ganzen nächsten Tag wurde im Werk gearbeitet. Giovanni tat geheimnisvoll, er liess niemanden herein, nur seinen Freund. Am Abend brannte das Licht. Doch nach einigen Tagen wurde es wieder finster im Dorf, kurz nach dem Abendbrot, und von da an immer häufiger. Bald verging kein Abend, an welchem das Licht nicht für wenigstens zwanzig Minuten ausging. 

Giovanni hatte keine ruhige Stunde mehr. Er starrte den ganzen Abend auf die Glühbirne in seiner Küche und wartete. Und er wartete nicht vergebens. Das Licht ging aus. Er wagte nicht zu gestehen, dass er nicht genau wisse, warum es ausging, auch nicht, warum es wieder kam. Den Spott der Leute, vor allem Herrn Martinos, und den Zorn des Sindaco hätte er schwer ertragen. So blieb ihm nichts übrig, als jedes Mal, wenn das Werk versagte, hinzurennen und dort zu bleiben, oft bis gegen Morgen, um zu tun, als ob er es repariere.

Im Dorf begann man zu murren, warum konnte das Werk nicht ein für alle Mal repariert werden? Man machte sich vor den anderen Dörfern lächerlich mit diesem Licht, das keines war. Doch bald schickten sie sich in das Übel. Von Ermano, dem Frommen, dem Gott die Gabe des Voraussehens gegeben hatte, belehrt, brachten sie das Versagen des Lichtes mit ihren Sünden zusammen und nahmen es hin wie eine Züchtigung. Ein Höherer mischte sich da ein und strafte das Dorf. Das war zu verstehen, denn es gab im Dorf viel zu strafen, sie wussten es alle.

Nur die Sciori klagten. Die Tage wurden kürzer, die Abende frischer, man blieb im Zimmer und wollte Licht haben. Das Kerzenlicht sei schön und romantisch, aber zum Lesen und Schreiben nicht geeignet. Sie verlangten, dass Ordnung würde im Elektrizitätswerk. Giovanni wurde es Angst um seine schöne Stelle. Da kam ihm der rettende Gedanke, es könnte behauptet werden, der elektrische Boiler der Sciori sei schuld an der Störung. Sicher brauche dieser allen Strom und deshalb bleibe das Dorf im Dunkeln. Dieser Gedanke gefiel den Dörflern. Da waren wieder einmal die Reichen, die um eines ganz Überflüssigen wie Badewasser willen den Armen das Notwendigste raubten, das nächtliche Licht.

Wenn die Lampen erlöschten, sagten die Leute: Natürlich, wiederum der Bollitore der Sciora. Sie waren froh, einen greifbaren Grund gefunden zu haben für das merkwürdige und unheimlich drohende Vergehen ihres Lichtes. Damit waren sie zufrieden. Sie fühlten sich erleichtert. Es war eben der Bollitore, es waren eben die reichen Leute. Giovanni hatte sich selbst so in diese Idee hineingeredet, dass er daran glaubte und der Gemeinde vorschlug, einen Experten aus der Stadt kommen zu lassen, der die Sache bestätigen würde.

Es wurde angefragt, was ein Experte kosten sollte. Dreissig Franken. Das dämpfte die Begeisterung für den Plan für einige Zeit. Doch da die Sciori sich selbst immer lauter beklagten, blieb wohl nichts übrig, als den Experten kommen zu lassen. Die dreissigFranken hätten ja doch zuletzt die Sciori zu bezahlen. Also erschien eines Tages der Experte aus der Stadt. Das ganze Dorf stand auf dem Platz, als der junge Mann aus der Post stieg. 

«Tessiner Geschichten»

Portrait der Schriftstellerin Aline Valangin

© Limmat Verlag

Aline Valangin (1889-1986), aufgewachsen in Bern. Ausbildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

Die «Tessiner Erzählungen» erschienen in zwei Bänden: «Geschichten vom Tal. Neun Geschichten aus dem Onsernone» (1937) und «Tessiner Novellen. Sechs Geschichten aus dem Onsernone» (1939). Den Text «Zu diesem Buch» hat Aline Valangin für die Neuauflage 1981 der «Tessiner Novellen» geschrieben.


Typographie und Umschlaggestaltung von Trix Krebs
Umschlagbild: Linolschnitt von Clément Moreau / Carl Meffert, Frau am Brunnen, um 1934
© 2018 by Limmat Verlag, Zürich
ISBN 978-3-85791-849-0

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte sie auch interessieren

Fortsetzungsroman

«Die Nähmaschine» (3)

Aline Valangin hat viele ihrer Tessiner Erzählungen in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen vorzulesen. Als Ganzes bilden sie ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreissiger- und Vierzigerjahre. Heute: «Die Nähmaschine Teil 3».

Fortsetzungsroman

«Die Nähmaschine» (2)

Aline Valangin hat viele ihrer Tessiner Erzählungen in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen vorzulesen. Als Ganzes bilden sie ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreissiger- und Vierzigerjahre. Heute: «Die Nähmaschine Teil 2».

Fortsetzungsroman

«Die Nähmaschine» (1)

Aline Valangin hat viele ihrer Tessiner Erzählungen in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen vorzulesen. Als Ganzes bilden sie ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreissiger- und Vierzigerjahre. Heute: «Die Nähmaschine, Teil 1».

Fortsetzungsroman

«Wahrheit» (4)

Aline Valangin hat viele ihrer Tessiner Erzählungen in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen vorzulesen. Als Ganzes bilden sie ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreissiger- und Vierzigerjahre. Heute: «Wahrheit, Teil 4».