«Die Nähmaschine» (2)

Violetta war bestürzt. Gewiss, Valentino war ein schöner Mensch und ein fleissiger und rechter Bursche. Es war verständlich, dass Elena ihn liebte und ihn haben wollte. Welches Mädchen hätte ihn nicht gerne gehabt?

Die weiteren Gedanken verwirrten sich in Violettas Kopf. Unwillig sagte sie sich, das sei alles Unsinn. Elena sei nervös und eifersüchtig, wie alle verliebten Mädchen, und sehe daher die Dinge verkehrt. Sie achtete aber von da an mehr auf den Burschen, wenn er in der Türe erschien und mit seinen breiten Schultern den Rest des Tageslichtes abhielt, so dass sie aufhören musste zu nähen. 

Sie liess ihre Hände sinken und sah ihn an. Dazu lächelte sie, dass ihre Augen ganz schmal wurden, wie bei einem Kätzchen, das in die Sonne schaut. Er sah auf sie herab und warf ihr ein Scherzwort zu, sie gab es flink zurück, denn das Reden verstand sie so gut wie das Einfädeln und besser als alle andern Mädchen im Dorf, hatte sie doch nicht vergebens ihre Kindheit in einer grossen Stadt verlebt. Sie wusste, wie man die Worte zu setzen hat. 

Valentino kam jetzt jeden Abend, oft schon früh, und da Elena immer häufiger ausblieb, wurden die beiden vertraulicher. Nicht dass sie sich einander genähert hätten, er blieb stets in der offenen Türe stehen und sie vor ihrer Maschine sitzen, aber sie hatten die Scheu voreinander verloren, die, sie wussten nicht warum, sie seit Jahren fern voneinander gehalten hatte. Violetta war für ihn stets das Mädchen aus der Stadt geblieben. Er bewunderte ihre Zierlichkeit, ihre Art, sich zu kleiden, ihren Fleiss und ihr Können. Oft hätte er sich gerne anerboten, ihr eine Arbeit auf dem Lande abzunehmen, aber er wagte es nicht, er wusste nicht, wie mit ihr reden, und dann scheute er den Spott der Kameraden, die keinen Sinn hatten für Violettas feinere Art und sie langweilig fanden.

Er selbst hatte gedacht, sie sei langweilig, weil man sie nie mit den andern Mädchen zusammen antraf, wo es lustig zuging, aber jetzt sah er, mit niemandem liess sich so gut plaudern wie mit ihr, mit niemandem konnte er sich angenehmer unterhalten. Dass sie beide am besten zusammen schwiegen, hatte er nicht bemerkt, aber oft blieben sie lange stumm nebeneinander und fühlten so, im einbrechenden Abend, am deutlichsten ihre Eintracht. Doch da war immer der Schwachsinnige in seinem Stühlchen dabei. Er sass, etwas hinter der Türe, im Dunkel, man sah ihn kaum, und die beiden jungen Menschen mochten ihn auch in guten Augenblicken vergessen.

Die Krankheit des Bruders

Er spürte das, und um die Aufmerksamkeit des liebsten Wesens, die ihm zu entschwinden drohte, neu zu fesseln, gab er hässliche Laute von sich. Da konnte es vorkommen, dass Violetta ihn zurechtwies. Er begriff nicht, was ihm geschah, und blieb eine Zeitlang still in sich zusammengebogen, bis ein neuer Laut sich rau aus seiner Kehle presste und Violetta seufzend aufstand, um ihn mit Hilfe Valentinos in sein Bett zu tragen. 

Später standen sie beide noch eine Weile, jedes an einen Türpfosten gelehnt, vor dem Ställchen und schauten schweigend auf die Strasse hinaus. Wenn der Bursche sagte, er müsse jetzt gehen, sah sie ihm nach, bis er um die Ecke verschwand, und ging dann still ins Haus, für den Schwachsinnigen Milch zu wärmen und sie ihm zubringen, der aufgeregt und mit den Zeichen der grössten Freude die Schwester begrüsste, als ob sie ihm neu geschenkt worden wäre.

Die Sciora hatte Valentino oft an der Türe von Violettas Ställchen angetroffen und sich ihre Sache gedacht. Der Bursche hatte Augen im Kopf, eine bessere Frau könnte er nicht finden. Und auch für das Mädchen wäre es ein Glück, in ein anderes Haus zukommen, weg von dem kranken Bruder, der ihr das Leben weg sog. Als Violetta einmal den Namen des Burschen fallenliess –Tino – wie den eines nah vertrauten Menschen – Tino – nickte ihr die Sciora aufmunternd zu. 

Violetta wurde verlegen. Sie wandte den Kopf, um ihre rot gewordenen Wangen zu verbergen … Da krähte der Schwachsinnige hinten im Raum schrill auf. Violetta fuhr zusammen und machte ein kummervolles Gesicht. «Was soll aus ihm werden? Tino will nicht, dass ich ihn mitnehme, das verstehe ich, aber was soll ich mit ihm beginnen? Die Tante kann ihn nicht pflegen, auch will er nur von mir gewartet sein. Er ist jetzt so gross, fast ein Mann», klagte sie scheu. Die Sciora erinnerte an das Asyl, das der Arzt als Heim für den Kranken gefunden hatte, doch Violetta sagte weder ja noch nein, sondern sah nur gequält vor sich hin.

Bald darauf wurde der Schwachsinnige schwer krank. Er werde sterben müssen, was sicher das Beste wäre, schwatzten die Leute, aber die beiden Frauen, die Tante und vor allem Violetta, gebärdeten sich wie närrisch bei dem Gedanken, sie könnten den armen Tropf verlieren müssen. Wirklich war Violetta ganz verstört. Sie hatte die mühsame Pflege allein übernommen und verliess den Kranken nur, um in der Kirche für ihn zu beten. Mehrmals am Tage reinigte sie seine Eiterbeulen, wusch und fütterte ihn, richtete die Kissen und Polster, damit er besser liege und die Schmerzen weniger spüre. 

Nachts lehnte sie angekleidet an seinem Bett. «Er könnte mich vermissen», erwiderte sie eigensinnig, wenn man ihr riet, sich endlich auszuruhen und schlafen zugehen. Durch nichts liess sie sich von dem abhalten, was sie als ihre Pflicht ansah. Dabei magerte sie ab und wurde selbst elend und schwach. Die Leute bedauerten sie und klagten, was aus dem schönen Mädchen werde. Die Sciora, wenn sie nach ihr sah, schalt mit ihr, sie müsse aus dieser kranken Luft heraus, es sei ein Unrecht, was sie da versuche, sie solle den Armen sterben lassen und ihn nicht – wie alle sagten – dem lieben Gott aus den Händen reissen wollen. 

Aber Violetta schaute mit irren Augen auf die Sciora und wehrte ab. Sie verstand nicht, sie wollte nicht verstehen. Ihr Wesen war eingefangen in einen Kampf gegen den Tod des Bruders, vielleicht überhaupt gegen den Tod, der ihr schon die Eltern entwendet hatte. Damals war sie noch zu jung gewesen, um ihm entgegenzutreten, aber jetzt hatte sie Kräfte, man würde schon sehen, so leicht sollte es diesmal nicht gehen. Sie würde sich gegen den Tod stemmen ohne Unterlass, und man würde schon sehen.

Keine Heirat ohne Bruder

Nach vielen Wochen genas der Schwachsinnige. Die Leute fanden, es sei ein Unglück. Eine so schöne Gelegenheit, den überflüssigen loszuwerden, werde Gott nicht bald wieder schicken, und da seien die Frauen gegangen, die Violetta, und hätten solange gebetet und gefleht, bis Gott gesagt habe, nun also, wenn ihr es anders haben wollt, so habt es. Und jetzt sei der arme Tropf wieder gesund. Er sei während der Krankheit noch gewachsen und habe eine Stimme bekommen wie ein Mann, es sei schrecklich.

Die Sciora dachte auch, diese Genesung sei eher betrüblich. Als sie das nächste Mal Violetta Arbeit brachte, fand sie keinen überzeugenden Ton, um Glück zu wünschen. Violetta spürte es. Sie verzog ihren schmal gewordenen Mund zu einem schmerzlichen und süssen Lächeln und sagte: «Ich konnte ihn nicht sterben lassen, es war unmöglich auszudenken, dass er nicht mehr da sein sollte. Und so habe ich mich an die Madonna gehängt, bis sie für mich sprach. Sehen Sie, wie er sich freut, wieder in seinem Stühlchen zu sitzen!» 

Der Schwachsinnige streckte seine grossen, mageren Hände auf dem Tischbrett aus, um sie an der dünnen Sonne zu wärmen. Er grinste Violetta zu, als ob er verstünde, was sie für ihn getan hatte. «Was ist nun mit Valentino?», wagte die Sciora zu fragen. Das Gesicht des Mädchens verdunkelte sich, wurde aber rasch wieder hell und von einer so durchsichtigen Helle, dass es zu schimmern schien. Die Augenlider waren über die Augen gesunken und wölbten sich wie blasse Kugeln zwischen Brauen und Wimpern. Bläuliche Schatten lagen darüber.

Es kam der Sciora vor, die Augen des Mädchens schauten durch die dünnen Lider hindurch auf sie: «Es geht nicht», sagte sie mit seltsam hoher Stimme, «es geht nicht, ich kann ihn nicht heiraten, wenn er nicht will, dass ich den Bruder mitnehme. Warum ist dieser krank geworden? Doch nur, weil ich daran war, ihn zu verlassen. Das wäre eine Sünde gewesen. Da hat Gott ein Erbarmen gehabt und mich daran erinnert, indem er den Bruder hat krank werden lassen. Als ich einsah, wie ich im Begriff war, Unrecht zu tun, und als ich genug Abbitte getan hatte, da konnte der Bruder wieder gesund werden. Ich erklärte das alles Valentino, er wurde böse … und jetzt geht er mit Elena.»

Sie warf den Kopf etwas zurück und umfasste den Bruder mit einem Blick, der die Sciora betroffen nachdenken liess, was so Ungewöhnliches darin leuchte, dass ihr beklommen ums Herz werde. Es war schwer zu sagen. Nicht nur Hilflosigkeit und Mut, gepaart, mochte es sein, auch nicht allein Zärtlichkeit zum kleinen Kinde, zum Pflegling, oder schmerzlichstes Mitleid mit dem verkümmerten Bruderwesen … War es nicht das: Alle Liebe, die eine Frau durch ihr Leben hingeben kann, war in dem Augenstrahl eingefangen und so umgeschmolzen, dass die lautere Flamme, die daraus entsprang, aus einer andern Welt zu stammen schien und erschreckte.

Violetta näht nicht mehr

Die Krankheit des Schwachsinnigen hatte die Arbeit draussen in Rückstand gebracht. Es hiess sich beeilen, vor dem einbrechenden Winter das Nötigste nachzuholen. Auch im Ställchen hatten sich Stoffballen angehäuft, und Violetta setzte sich mit doppeltem Eifer an ihre Maschine, um die Zeit wieder einzubringen, die sie durch die Pflege des Bruders verloren hatte. Sie nähte bis spät in die Nacht hinein. Obschon sie sich seit der Genesung des Kranken gut erholt hatte, sah sie noch blass aus und unter den Augenlagen braune Ringe. 

Sie solle mehr an die Luft gehen, versuchte ihr die Sciora begreiflich zu machen, als sie für den Winter von ihr Abschied nahm. Violetta widersprach, sie habe keine Zeit zum Spazierengehen, auch fehle ihr nichts. Dabei presste sie ihre Handflächen aneinander und sah bekümmert auf den Schwachsinnigen, der mit seitlich hängendem Kopf ein Bächlein Speichel verlor. Sie wischte ihm das Kinn ab und schüttelte, wie verloren, den Kopf. Was war da zu tun? 

Während des Winters hatte Violetta einmal geschrieben; ein kurzes Briefchen, da sei die fertige Arbeit, es gehe allen gut, und sie habe zum Glück viel zu nähen. Sonst nichts. Nun war aber vorhin der Junge da gewesen, um zu berichten, Violetta nähe nicht mehr. Etwas musste geschehen sein. Es beschäftigte die Sciora. Sie wurde das Gefühl nicht los, Violettas Müdigkeit sei eine Folge der unglücklichen Liebschaft mit Valentino. Sie grübelte, an den Pflanzen hantierend, darüber nach, kam aber zu keiner Klarheit. Am liebsten wäre sie sogleich zu Violetta gegangen, um zu sehen, was mit ihr los sei. Nun hatte sie aber die Arbeit an den Rosenstöcken begonnen, sie eilte, es war schon spät im Frühjahr dafür. Heute würde sie nicht fortgehen können, morgen wohl auch nicht, aber bald, so bald als möglich … 

Wenn es nur nichts Dummes ist mit dem Burschen, dem Tino … Am Abend kam sie ins Gespräch mit der Frau des Camionneurs, die alles wusste, was Tal auf, Tal ab geschah, denn ihr Mann fuhr jeden Tag in die kleine Stadt hinunter und brachte mit der Ware auch alle Neuigkeiten nach Hause. Sie fragte nach Violetta. «Es heisst, sie sei müde … müde und schwach. Man sieht sie nicht mehr», erzählte die Frau. «Es wird schon vergehen.» Nach einer Weile fügte sie hinzu: «Wissen Sie, dass Elena ein Kind bekommt? Es ist schon bald so weit.» Sie machte mit beiden Händen eine runde Bewegung vor ihrem Leib. «Hat sie denn geheiratet?», fragte die Sciora. Die Frau schüttelte verneinend den Kopf und schob ihre Lippen in einer Bewegung nach vorn, die sowohl Bedauern wie Missbilligung ausdrücken konnte. 

Die Sciora wunderte sich, Elena sei wohl unbesonnen, aber doch nicht liederlich, was ihr da Unglückliches zugestossen sei.«Sie war verliebt», lispelte mit spitzen Lippen die Frau, «wie eine Kätzin im Mai, so verliebt … Und der Bursch war zornig, dass Violetta ihn nicht mehr wollte. Um sie zu strafen, liess er sich mit Elena ein, nun reut es ihn, er will sie nicht heiraten, denn, so sagt er, er liebe sie nicht. Hat man schon so unnütze Sachen gehört?»

«Ist Elena sehr unglücklich?», erkundigte sich die Sciora weiter. «Nicht einmal», erwiderte bedächtig die Frau, «ein Kind ist ein Kind und immer eine Gabe Gottes. Aber es wird nicht am Tage getauft werden, der Herr Pfarrer wird es nicht tun wollen, uneheliche Kinder werden nachts getauft. Das ist ein Kummer! Das ist der Kummer Elenas, dass ihr Kindlein nicht am Tage getauft werden kann. Und dann schmerzt es sie sicher auch, dass Valentino überall gesagt hat, er habe sie nur aus Trotz gegen Violetta genommen und er wolle sie auf keinen Fall heiraten. Das ist nicht schön für ein Mädchen.»

Auslöschen wie eine Kerze

Am folgenden Tag traf die Sciora den Arzt, als er seine Besuche machte. Sie blieb stehen und fragte nach Violetta. Er schaute sie stumm an. Was hat er bloss?, dachte sie. Endlich verzog sich sein Mund: «Sie ist krank.» 

«Richtig krank?» Die Sciora konnte es nicht glauben. «Sie war doch ganz frisch, als ich sie im Herbst zum letzten Male sah.» «Ja, im Herbst … aber seit April ist sie krank …», beharrte der Arzt auf dem Gesagten. «Was hat sie denn?», fragte die Sciora, der ängstlich zumute wurde, «kann man etwas für sie tun?» Der Arzt sah ihr still ins Gesicht, nur sein Mund verdrehte sich sonderbar. «Es ist ihr Jahr, zu gehen!» «Wohin gehen?», warf die Sciora, die noch nicht verstehen wollte, hastig ein, «in die Stadt?».

Der Arzt lachte ein wenig auf, hob seinen mageren Zeigefinger in die Höhe und machte eine Bewegung gegen den Himmel zu. «Das ist doch unmöglich», rief die Sciora erschrocken. Er nickte mehrmals. Seine Augen waren gross offen, wie ein Abgrund, dachte die Sciora, und es fror sie. Beide schwiegen eine Weile. Dann erklärte der Arzt, es sei allgemeine Auszehrung, man könne nichts dagegen tun, sie werde sterben, auslöschen, wie eine Kerze auslöscht, die heruntergebrannt ist. 

Sie gaben sich die Hand und gingen auseinander. 

 


«Tessiner Geschichten»

Portrait der Schriftstellerin Aline Valangin

© Limmat Verlag

Aline Valangin (1889-1986), aufgewachsen in Bern. Ausbildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

Die «Tessiner Erzählungen» erschienen in zwei Bänden: «Geschichten vom Tal. Neun Geschichten aus dem Onsernone» (1937) und «Tessiner Novellen. Sechs Geschichten aus dem Onsernone» (1939). Den Text «Zu diesem Buch» hat Aline Valangin für die Neuauflage 1981 der «Tessiner Novellen» geschrieben.


Typographie und Umschlaggestaltung von Trix Krebs
Umschlagbild: Linolschnitt von Clément Moreau / Carl Meffert, Frau am Brunnen, um 1934
© 2018 by Limmat Verlag, Zürich
ISBN 978-3-85791-849-0

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