«Das Kreuz» (3)

Am Ende des Tages wurde Luce, der Geschwätzigen, nur die halbe Arbeit abgenommen. Ihr Verdienst war gering. Das traf nun Luce mehr, als sie zeigen wollte. Ängstlich fragte sie sich, was wohl Paolo dazu sagen werde. Sicher werde er schelten, sie versäume in der Arbeitsstube nur ihre Zeit, die sie für anderes verwenden könnte. 

Da fielen ihr, viel verheissend, seine Worte wieder ein, man solle sich doch merken, was Pia rede, die Fremde … und Luce beschloss, gut aufzupassen. Am Sonntag war die Kirche noch dicht besetzt. Viele seufzten, wenn sie auf die leeren Betstühle neben dem Altar blickten. Es war traurig, und auch das Dankgebet des Herrn Pfarrer, das er in Erinnerung an die gute Ernte der Missionare zum Himmel schickte, vermochte nicht zu trösten. 

Nach dem Amt kam der Herr Pfarrer im Schlusswort auf diese Ernte zurück. Er betonte, wie sehr er hoffe, von nun an würden seine Pfarrkinder weiterhin grossherzig sein, wenn es sich darum handle, für die Kirche etwas zu spenden – so sei in Erwägung zu ziehen, ob nicht ein neuer Ofen für den Winter aufzustellen sei, der weniger rauche – die vierhundert Franken, welche die Missionare von ihnen erhalten hätten, würden hoffentlich nur der Anfang ihrer Opferfreudigkeit sein. Vierhundert Franken? 

Den Männern gab es einen Ruck. Vierhundert Franken? Hatten sie recht gehört? Wer hatte vierhundert Franken gegeben? Den Missionaren gegeben, die sie davontrugen? Ein jeder wusste: Teils wegen der grossen Armut der Dorfbewohner, teils wegen ihres Geizes, hielt es schwer, wofür es auch immer war, nur zehn gute Franken zusammenzubringen. Freiwillige Beiträge von zehn Rappen waren üblich, wenn auch durchaus nicht häufig. Die meisten gaben gar nichts, als was der Amtsdiener von Rechts wegen bei ihnen einzuziehen berechtigt war, und auch das unter lautem Protest und manchmal einem Regen von Beschimpfungen, den der Ärmste tapfer über sich ergehen liess, im Gefühl der Unverletzlichkeit seiner Amtswürde. 

Hätte man sich nun je so etwas träumen lassen, vierhundert Franken? Vierhundert Franken … vierhundert … man überlege sich doch …vierhundert! Und diese vierhundert kamen dabei nicht einmal der heimatlichen Kirche zugute, geschweige denn dem Gemeinwesen in der Form irgendeiner Verbesserung oder doch Unterstützung der Ärmsten … Nein, die vierhundert waren weg und dahin.

Wie vor den Kopf geschlagen standen die Männer nach dem Ausläuten auf dem Dorfplatz herum. Keiner wollte der Erste sein, von der ungeheuren Sache zu reden. Sie lehnten sich an das Mäuerchen, das den Platz beschliesst, sahen zu Boden und schwiegen. Wie, grosser Gott, waren die vierhundert zusammengekommen, in ihrem kleinen Dorf? Sie grübelten daran herum. Da erschien Paolo. Sein Gesicht loderte. Er hatte hinter der Kirche auf Frau und Kind gewartet. Als Luce ihm brühwarm die Neuigkeit von den vierhundert zuwarf, hatte er geschrien: «Da haben wir’s, da haben wir’s», und war von der erstaunten Frau fortgelaufen. 

Vierhundert Franken sind zu viel

Jetzt stiess er zu den Männern. Er fiel sie an: «Wer rennt jetzt dem Gelde nach?», fragte er. Das ärgerte die andern. Immer wollte Paolo der Gescheitere sein, immer hiess es: «Ich habe es vorausgesagt, ich habe es gewusst», nur weil er in der Stadt in der Partei mitgearbeitet hatte. Das wurde lästig. Bedächtig antwortete ihm der eine, den Grimm verbeissend: «Niemand rennt ihm nach … Auch wir finden, vierhundert sei viel, aber wir haben ja etwas dafür gehabt.» «Was denn?», schrie Paolo und stand vorgeneigt wartend mit offenem Munde da, «was denn?».

Der Mann überlegte. Die Vorteile, die ihm einfielen, kamen ihm nun zweifelhaft vor. Er hatte zwei Franken an die Seelenmesse für seinen verstorbenen Grossvater gespendet. Ob dieser nun wirklich Ruhe finden würde, wer konnte es wissen? Dann hatte er für die zu bekehrenden Wilden noch einmal fünfzig Rappen geschenkt, damit sie in den Himmel kämen, aber auch das schien ihm ungewiss. Und was ging es ihn schliesslich an? Endlich sagte er: «Du vergisst die zwei Bittprozessionen um Regen.» 

Diesmal handelte es sich um einen greifbaren Vorteil. «Und hat es etwa bis heute geregnet?», wieherte Paolo ihn an. Der Mann sah ein, dass er das Dümmste gesagt hatte, was vorzubringen gewesen war, denn leider hatte es nicht geregnet, trotz der Prozessionen. Paolo fuhr fort: «Und die vierhundert sind nicht nur für überflüssige Spaziergänge gegeben worden, ich kann mir denken, wie ihr alle den Missionaren noch im Geheimen für dies und das Geldzugesteckt habt, von dem Geld, das ihr sonst für nichts und niemanden habt.»

Er hörte nicht mehr auf. Es wurde eine grosse Rede. Er scheute sich nicht, seine Meinung zu sagen, und bald nickte der eine, bald der andere mit dem Kopf. So übel redete Paolo nicht. Gewiss nicht so schön wie der Missionar, aber gut und deutlich und dazu in der eigenen Sprache. Man wollte ihm nicht sogleich zustimmen, aber jeder fühlte, Paolo habe recht. Es war schade ums Geld. Was hätte man im Dorf nicht alles damit tun können …und da waren sie gegangen und hatten es dem fremden Predigermann, den niemand von ihnen hergerufen hatte, nachgeworfen… 

Groll stieg in ihnen auf. Warum waren die Missionare zu ihnen gekommen, sie zu bekehren, statt zu den Wilden zu gehen? Eigentlich war es eine Beleidigung, so zu tun, als ob sie bekehrt werden müssten, wie Indianer. Sie waren alle getauft im Dorf und es gab da überhaupt nichts zu bekehren. Doch hin ist hin. Das Geld würde man nicht wiedersehen. «Aber es müsste verboten sein, dass fremde, schöne Männer in ein Dorf kommen, das so arm und so elend ist wie das unsrige», schimpfte Teresa nach der Messe, «und den Leuten das rare Geld abschwätzen …»

Es gibt solche und solche

Ein Sonntag ist lang. Als am folgenden Morgen die Frauen und Mädchen sich in der Arbeitsstube zusammenfanden, zeigte es sich, dass viel mehr auf Luces Seite standen, als man gemeint hatte. Sie setzten sich eng aneinander an ihren Tisch und wisperten zusammen. Man konnte, wenn man nicht taub war, Anspielungen hören auf fremde, zugelaufene Leute, die es verstünden, ehrlichen Leuten das sauer verdiente Geld aus der Tasche zu locken, was mit bedeutungsvollen Seitenblicken auf Pia geschah.

Diese hörte nichts. Also konnte man lauter sprechen. Unter Gekicher gab Luce Erklärungen ab, jetzt nicht mehr über das Nordlicht, aber über die menschliche Gesellschaft und genauer über deren Zusammenstellung im Dorf. Es gab da solche und solche …man wusste, wer zu diesen gehörte und wer zu jenen, die ungerechterweise ihr Geld hier holten … Sie gaben sich Rippenstösse und lachten. Pia bat um Ruhe, und als das nicht half, befahl sie streng, man habe zu schweigen und zu arbeiten. In ihrer Stimme war etwas gewesen, was die andern zwang, ihre Köpfe über die Tische zu neigen, und eine Zeitlang hörte man nichts als das raschelnder Strohtressen. 

Trotzdem ging die Arbeit nicht recht vorwärts. Hier fehlte die Schere, dort die Nadel, ein Arbeitskorb fiel um, sein Inhalt rollte in der Stube herum. Es gab darüber Gezänk. Die Schleifen gediehen schlecht. Besonders am unruhigen Tisch der Luce fielen sie kläglich aus. Ohne ungerecht zu sein, konnte sie Pia am Abend fast alle zurückweisen. Es freute sie im Geheimen: Der verdrückte Zorn gegen die Heiden, wie sie Luce und ihre Anhängerinnen benannte, machte sich damit Luft. Die Geschädigten aber brachte es in Harnisch. So ging das nicht weiter, fanden sie, Pia müsse fort, lieber heute als morgen.

Schon viel zulange habe man Geduld gehabt und zugesehen, wie Ungerechtigkeitsich breitmachte. Nun sei es Zeit. Es gelang den Empörten in den folgenden Tagen leicht, eine der noch Zögernden nach der andern gegen Pia aufzubringen. Die Reden der unzufriedenen Männer, die ihren Verdruss über die verlorenen vierhundert an ihren Frauen ausgelassen hatten, halfen mit und taten den Rest. So zahlreich, wie sie jetzt waren, konnten sich die Gegnerinnen Pias mehr Deutlichkeit erlauben. Sie liess bald nichts zu wünschen übrig. 

Pia erwiderte heftig. Sie sagte unbedachte Dinge, die von drohendem Gelächter aufgenommen wurden. Nachdem es ihr nochmals gelungen war, sich selbst und die andern zu meistern und ihr Ansehen durchzusetzen, und alle über ihrer harten Zurechtweisung schwiegen, rief der kleine Junge Luces, Peppo, den sie oft zur Arbeit mitnahm und der unbeachtet am Boden zwischen den Strohborten herumkroch:« … wahr, Mutter, die Pia ist auch eine Zugelaufene … eine zugelaufene Ziege?»

«Bin ich auch, gottlob», antwortete rasch und glühenden Gesichts Pia. Ihre Freundin, deren Mutter aus Italien stammte, rief, ihr zu Hilfe kommend: «Ich dann auch … gottlob!», und am hintersten Tisch stand ein Mädchen auf, das einen deutschen Namen trug und dessen Vater aus einem andern Kanton eingewandert war: «Und auch ich!» Nun wagte es sogar die kleine Marietta, die Pia heiss bewunderte und immer in ihrer Nähe war, zu sagen, sie sei auch eine Fremde, sie komme aus dem unteren Dorf, dort sei sie beheimatet. Die vier lachten sich aufmunternd und doch etwas ängstlich zu, während die Übrigen sie betroffen anstarrten. 

Keine Hiesigen

Es stimmte, sie waren alle vier keine Hiesigen. Was trieben sie da? Und fühlten sich mehr als sie? Welcher Hochmut: Gottlob!, welche Unverschämtheit! Die Frauen um Luce legten die Arbeit nieder. Es ging ihnen auf, dass sie tief beleidigt worden waren und etwas geschehen musste, denn sich so von Fremden erniedrigen lassen, das war nicht zu dulden. Luce erklärte, sich fassend, da Pia gottlob keine Hiesige sei, solle sie machen, dass sie dorthin komme, wo sie gottlob hingehöre. Die andern begleiteten ihre Solostimme mit Chorgeschrei. 

Pia versuchte Ordnung zu schaffen, die Frauen aber nahmen nichts mehr von ihr an. Luce stand auf, wenn sie, Pia, nicht sofort gehe, so gehe sie, Luce, und man werde dann sehen, wer das Recht habe, hier zu sein. Sie rief ihre Getreuen auf, die sich um sie scharten, bereit das zu tun, was Luce für richtig erachten würde, wogegen die Fleissigen um Pia schützend an ihrem Tisch zusammenrutschten, um weiterzuarbeiten.

Das reizte Luce. «Reisst ihnen das Stroh aus den Händen, den Feigen, die um ein paar Batzen sich von Fremden regieren lassen!», forderte sie. Sie gingen zum Angriff über. Mit grosser Gebärde räumten sie alle Tische ab und stampften auf den Strohtressen und fertigen Abzeichen herum. Die Freundinnen Pias versuchten es ihnen zu verwehren, doch waren sie in der Minderzahl, so dass sie bald nachgaben und ängstlich dem Ausgang zustrebten. Nur die kleine Marietta hing noch an Pia, man wusste nicht, ob um sie oder sich zu schützen.

Hoch stand Pia Luce gegenüber und mass sie von oben bis unten mit Blicken, dass in dieser ein Gefühl der Verlegenheit aufsteigen mochte. Doch Filomena, die hinter Pia stand, packte sie plötzlich an beiden Armen und hielt sie fest wie in einem Schraubstock. Sofort begriff Luce, die Verhasste war in ihrer Gewalt. Sie nahm ein Büschel der herumliegenden Schleifen und hielt sie ihr an den Mund. «Friss, friss!» Das schlug bei den andern ein. Wie zurückgefallen in die grausamen Spiele ihrer Kindheit, beteiligten sie sich mit wilder, hastiger Freude an der Marter der guten Pia. 

Diese presste die Zähne aufeinander, doch würde man sie schon zwingen, den Mund zu öffnen. Eine hielt ihr die Nase zu. Als Pia endlich die Lippen trennte, fuhr ihr ein harter Finger Luces dazwischen und erzwang sich eine Spalte, gross genug, um die Strohmaschen hineinzustopfen. «Friss, friss, bis du genug hast … alles sollst du bekommen … nur du … friss, friss!» Pia spuckte und schnaubte, sie war nahe am Weinen, die andern sahen es mit Vergnügen, doch sie nahm sich zusammen. Diese Freude gönnte sie ihnen nicht, sie weinend und bittend zusehen. Nein, das nicht!

Enttäuscht hielten die Frauen inne. Sie wussten nicht, was nun folgen sollte. Pia laufenlassen? Doch Filomena hatte nicht genug. «Spuckt sie an, die Fremde!», keuchte sie. Da sie im Rücken Pias stand, konnte sie das Beispiel nicht geben. Sie sammelte aber, um die andern anzuspornen, einen Mund voll Speichel und zeigte ihn auf der Zunge. Das half. Eine kleine, schwarze Frau, von der es hiess, sie lebe schlecht mit ihrem Manne, besann sich auf ihre Künste. Als Erste bedachte sie Pia mit einem Strahl mitten ins Gesicht. 

Der entsetzte Ausdruck in Pias Augen liess ihre Peinigerinnen verstehen, dass sie auf dem rechten Wege waren. Nun regnete es nasse Pfeile. Sie flossen mit Pias Tränen, die nicht mehr zurückzudämmen waren, über ihr entstelltes Gesicht herunter, während Marietta, zu ihren Füssen hingestürzt, jämmerlich schluchzte.

Der Gendarm muss her

Endlich liess der Eifer nach. «Hinaus, hinaus», schrie Luce, «Streik!» Sie drängte alle zur Türe hinaus, durch welche die eingeschüchterten Anhängerinnen Pias schon entwichen waren. «Hinaus, wir streiken, bis man uns eine andere Aufseherin gibt.» Sie schloss die Türe der Stube ab und steckte den Schlüssel in dieTasche. Unterdessen war Pia zum Sindaco gelaufen, ihn um Hilfe zu bitten.

Doch dieser fand, es sei keine communale, kaum eine kantonale Angelegenheit, er mische sich nicht hinein, da müsse der Gendarm her. Wilde Weiber? Nur das nicht! So schlüpfte Pia in die Telefonkabine hinter dem Postbureau, wo sie versteckt blieb, nachdem sie den Landjäger gebeten hatte, doch ja sofort zu kommen, man habe ihn nötig. Erst als sie sein Motorrad den Weg herauflärmen hörte, trat sie auf den Platz hinaus, auf welchem die Weiber in Haufen durcheinanderschrien. 

Aus allen heraus vernahm sie Filomenas Stimme: «Unser Recht, unser Recht!» Als der Gendarm abstieg und befremdet auf die lärmende Gruppe sah, kam Pia schnell auf ihn zu, ihm den Vorfall zu erklären. Man könne nicht mehr arbeiten, Luce habe die Stube abgeschlossen und trage den Schlüssel bei sich. Mehr konnte sie nicht vorbringen, schon fiel der Chor der erbosten Frauen ein mit ihrem: «Hinaus die Fremde, hinaus! Sie nimmt uns weg, was unser ist, hinaus!» 

Unwillig über das Geschrei und in seiner Würde aufgestachelt, wollte der Gendarm sich der Luce nähern, um ihr kurzerhand den Schlüssel abzuverlangen. Doch schon stürzte sich Filomena wie eine Tigerin dem Mann entgegen. «Was meinst du, wir lassen uns von der befehlen? Dieser Zugelaufenen, die nur zu den Fremden hält und uns zurücksetzt und benachteiligt, wo sie kann?» 

Sie fügte eine Reihe hässlicher Worte bei, und ihr Gesicht bekam einen grünlichen Schein. Allein stand sie dem Gendarm gegenüber, der ein stattlicher, junger Mann war, sauber gekleidet, fast elegant. «Und du bist auch so einer. Man weiss, mit wem du es hältst.» Sie erzählte laut und von grölendem Geschrei unterstützt, was man über den hübschen Burschen wusste. Das Unglück wollte, dass sein Mädchen nicht aus dem Tale war. «Pack dich, pack dich», kreischte Filomena. Sie war im Zug. Die Hände auf die Knie gestützt, höhnte sie ihn mit wippenden Bewegungen aus, die immer anstössiger von stets wilderem Jubel der Kameradinnen begrüsst wurden. 

Der Gendarm, betroffen, griff nach seinem Ledergurt, wo die Pistole sitzt. Er schaute eine Weile ratlos herum und liess etwas von der Regierung verlauten, die er benachrichtigen wolle. Dann setzte er sich auf sein Rad und fuhr, unter heftigstem Spottgelächter der Dorfschönen, in flottem Bogen zum Dorf hinaus. Was hätte er sonst tun sollen?! Von seiner Gendarmerie aus berichtete er den Vorfall der Behörde im Städtchen und beruhigte sich etwas bei dem Versprechen, es werde sogleich jemand kommen und zum Rechten sehen.


«Tessiner Geschichten»

Portrait der Schriftstellerin Aline Valangin

© Limmat Verlag

Aline Valangin (1889-1986), aufgewachsen in Bern. Ausbildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

Die «Tessiner Erzählungen» erschienen in zwei Bänden: «Geschichten vom Tal. Neun Geschichten aus dem Onsernone» (1937) und «Tessiner Novellen. Sechs Geschichten aus dem Onsernone» (1939). Den Text «Zu diesem Buch» hat Aline Valangin für die Neuauflage 1981 der «Tessiner Novellen» geschrieben.


Typographie und Umschlaggestaltung von Trix Krebs
Umschlagbild: Linolschnitt von Clément Moreau / Carl Meffert, Frau am Brunnen, um 1934
© 2018 by Limmat Verlag, Zürich
ISBN 978-3-85791-849-0

Beitrag vom 14.11.2021

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