Notlage Madagaskar : «Es wird immer schlimmer»

In Madagaskar herrscht die schlimmste Dürre und Nahrungsmittelkrise seit über 40 Jahren. Die Folgen sind katastrophal und insbesondere die Gesundheit von kleinen Kindern ist akut gefährdet.

Screening auf schwere Unterernährung bei Kindern im Süden Madagaskars. Juni 2021 © Medair

In Madagaskar herrscht die schlimmste Dürre und Nahrungsmittelkrise seit über 40 Jahren. Der Ausfall von Niederschlägen, Sandstürme und Heuschreckenschwärme haben die Situation in diesem Jahr noch weiter verschärft. Die Folgen der Dürre sind katastrophal und insbesondere die Gesundheit von kleinen Kindern ist akut gefährdet.

Familien müssen teilweise bis zu 40 Kilometer laufen, um an Trinkwasser zu gelangen. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit und der allgemeinen Sicherheitslage sind trotz der extremen Notlage nur wenig humanitäre Organisationen vor Ort tätig.

Die Schweizer Nothilfsorganisation Medair arbeitet seit 2002 in Madagaskar und hat in einigen der am stärksten betroffenen Gemeinschaften Nothilfeprogramme in den Bereichen Ernährung und Trinkwasser gestartet. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen lebensrettenden Beitrag zur Soforthilfe.

«Die Lage verschlimmert sich. Die Menschen haben nichts mehr zu essen. Sie essen die Blätter von Kakteen.»

Chrystelle, Mitglied des Teams von Medair in Madagascar

Denken wir an Madagaskar. Jetzt spenden.

CHF 55 – Behandlung für 5 unterernährte Kinder

CHF 228 – Wassertank mit Trinkwasser für 100 Personen

CHF 550 – Behandlung für 50 unterernährte Kinder

Ihre Spende wird für Madagaskar und im Fall eines Überschusses für vergleichbare Notlagen verwendet.

Familien schöpfen schmutziges Wasser aus einer Pfütze. © Medair
Medair liefert Trinkwasser an von der Dürre betroffenen Gemeinschaften. © Medair

MEDAIR SCHWEIZ
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schweiz@medair.org | medair.org

Dieser Beitrag wurde von Medair erstellt.
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