Tee, der flüssige Fitmacher

Tee wird allerlei nachgesagt. Er soll schlank machen, den Stoffwechsel ankurbeln und Fieber kurieren. Eine neue Studie zeigt, dass er selbst die Hirnleistung positiv stimuliert.

Tee ist ein bewährter Allrounder. Er schützt uns vor allerlei Gebresten oder lindert diese, sobald wir von ihnen befallen werden. Bereits im Mittelalter wurde Tee auch aufgrund seiner heilenden Wirkung geschätzt und war Teil der damaligen Volksmedizin.

Eine Studie britischer und chinesischer Wissenschaftler weitet das Wirkungsfeld des flüssigen Wundermittels aus: Gemäss der beiden Universitäten Cambridge und Wuyi prägt Teekonsum die Struktur des Gehirns und damit dessen Leistungsvermögen. Einige Teesorten haben einen besonders positiven Effekt auf unser Gehirn – insbesondere im Alter. 

Die Wissenschaftler untersuchten in ihren Erhebungen 36 Probanden, die sie in zwei Gruppen unterteilen. Die Hälfte davon waren Teetrinker, die im Schnitt 70 Jahre alt waren. Die zweite Gruppe bestand aus gleichaltrigen Nicht-Teetrinkern. Was die Forschenden besonders interessierte: Wie grüner Tee, Oolong-Tee und Schwarztee die funktionellen und strukturellen neuronalen Netzwerke im Gehirn beeinflussen. Ihr Fazit: Teetrinkerinnen und -trinker haben eine höhere Gehirnleistung als Nicht-Teetrinker. Darüber hinaus schützt der Aufguss die Probanden vor Herzerkrankungen und lindert Stresssymptome. Daran sind gemäss den Forscherinnen und Forschern Inhaltsstoffe wie Catechine, Koffein und L-Theanin beteiligt.

Die Wechselwirkung zwischen Hirnleistung und Teekonsum wurden auch in anderen Studien belegt. Durch die neuroprotektive Wirkung – sie hält Hirnzellen länger am Leben – können Teetrinker offenbar das Risiko eindämmen, später an Alzheimer zu erkranken – behaupten zumindest Mediziner und Mikrobiologen, die an der erwähnten Studie beteiligt waren. Eine Übersicht der beliebtesten Kräuter und deren Wirkung auf Geist und Körper:

Schwarztee: Der Anreger

Die Blätter des Teestrauchs (Camellia sinensis) – und damit auch jene seiner Unterarten – enthalten neben diversen anderen Inhaltsstoffen auch Koffein. Pro Tasse sind es bis zu 11 Gramm, etwa halb so viel wie Kaffee. Entsprechend belebend wirkt er, egal ob man ihn drei oder fünf Minuten ziehen lässt. Schwarztee regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Verdauungssystem an. Die Gerbstoffe wiederum fördern die Blutstillung und die Heilung von Wunden sowie Entzündungen, weil sie leicht antibakteriell und schmerzlindernd wirken. Die Gerbstoffe des schwarzen Tees beruhigen überdies den Magen-Darm-Trakt, was besonders bei Durchfall von Nutzen ist. Übermässige Mengen von Schwarztee (und damit von Koffein) können jedoch negative Folgen für den Körper haben – und zu Sodbrennen, Durchfall, Kopfschmerzen und Schwindel führen. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) empfiehlt eine Tagesration von höchstens einem Liter Schwarztee.

Teeplantage: eine Hand pflückt Tee
Die Blätter des Teestrauchs werden nach der Ernte zu Schwarztee oder Grüntee verarbeitet © yonghan kim/ pixabay

Grüner Tee: Der Schutzengel

Diese Sorte füllt die Tassen mit diversen Vitaminen und Mineralien. Insgesamt umfasst dieser Tee 130 wichtige Inhaltsstoffe, darunter auch die wichtigen Flavonoide. Diese sind ursprünglich für die Farbgebung der Pflanze verantwortlich und schützen das Grün vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie beeinflussen aber auch diverse Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper positiv, regen beispielsweise Immunmechanismen an. Flavonoide wirken antimikrobiell und blutgerinnungshemmend. Und sie sind Antioxidantien, sie können also reaktive Sauerstoffverbindungen im Körper abfangen. Diese sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs. Flavonoide sollen ausserdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Auch gut: Durch seine anregende Wirkung unterstützt uns grüner Tee beim Abnehmen. Der hohe Bitterstoffgehalt drosselt überdies den Appetit auf süsse Lebensmittel.

Anis-Tee: Der Entkrampfer

Getrocknete Fenchelsamen an einer Pflanze im Garten.
© Prisma

Der Anteil an ätherischen Ölen reifer, getrockneter Samen beträgt bis zu fünf Prozent. Die Inhaltsstoffe wirken schleimfördernd, schwach krampflösend und antimikrobiell, sie erschweren die Vermehrung von Mikro-Organsimen. Anis lindert dadurch Erkältungen, aber auch Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Zudem wirkt die Heilpflanze leicht entkrampfend und kommt daher bei Verdauungsbeschwerden, also bei Blähungen und einem Völlegefühl zum Einsatz. Anis wird häufig zusammen mit Fenchel, Kümmel, Kamille oder Schafgarbe gemischt – was den eigensinnigen Geschmack der Samen etwas bekömmlicher macht.

Pfefferminztee: Der Sanfte

In klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Echte Pfefferminze die Gallenproduktion anregt und blähungslindernd und krampflösend wirkt. Anwendungsgebiete der Heilpflanze sind entsprechend: Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Gallenbeschwerden und Reizdarmsyndrom. Des Weiteren beruhigen Aufgüsse der Heilpflanze Spannungskopfschmerzen, Erkältungskrankheiten und Schnupfen.

Lindenblütentee: Das Power-Paket

Eine Glaskanne mit Lindenblütentee und Lindenblüten, lichtdurchflutet.
© shutterstock

Die Blüten enthalten eine Power-Kombination aus ätherischen Ölen, Gerbstoffen, Flavonoiden und Schleimstoffen. Dieser Mix wirkt erstaunlich vielseitig. Er ist reizlindernd, schweisstreibend und entzündungshemmend und hilft gegen Erkältungen, Fieber und Husten. Ausserdem stärkt Lindenblütentee unsere Abwehrkräfte, unterstützt den Körper also dabei, grippale Infekte zu verhindern. Überdies lindert er Kopf- und Magenschmerzen, entspannt uns vor dem Schlaf und behebt Nervosität und Unruhezustände. Durch seinen harntreibenden Effekt empfiehlt er sich auch bei Blasenentzündungen. Wer selber Lindenblüten sammeln mag, um daraus Tee zuzubereiten: zwischen Juni und August ist Hochsaison.

Mate-Tee: Der Wachmacher

Wer jemals durch den Norden Argentiniens gereist ist, kennt diese Teesorte bestimmt. Denn die Bewohnerinnen und Bewohner tragen Mate-Tee mit, wohin auch immer sie das Leben führt – vor allem in den frühen Morgenstunden. Denn der Tee, der vom Mate-Strauch stammt, besitzt eine beachtliche Menge an Koffein, ist also ein erprobter Wachmacher. Sein hoher Vitamingehalt stählt ausserdem unsere körpereigene Abwehr, die Gerbstoffe fördern den Stoffwechsel und die Verdauung.

Kamillentee: Der Allrounder

Wiese mit Kamille
© Prisma

Die alten Ägypter sahen die Kamille als Blume des Sonnengottes. Für den gelben Anteil der Blüten zeichnen Flavonoide verantwortlich: sekundäre Pflanzenstoffe, welche den Körper positiv stimulieren und diesen gesund halten. Darüber hinaus bestehen die Blüten zu etwa zehn Prozent aus Schleimstoffen, die sich schützend auf die Schleimhäute des Verdauungstraktes legen. Für die Kamille werden folgende Wirkungen beschrieben: krampflösend, entzündungshemmend, beruhigend, entblähend, antibakteriell und pilzhemmend. Studien zeigten ausserdem, dass Kamille den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern senkt und bei Frauen den Verlauf von Osteoporose verlangsamt. Die Kräutermedizin empfiehlt Tee begleitend zu anderen Therapien. Ein Tipp: Wer die Wirkung erhöhen will, kann dem Tee einige Tropfen Kamillenblütentinktur zugeben. Denn darin sind zwar reichlich Flavonoide und Schleimstoffe enthalten, aber nur wenig ätherische Öle, die sich in grossen Mengen in der Tinktur findet. Erst dadurch lässt sich die gesamte Power der Heilpflanze nutzen.

Gut zu wissen

  • Nicht alle Teebeutel sind qualitativ minderwertig. Die darin enthaltenen Kräuter werden zwar feiner zermahlen, sie können aber durchaus hochwertig sein. Allerdings gehen ihnen durch die Verarbeitung ätherische Öle verloren, der Tee büsst dadurch an Aroma ein.
  • Wesentlich länger als ein halbes Jahr sollte man Teemischungen nicht horten. Denn danach schwinden die Aromastoffe und mit ihnen diverse gesunde Inhaltsstoffe.
  • Durch die Zugabe von Milch und Honig verändert sich nicht nur der Geschmack, sondern die Wirkung des flüssigen Fitmachers. Trinkt man beispielsweise grünen und schwarzen Tee mit Milch, soll das die Entstehung von Nierensteinen verlangsamen. Honig wiederum besitzt eine antibakterielle Wirkung und einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Wichtig: Da die Inhaltsstoffe des Honigs im heissen Wasser baden gehen, sollte man diesen erst nach der Ziehdauer zugegeben.
  • Es ist ein Mythos, dass Schwarztee nach fünf Minuten anregend wirkt, nach zehn Minuten aber beruhigend. Sein Koffeinanteil ist leicht wasserlöslich und gehört damit zu den ersten Stoffen, die aus den Blättern gewaschen werden. Lässt man Tee länger als fünf Minuten ziehen, lösen sich einzig mehr Gerbstoffe – der Tee schmeckt bitterer.

Salbeitee: Der Traditionalist

Salbeipflanze
© Prisma

«Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?» Dieser Merksatz stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde an der ältesten medizinischen Fakultät Europas gelehrt, im italienischen Salerno. In der traditionellen Pflanzenheilkunde hat die Pflanze auch heute noch einen festen Platz. Ihr werden drei Haupteinsatzgebiete zugeschrieben: Atemwegserkrankungen, übermässiges Schwitzen und Probleme im Mund- und Rachenraum. Salbeibonbons aus Honig und Bienenwachs wurden einst beispielsweise als Behandlungsmethode bei Tuberkulose eingesetzt. Und vor der Erfindung von Zahnbürste und -creme wickelte man sich ein Salbeiblatt um den Zeigefinger und massierte damit Zähne und Zahnfleisch. Dadurch wurde Zahnfleischbluten verhindert, Zahnbeläge entfernt, Bakterien abgetötet, das Zahnfleisch gestärkt. Salbeitee soll auch den Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen, Bauchschmerzen und Blähungen erträglicher machen. Gleichzeitig lässt er Halsschmerzen verschwinden, wenn man damit gurgelt. Wie alle Heilkräutertees sollte man Salbeitee nicht über längere Zeitabschnitte trinken. Legen Sie also nach zehn Tagen eine Pause von drei bis vier Tagen ein. Ein Tipp: Aromatisieren Sie den Tee nach Belieben mit etwas Honig und ein paar Spritzern Zitronensaft. Das lässt den Aufguss nicht nur besser schmecken, sondern verstärkt auch seine Power.

Fencheltee: Der Krampflöser

Die in den Samen enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe lindern Bauchschmerzen. Denn sie regen die Verdauung und die Bewegung des Magen-Darm-Trakts an, wodurch Krämpfe gelöst werden. Der Tee hilft durch seine schleimlösende Wirkung ausserdem bei Erkältungen und anderen Erkrankungen der oberen Atemwege – und ist auch hier ein gleichermassen beliebtes und erprobtes Hausmittel. Er wird sogar zur Linderung von Asthma-Symptomen empfohlen. Ausserdem beruhigt er die Nerven und hilft entsprechend bei Schlafstörungen. Achtung: So gesund die ätherischen Öle des Fencheltees Estragol und Methyleugenol auch sind: Sie stehen unter Verdacht, bei übermässigem Konsum die Leberfunktion zu mindern. Deshalb empfehlen Experten, täglich nicht mehr als zwei bis drei Tassen davon zu trinken (ca. 750 Milliliter). Für Kinder und Babys gilt eine Tagesdosis von 250 Milliliter.

Ingwertee: Der Exot

Eine Tasse Ingwertee mit Ingwerscheiben und Zitrone.
© free-fotos/pixabay

Die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe (Gingerol und Shoagol) haben eine ähnliche chemische Struktur wie Aspirin. Über 160 Inhaltsstoffe hat man im Rhizom (Wurzel) gefunden. Deren Wirkkraft wird allseits gelobt und gepriesen. Und tatsächlich: Die Scharfstoffe und ätherischen Öle des Ingwers stählen unsere Abwehrkräfte nachhaltig. Sie schützen uns vor Erkältungen und anderen bakteriellen Infekten, besänftigen den Magen bei Übelkeit und regen die Verdauung an. Ingwer wurde denn auch ins deutsche Arzneibuch aufgenommen, in dem ihm hochoffiziell die Wirksamkeit bei Verdauungsbeschwerden (dyseptischen Beschwerden) zugesprochen wird. Unter dyseptische Beschwerden fallen unter anderem Völlegefühl, Blähungen oder Bauchkrämpfe. Ingwertee selber zuzubereiten ist ganz einfach: Für 250 Milliliter ein daumendickes Stück der Knolle in feine Würfel schneiden und in ein Teesieb füllen (falls der Ingwer keine Bio-Qualität hat, schälen). Danach kochendes Wasser darüber giessen und fünfzehn bis zwanzig Minuten ziehen lassen, nach Belieben mit Honig süssen. Doppelt gut: Bei eiskaltem Wetter regt Ingwertee den Blutkreislauf dermassen an, dass binnen Minuten die Kräfte in den klammen Körper zurückkehren und wir uns wohlig warm fühlen.

Hagebuttentee: Die Vitaminbombe

Die leuchtendroten Früchte der Rosengewächse sind wahre Vitamin-C-Bomben. Je nach Sorte umfassen sie 400 bis 1500 mg Vitamin C pro 100 Gramm, der Spitzenwert liegt bei 5000 mg. Die heimische Hagebutte schlägt damit sogar die Kiwi, die uns vergleichsweise bescheidene 45 mg Vitamin C pro 100 Gramm bietet. Diese Power stärkt das Immunsystem, hilft bei Erschöpfungszuständen nach überstandenen Krankheiten und verhindert oder lindert Erkältungskrankheiten. Zudem wirkt sie entwässernd (und hilft ergänzend bei Harnwegserkrankungen), festigt das Bindegewebe und unterstützt Haut, Haare und Nägel bei der Regeneration. Hagebutten sind auch reich an Pektinen. Das sind Ballaststoffe, die im menschlichen Körper entgiftend, aber auch leicht abführend wirken können – also nicht zu viel davon trinken, ausser sie wollen die stockende Verdauung tatsächlich in Schwung bringen. Ein Tipp: Wundern Sie sich nicht, falls der Tee keine rote Färbung zeigt. Das ist nur dann der Fall, wenn die Schalen der Hagebutten mit Hibiskus gemischt werden. Hagebuttentee gibt es auch als Kernlestee zu kaufen. Darin kommen gründlich enthaarte Samen zum Einsatz, was bei Blasenleiden und Rheuma von Vorteil ist.

Hibiskustee: Der Farbspender

Ein Glas mit rotem Hibiskustee und getrockneten Blüten daneben.
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Die Familie der Malvengewächse umfasst etwa 300 Arten. Obwohl sie – wie Hagebutte – einen grossen Vitamin-C-Anteil mitbringen, schreibt ihnen die Naturheilkunde Qualitäten zu, die weit über die Stärkung des Immunsystems hinausreichen. Hibiskustee soll unter anderem den Blutdruck positiv stimulieren und den Cholesterinspiegel niedrig halten. Drei Tassen pro Tag sollen gemäss einer Studie den systolischen Blutdruck um bis zu 13 mm Hg senken. Auf lange Sicht schützen wir damit den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hibiskus wird insbesondere zur Behandlung folgender Beschwerden verwendet: Ekzeme, Krämpfe, Harn- und Gallenbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Verstopfungen und Erkältungen. Es ist empfehlenswert, den Tee mehrmals am Tag zu trinken. Darin werden ausschliesslich Blüten verwendet. Jene des Hibiscus sabdariffa sind auch in anderen Früchtetees zu finden, da sie das Getränk leuchtend rot färben.

Genuss mit Mass

  • Nahezu alle Teemischungen enthalten Rückstände von Pestiziden und anderen Pflanzenschutzmitteln – selbst Bio-Tees sind davon nicht ausgenommen, auch wenn darin die Belastung weit geringer ist. Deshalb sollten wir biologisch produzierte Tees wählen, möglichst aus fairem Handel. Bio-Qualitäten sind also vergleichsweise gesünder: Das haben unter anderem Analysen der deutschen Stiftung Warentest gezeigt.
  • Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, ob Kräutertees bei übermässigem Konsum krebserregend sein können, da sie Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten. Diese schützen die Pflanzen vor Verbiss, schaden aber dem menschlichen Organismen, wenn wir ihm zuviel davon zuführen. Experten erachten die PA-Werte in Früchtetees gemeinhin also zu hoch und raten dazu, diese nicht täglich zu konsumieren. Es lohnt sich also, Mass zu halten.

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