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Duft des Glücks

Der persönliche Wohlfühltipp von Zeitlupe-Redaktor Roland Grüter: Zitrusnoten. Sie bringen Sonne in seinen Corona-Alltag und wecken schöne Erinnerungen.

Als mir vor Jahren eine Freundin vorschwärmte, wie glücklich der Duft der Zitronen und Orangen uns alle macht, dachte ich mir: «Die spinnt». Und fragte scheu nach, ob sie damit nicht etwas übertreibe. «Übertreiben», erwiderte die Frau daraufhin entrüstet: «Kein bisschen. Mit diesen Noten verbinden Menschen gemeinhin positive Assoziationen. Sie erinnern an Frische, Reinheit und Leichtigkeit – und zaubern uns im Nu ein Lächeln ins Gesicht.» 

Ich hörte ihr aufmerksam zu, legte meine Stirn aber zweifelnd in Falten. Also stand die Freundin auf, öffnete einen Schrank und holte daraus einen Raumspray hervor, der nach Bergamotte und Orangen duftete. «Hier», sagte sie und streckte mir das Fläschchen entgegen: «Ein Geschenk! Es scheint, als müsse man deinem Glück etwas auf die Sprünge helfen.» 

Mittlerweile weiss ich: Die Freundin hatte Recht. Zitrusnoten tragen tatsächlich Sonne in unser Leben. Ich habe nachgelesen, wie genau der Körper unsere Psyche beeinflusst. Dahinter wirken Nase, Nervenbahnen und Hirn höchst komplex zusammen – insbesonders in Zeiten, in denen das Leben schwer und zähflüssig scheint. 

Gerade jetzt, wo ich wie viele andere zu Hause sitze und auf bessere Zeiten hoffe, bin ich um das olfaktorische Wunder doppelt froh. Ein Sprutz Bio-Raumspray «Lebensfreude» mit Bergamotte (von Farfalla) und schon werden Erinnerungen an den Süden und an unbeschwerte Momente wachUnd frühmorgens, starte ich mit einem Grapefruit-Duschgel (von Biotherm) in den Corona-Alltag. Er heisst «Eau d’Énergine» – und spült für einen kurzen Moment alle Sorgen weg. Wie eine Sommerregendusche – was für ein Glück!

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Roland Grüter

Zeitlupe-Redaktor